18. November 2017

Kalenderangebot Mainfranken 2018 – Insgesamt 36 verschiedene Kalender

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Bild oben aus dem Kalender Kitzingen am Main 2018

Jedes Jahr aufs Neue stelle ich hier auf dem Kitziblog meine Kalender vor. Manche davon bereits in der vierten Auflage wie der aus Kitzingen, Marktbreit, Sulzfeld oder der hochformatige aus Mainfranken, der jetzt auf besonderen Wunsch auch einen Querformatigen dazu bekommen hat. Ganz neu ist das Kitzinger Puzzle mit dem wunderschönen Waterfront Motiv mit 1000 Teilen. Man kann die Kalender bei Amazon bestellen oder wer das nicht möchte entweder bei vielen anderen Online Versendern oder eben über die ISBN Nummer in jeder guten Buchhandlung.

Kalender Kitzingen 2018

Kitzingen eine liebenswerte Kleinstadt am Main, die 2014 auf europäischer Ebene beim Wettbewerb Entente Florale Europe die Goldmedalie holte, ist mittlerweile eine von Touristen sehr gerne besuchte Stadt. Besonders nach der Gartenschau “Natur in Kitzingen, Gartenstadt am Fluss” 2011 nahm der Tourismus in der Stadt richtig Fahrt auf. Sehr beliebt auch der Wohnmobilstellplatz, der zu den Topplätzen in Deutschland zählt und auch viele Flußkreuzfahrtschiffe gehen das ganze Jahr über in Kitzingen vor Anker. Seinen besonderen Flair entfaltet die große Kreisstadt natürlich bei den prächtigen Sonnenaufgängen.

Kalender Mainfähren in Franken 2018

Aufgrund neuer EU Verordnungen drohte den Mainfähren das Aus. Die EU Verordnungen verlangten das Mainfähren bei schlechter Witterung und bei Dunkelheit nur noch mit Radar oder einem zweiten Mann fahren dürfen. Die sinnlosen Forderungen sind Ad acta gelegt und die Mainfähren freuen sich immer größerer Beliebtheit, besonders bei den vielen Radtouristen in Mainfranken. Seit neuesten gibt es sogar ein Fährenscheckheft mit dem man schöne Vergünstigungen bekommen kann. Mainfähren gibt es noch in Wipfeld, Obereisenheim, Fahr, Nordheim, Dettelbach, Mainstockheim und Ochsenfurt

Kalender Kirchentürme in Franken 2018

Kirchen in Franken haben oft verschieden gestaltete Türme, oft sind es die sogenannten Zwiebeltürme wie zum Beispiel die beiden Kirchen in Neuses am Berg. Man sieht in Franken auch die thüringische Haube wie zum Beispiel in Marktbreit, aber auch futuristische Kirchtürme wie die der St. Johanniskirche in Würzburg, die auch Batman-Türme genannt werden.

 

‘weiter…’

17. November 2017

Weihnachtsmarkt am Baumwipfelpfad – weihnachtliche Stimmung im Wald zwischen Hirsch und Reh

Der Baumwipfelpfad Steigerwald lädt recht herzlich am 2.-3.12.2017 und 9.-10.12.2017 jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr zum Weihnachtsmarkt auf dem Festplatz des Baumwipfelpfades ein. Die Steigerwaldmusikanten begleiten die Eröffnung am 2.12.2017 um 11 Uhr bis 13 Uhr.

Auf die Besucher warten zahlreiche Weihnachtsmarktstände mit selbstgefertigten Dekorationsartikeln, hochwertigen Kunsthandwerken, stilvollen Geschenkideen, regionalen Produkten, weihnachtlichen Leckereien und Getränken.

Der Eintritt zum Weihnachtsmarkt ist kostenlos. Für den Besuch auf dem Pfad gelten die regulären Preise. Die geltenden Öffnungszeiten werden für diese Veranstaltung um eine Stunde verlängert.

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14. November 2017

Christstollenbacken für den Guten Zweck

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Wenn sich acht Frauen in den hellen Räumen der Backstuben in der Kitzinger Berufsschule mit dem Bäckerfachlehrer Hans Stahl treffen dann liegt es nahe das was Leckeres gebacken wird. Kitzinger Unternehmerfrauen der Handwerkskammer Würzburg krempelten die Ärmel hoch und werkelten unter Anleitung von Fachlehrer Hans Stahl, am vergangenen Montag, für einen guten Zweck. Sie hörten das die Butter für den Teig temperiert sein sollte, das es gut ist wenn in der Mohnfüllung ein paar süße Brösel eingearbeitet sind, das die Hefe handwarm für den Vorteig aufgelöst sein sollte und noch viele andere Bäckerkniffe, um am Ende herrlich duftende Stollen, oder wie wir in Franken sagen „Schdolln“, aus den Ofen zu ziehen. Verkauft werden   die Christstollen auf dem Sulzfelder Weihnachtsmarkt am 2.Dezember. Der Erlös kommt dem baulich maroden Kitzinger Tierheim zu Gute. Das Material für die Christstollen sponserte die BÄKO Rottendorf.

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V.l.n.r.: Elisabeth Hofmann Geschäftsführerin Kreishandwerkerschaft, Fachlehrer Hans Stahl, Verena Hertel, Ute Hertel, Barbara Kaidel, Marianne Hammer, Monika Henneberger Kreishandmeisterin Kitzingen und Vorsitzende Unternehmerfrauen Würzburg/Kitzingen, Angelika Koch, Sabine Tast Schriftführerin Unternehmerfrauen.

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Christstollenrezepte

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14. November 2017

Herrliche Ost-Komödie „Vorwärts immer!“ im CINEWORLD Film-Cafe

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Ein ostdeutscher Schauspieler, der sich als falscher Erich Honecker ins Zentralkomitee der DDR einschleust, um das Leben seiner Tochter zur retten: „Vorwärts immer!“ spielt in Ostberlin im Jahr 1989.
Zu sehen ist die Komödie am Donnerstag, 23. November, im CINEWORLD Film-Café.
Beginn ist um 15 Uhr im OSKARs, wo das Team aromatischen Kaffee und schmackhaften Kuchen aus der Bäckerei Will in Kitzingen serviert. Im 16 Uhr startet der Film.

Am Theater in Ostberlin probt das Ensemble gerade für ein Stück namens “Vorwärts immer!”. Darin kommt das gesamte Zentralkomitee der DDR vor. Und Otto soll den Generalsekretär Erich Honecker mimen. Also schlüpft Otto in seine Vorzeigerolle und schmuggelt sich in das ZK, um den Schießbefehl zu verhindern. Dummerweise imitiert er den Honecker so gut, dass sogar dessen Frau Margot (Hedi Kriegeskotte) auf den Schauspieler hereinfällt. Wenn er heil aus der Nummer herauskommen will, braucht Otto nun die Hilfe all seiner Kollegen – auch die von dem Spinnefeind Harry Stein (Devid Striesow), dem Vater von Annes Freund Matti (Marc Benjamin).

Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de

Inhalt „Vorwärts immer!“
1989, Ost-Berlin: Anne (Josefine Preuß) will sich für ihre illegale Ausreise aus der DDR einen gefälschten Westpass besorgen und reist dafür mit dem rebellischen August (Jacob Matschenz) zur Montagsdemonstration nach Leipzig. Sie tut das gegen den Willen ihres Vaters Otto Wolf (Jörg Schüttauf), einem berühmten DDR-Staatsschauspieler und begnadeten Honecker-Imitator. Der erfährt zufällig, dass ausgerechnet beim nächsten Aufmarsch Panzer gegen die Demonstranten eingesetzt werden sollen. Als Honecker verkleidet schmuggelt er sich ins Zentralkomitee und will den Schießbefehl zurücknehmen, doch durch unglückliche Umstände landet er in Wandlitz bei Margot Honecker (Hedi Kriegeskotte), vor der er sich nun weiter als ihr Mann ausgeben muss. Jetzt braucht Otto die Hilfe seiner Schauspiel-Kollegen, um mit heiler Haut aus dem Schlamassel rauszukommen…

14. November 2017

Unterfränkischer Regisseur Oliver Kienle stellt im CINEWORLD Mainfrankenpark seinen Thriller „Die Vierhändige“ persönlich vor

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Der unterfränkische Regisseur Oliver Kienle ist in Dettelbach geboren, hat danach in Würzburg gewohnt und gilt jetzt als einer der vielversprechendsten jungen deutschen Regisseure. Für sein Debut „Bis aufs Blut“ wurde er mit vielen Auszeichnungen prämiert.

Am Mittwoch, 22. November, feiert sein neuestes Werk „Die Vierhändige“ im CINEWORLD Mainfrankenpark Premiere. Der Thriller um eine junge Pianistin, die nach dem Tod ihrer älteren Schwester in einen Strudel aus Angst und Paranoia gezogen wird, wurde beim Münchner Filmfest uraufgeführt.

Um 19.30 Uhr kommt Oliver Kienle persönlich zur Vorstellung, beantwortet Publikumsfragen und steht für Fotos zu Verfügung.

Regisseur und Drehbuchautor Oliver Kienle zählt zu den großen deutschen Filmtalenten. Sein Langfilmdebüt „Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung“ sorgte 2010 für Furore und wurde mit den wichtigsten Nachwuchspreisen ausgezeichnet. Auch in „Die Vierhändige“ beweist Kienle seine Begabung für lebendige und stimmige Charaktere, temporeiches und tiefgründiges Storytelling und starke Kinobilder auf internationalem Niveau.

Für die beiden Hauptrollen fand er mit Friederike Becht („Im Labyrinth des Schweigens“, „Hannah Arendt“) und dem Burgtheater-Ensemblemitglied Frida-Lovisa Hamann („Die weisse Schlange“) die perfekte Besetzung. Auch die Nebenrollen sind hochrangig besetzt. Christoph Letkowski („Feuchtgebiete“, „Chaostage – We are Punks“) ergänzt den Hauptcast, dazu gesellt sich Detlef Bothe („Spectre“). Als Gastauftritte überzeugen Burak Yi?it („Victoria“) und Heiko Pinkowski („Alki, Alki“, „Die Friseuse“).

Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de

Inhalt „Der Vierhändige“
Die Schwestern Sophie und Jessica werden als Kinder Zeuge eines brutalen Verbrechens. Jessica verspricht daraufhin der jüngeren Sophie, immer auf sie aufzupassen. Doch 20 Jahre später ist aus dem Versprechen eine Besessenheit geworden. Während Sophie versucht, Pianistin zu werden und sich ein Leben frei von Ängsten aufzubauen, leidet Jessica unter Wahnvorstellungen, fürchtet überall eine Bedrohung. Als die Täter von damals auf freien Fuß kommen, ist Jessica entschlossen, sie zu finden. Ein Unfall aber verändert alles und verwandelt Jessicas Versprechen, immer auf ihre kleine Schwester aufzupassen, in einen existentiellen Alptraum.

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Oliver Kienle

13. November 2017

St. Mauritius in Wiesentheid

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Auf dem Weg nach Geesdorf zum Regenmatch in der Bezirksliga Unterfranken Ost Geesdorf gegen Riedenberg aus der Rhön, kurze Pause in Wiesentheid gemacht und in der dortigen St. Mauritius Pfarrkirche, die nach langer Sanierung vor kurzem feierlich wiedereröffnet wurde, ein paar Bilder geschossen. Mit dem restaurierten Fresken ist die Kirche eine der schönsten barocken Gotteshäuser in Deutschland . Knapp 6 Millionen Euro hat die Generalsanierung der Kirche von Wiesentheid gekostet. Auf meinem 500px Account gibt es auch ein paar Big Picture.

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Heilige Dreifaltigketi umgeben von schwebenden Putten St. Mauritius Wiesentheid

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10. November 2017

Weihnachtsmarktsaison beginnt im Kreis in Neuses am Sand

In Wörners Schloss Weingut & Hotel mit Restaurant findet am 18. November von 12 – 20 Uhr und am 19. November von 11 – 18 Uhr der in ganz Franken beliebte große Kunst- und Handwerkermarkt zur Unterstützung sozialer Einrichtungen statt. Hierfür sind Festsaal, Keller, der Schlossladen mit Galerie geöffnet, sowie der gesamte Innenhofbereich mit zahlreichen Überdachungen. Daher ist der vorweihnachtliche Markt bei jedem Wetter ein besonderes Erlebnis, zu dem ca. 40 Aussteller ihr Bestes geben. Für die Kids gibt’s ein kostenloses Karussell!

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Für kulinarische Gaumenfreuden sorgt nebst zahlreichen Ständen Herberts Frischeküche vom Schloss Restaurant, welche auch Vegetarier und Veganer begeistert. An beiden Tagen bietet man von 11.30 bis in den späten Abend durchgehend warme Küche. Hausgemachter Glühwein & Punsch Der bioenergetische Winzer Harald Wörner wird mit seinem Glühwein voller Lebensenergie wieder die Gäste begeistern. Kreationen mit Ingwer oder Chili erweitern die Geschmacksvielfalt, ebenso wie der Kinderpunsch.

Musik am Markt
Für musikalische Highlights sorgen am Samstag ca. 15 Uhr der Kinderchor der MGV Wiesentheid mit Volksliedern, passend zur Jahreszeit. Mosaik und Steffi List (Mosaik feat Steffi List) werden zwischen 19 und 20 Uhr die Gäste begeistern. Geboten wird Schlager, Rock’n’Roll, Rap und Rockmusik. Zudem wird Mosaik uns mit Weihnachtsliedern überraschen.
Am Sonntag wird die Liedermacherin Eva-Maria Klöhr aus Albertshofen mit Auszügen aus Ihrer neuen CD „”Heute Nacht schick’ ich DIR einen ENGEL” Kurzauftritte um 12, 15 und 17 Uhr geben. Ihre Seelenberührungen und Lieder zum Mitsingen sind seit Jahren eine Attraktion am vorweihnachtlichen Markt in Wörners Schloss.

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Steffi List

10. November 2017

Kitzingen im Jahrhundert der Glaubensspaltung

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MARTINUS MEGLIN (alias Stephan Köhler), der berühmte Kitzinger Reformationspfarrer, führt wortgewaltig und mit szenischen Lesungen durch die neueröffnete Sonderausstellung „Kitzingen im Jahrhundert der Glaubensspaltung“.
Foto: Stadtmuseum Kitzingen

Er berichtet von den neuen Glaubensinhalten der Reformation, den Diskussionen um den freien Willen, aber auch von den Ängsten und Konflikten, die diese neuen Ideen im 16. Jahrhundert innerhalb der Kitzinger Bürgerschaft ausgelöst haben. Alle Kitzinger Familien waren betroffen, sie mussten sich entscheiden, ob sie sich hinter die Lehre der alten Kirche, ihr Kloster, ihr Spital und die Klosterschule stellten, oder ob sie sich den Erneuerern zuwandten, die für ihre Überzeugungen gute Gründe ins Feld führten.

Vor allem aber waren die Menschen in Kitzingen zerrissen vor Angst. Auf der einen Seite forderte ihr Stadtherr, Markgraf Kasimir von Brandenburg, ein unberechenbarer Kriegsherr, der hinsichtlich des reformatorischen Gedankenguts keine Stellung bezog, den absoluten Gehorsam seiner Untertanen, andererseits drohten die Bauernhaufen, die außerhalb Kitzingens Stellung bezogen hatten, die Stadt zu überrennen. Sie hatten bereits in den umliegenden Städten gewütet, ihre Keulen und Morgensterne waren gefürchtet.

Wem sollte man sich anschließen, auf welche Seite sollte man sich stellen? Sollte man sich der Angst überlassen, oder sich für neue, geistige aber auch sozialreformerische Ideen einsetzen? Diese Fragen betrafen selbst die jüngsten Mitglieder der Kitzinger Familien. Denn auch in der Klosterschule wurde streng darauf geachtet, dass das ketzerische neue Gedankengut nicht um sich griff.

 

Martinus Meglin (alias Stephan Köhler) wird in szenischer Umsetzung von diesen unruhigen Zeiten berichten.

Die Termine für diese Führungsreihe sind:

Sonntag, den 12.11., Sonntag, den 19.11., Samstag, den 25.11.,

Sonntag, den 3.12., Sonntag, den 10.12., Sonntag, den 17.12.,

immer ab 14.00 Uhr,

für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei, der reguläre Eintritt beträgt 2.- €, es fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

 

Ergänzend zur Thematik Glaubensspaltung, Reformation und Bauernkrieg:

Riemenschneider und der Bauernkrieg

 Mittendrin waren unsere fränkischen Bauern im Kampf gegen die Obrigkeit in dem blutigen Gerangel um mehr Freiheit, Macht und eine neue Rechtsordnung. Der gewalttätige Spuk dauerte nur ganze vier Wochen, die Folgen waren noch mehr Knechtschaft und Armut für die aufständischen Bauern. Dass sich in dieser Zeit aber auch Kunst und überragende Handwerker behaupten konnten, wird am Beispiel Riemenschneiders deutlich. Was diesem  im Jahre 1525 widerfuhr erfahren Sie in diesem Vortrag.

 

Dazu spielt Rainer Huth virtuos Geigenmusik aus verschiedenen Epochen.

16. November 2017, um 19.30 Uhr im Stadtmuseum Kitzingen

 bis Ende Dezember 2017 noch im Städtischen Museum Kitzingen zu sehen:

 Kitzingen im Jahrhundert der Glaubensspaltung

Kabinettausstellung des Städtischen Museums Kitzingen

Vom 8. November 2017 bis 31. Dezember 2017

 Die Reformation entwickelte vor allem auf dem Land und in den entsprechenden Landstädten, so in Kitzingen, eine politische und soziale Kraft die unweigerlich zu einem gesellschaftlichen Wandel führte. Die Aufständischen stritten für “Liebe, Friede, Geduld und Einigkeit” anstelle von Habgier und Eigennutz. Grundwerte der neuen Ordnung sollten brüderliche Liebe und der christliche Nutzen werden. Das Evangelium hatte die bisherige Ordnung als einen Zustand der Unterdrückung und Ausbeutung entlarvt. Kampf für das Evangelium war deshalb immer auch ein Kampf für eine gerechtere Welt – und umgekehrt! Auch Kitzingen wurde von den Bauernaufständen des Jahres 1525 nicht verschont. Während der berühmteste Sohn der Stadt, der spätere Spitzenreformator Paul Eber, noch als Schüler die Lorenzschule in Nürnberg besuchte, spielten sich in Kitzingen bereits dramatische Szenen in der Bürgerschaft ab.

im Jahr 1525 überfielen, durch die Flugschriften, Laienpredigten und die Bauernaufstände aufgestachelte, Kitzinger Bürger bei Nachtzeit das Benediktinerinnen-Kloster, zertrümmerten und zerstörten die wertvollen Inventare liturgischen Geräts und verschonten auch das Grab der heiligen Hadeloga nicht. Es wurde, so heißt es bei Friedrich Bernbeck  “auf empörende Weise verunehrt”. Das auf diese Freveltat folgende “Strafgericht” Kasimirs von Brandenburg lebt heute noch als einer der schwärzesten Momente in der Stadtgeschichte Kitzingens nach.

Die Kabinettausstellung des Städtischen Museums Kitzingen gibt einen Einblick in die Vorfälle und Episoden, aber auch in die geistige und mentale Verfassung der Bürgerlichen Gesellschaft Kitzingens im sogenannten “Evangelischen Jahrhundert”, der Besucher lernt die Protagonisten der Kitzinger Reformation kennen. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden, es fallen neben dem regulären Eintritt keine gesonderten Gebühren an.

 

Im ersten OG noch zu sehen:

200 Jahre BIG DATA in Sickershausen –

Die Begründung der wissenschaftlichen Embryologie durch Christian Heinrich Pander und Ignaz Döllinger im Jahr 1817

Mediziner und Naturforscher begegnen sich und werden Zeugen und Beteiligte einer epochalen Arbeit in der Medizingeschichte.

Sonderausstellung des Städtischen Museums Kitzingen von 7. Juli bis 31. Dezember 2017

 

Im Jahre 1817 finden sich in Sickershausen bei Kitzingen Naturforscher und Mediziner zusammen. Dieser freie Forscherkreis mit seinen Treffen im Landgut des Botanikers Forscherkreisbildet den Rahmen für eine dort stattfindende wegweisende medizinische Forschungsarbeit:

Christian Heinrich Pander setzt 1817 mit seinen Untersuchungen am Hühnerei einen bedeutenden Meilenstein in der Embryologie – seine Dissertation gilt bis heute als epochales Werk, das die Basis für die weitere wissenschaftliche Bearbeitung dieses Bereiches legte.

Zeugen und Begleiter seiner Arbeit sind Mediziner, Botaniker, Zoologen und Kupferstecher, die ebenfalls mit ihren jeweiligen wissenschaftlichen Arbeiten nicht nur in die Geschichte der Medizin sondern auch in die Biologiegeschichte eingehen. Ein Jahr später wird der Botanische Garten in Bonn einen Gründungsdirektor haben, dessen Familie aus Mainstockheim bei Kitzingen stammt und nach dem heute das Nees-Institut für Biodiversität der Pflanzen der Universität Bonn benannt ist.

Christian Heinrich Pander beginnt nach Abschluss seiner Arbeit eine Reise durch Europa und kehrt später zurück in seine Heimat, das Baltikum, und widmet sich dort der osteologischen und paläontologischen Forschung.

 

 

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