28. Januar 2012

Jörg Kachelmann ist der neue Wettermann bei Main.TV und kündigt Mainfranken eine russische Kaltfront an

Veröffentlicht von Haenson in Körperertüchtigung, Mainfranken, people, Wetter

Der Regionalsender main.tv hat einen prominenten Moderator fürs Wetter gewinnen können: Heute zum ersten Mal moderierte Jörg Kachelmann wieder im deutschen Fernsehen. Er kündigte unter anderem „Flöckeln auf den Bergen“ an.

27. Januar 2012

Bambi bei Dettelbach

Veröffentlicht von Haenson in Mainfranken, Natur

Gestern sind mir bei einem Spaziergang in der Nähe von Dettelbach ein paar Rehe begegnet. Zum vergrößern einfach anklicken. Schade dass ich das Bigma nicht dabei hatte.

 

26. Januar 2012

Jennifer Rostock und „Ich kann fliegen“ kommen am 27. März in die Würzburger Posthalle – 2 mal 2 Karten Verlosung

Veröffentlicht von Haenson in Mainfranken, Musik, Termin, Vorschau

Jahr Nummer 4, Album Nummer 3: Gefühlt sind die letzten Takte von „Kopf oder Zahl” beim Bundesvision Song Contest 2008 gerade erst verklungen, doch die deutschen Alternative-Deutschrocker Jennifer Rostock haben sich längst als feste Größe in der deutschen Musiklandschaft etabliert. Man spielte sich seinen Weg von Spelunken mit drei zahlenden Gästen bis ans Brandenburger Tor vor 1,5 Millionen Zuschauern. Jennifer Rostock kommen am Dienstag, 27. März 2012, in die Würzburger Posthalle. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Nach Abschluss des Festivalsommer 2010 zogen sich Jennifer (Gesang), Joe (Keyboard), Alex (Gitarre), Chris (Drums) und Christoph (Bass) vom exzessiven Tourleben in eine mehrmonatige Songwritingphase zurück, um sich erstmals völlig und ausschließlich auf den Kreativprozess als solchen zu konzentrieren. Dabei hat die Band intensiv wie nie zuvor zusammengearbeitet, um den Einfluss jedes einzelnen Bandenmitglieds zur Geltung kommen zu lassen. Das Ergebnis, das brandneue Album „Mit Haut und Haar“, hat dabei absolut nichts mit einer Kompromisslösung zu tun: Noch nie so Punk, noch nie so elektronisch, noch nie so eingängig, noch nie so Jennifer Rostock. Support ist die junge Deutschrock-Band „Ich kann fliegen“. Die Songs der jungen Band aus Hannover sind an den raumgreifenden Gesten von Jimmy Eat World und etlichen anderen Emopunkbands geschult und bieten emotionale Höhepunkte in einer unverstellten Eindringlichkeit, wie man sie sich als Soundtrack seiner eigenen Jugend wünscht. Dieser Band zuzuhören fühlt sich an wie das Leben, das durch heruntergelassene Fenster hereinströmt, durchaus verbunden mit all der aufregenden Unsicherheit und flüchtigen Ekstase, die damit einhergehen. Wer die Karten möchte einfach einen Kommentar schreiben unter allen Kommentaren werden dann die Karten verlost.

26. Januar 2012

CULCHA CANDELA anstatt Posthalle jetzt S. Oliver Arena – rechtzeitig Karten sichern

Veröffentlicht von Haenson in Mainfranken, Musik, Termin, Vorschau

Egal ob im restlos ausverkauften AKW oder Soundpark Ost und egal ob in der nahezu ausverkauften Posthalle, CULCHA CANDELA hat mit jeder Show in Würzburg einen weiteren großen Schritt nach vorne gemacht. Die logische Konsequenz hieraus ist die Verlegung der Show in die nächst größere Spielstätte in Würzburg, in die S. Oliver Arena! Dort werden die Rapper am 9. März – statt in der Posthalle – auftreten.

25. Januar 2012

Kitzinger Zeitung vom 4.Mai 1901 – Orginal

Veröffentlicht von Haenson in History, Mainfranken

Mit öffentlicher Ausschreibung der Gesellenprüfungen für Bäcker, Barbier-,Friseur- und Perückenmacher, Brauer,Buchdrucker, Bildhauer, Gypsformatoren und Stukkateure sowei Buchbinder-, Cartonage-, Etuis- und Ledergalanteriewarenmacher

Zum vergrößern anklicken

25. Januar 2012

Die Karten für Ingo Appelt sind verlost

Veröffentlicht von Haenson in C’est la vie., Fun, Mainfranken

Einfach das Video anschauen :-) und über die Karten freuen.Frauen sind Göttingen :-)
Weitere Verlosungen gibt es für das Konzert für Kellner am 12.2. für The Subways am 21,3. und für Jennifer Rostock am 27.3. hierfür schon mal viel Glück.

25. Januar 2012

Mundart-Blues und -Pop unplugged – Kellner kommt am 12. Februar in die Würzburger Posthalle – 2 mal 2 Karten zu gewinnen

Veröffentlicht von Haenson in Mainfranken, Musik, Termin, Vorschau

„The Road Sessions“ ist innerhalb von drei Jahren das dritte Album der Band Kellner – jener Gruppe um den jungen Singer/Songwriter Mathias Kellner, den man zu Beginn seiner Auftritte spontan als niederbayerischen Mundart-Entertainer mit frecher Klappe abstempeln will. Ein Urteil, das dem Regensburger höchstens bis zum ersten Lied gerecht wird. Denn wenn Kellner, wie er sich kurz nennt, wenn er mitsamt der Band auftritt, den Mund aufmacht, kommt neben flotten Sprüchen vor allem eines heraus: eine wohlig-tiefe Stimme, die zu Gitarre, Kontrabass und Drums irgendwo zwischen Folk, Blues und lupenreinem Pop singt. Hauptsache eingängig, Hauptsache keine musikalische Schublade. Nachzuhören am Sonntag, 12. Februar, wenn Kellner in die Würzburger Posthalle kommt und ein Unplugged-Konzert spielen wird. Einlass ist um 19 Uhr, los geht’s um 20 Uhr. Support ist Andreas Kümmert. Im Mittelpunkt steht für Mathias Kellner heute die Tour, die meisten der 15 Songs des neuen Albums sind im Hotel oder „on the road“ im Tour-Bus entstanden. Träume und seltsame Geschichten sind es, die den Musiker beim Schreiben beeinflussen und mitunter seine Fantasie mit ihm durchgehen lassen. „Es gibt Songtexte darüber, wie jemand Dracula in seinem Keller findet und versucht, ihn zum Leben zu erwecken. Oder wie in der Zukunft eine Festplatte gefunden wird, auf der nur ein einziger Song ist, der die alte Zeit dokumentiert.“ Wenn es nach Kellner und seiner Truppe geht, könnte „The Glow“ ein solcher Song sein. Denn der Opener von „The Road Sessions“ sei ein Song, wie die Band schon immer einen haben wollte, erklärt Mathias.
www.kellner-music.de
www.andreas-kuemmert.de
Wer ein Ticket gewinnen möchte schreibt einfach einen Kommentar

25. Januar 2012

Bosse und P:LOT am 2.Februar in der Posthalle in Würzburg

Veröffentlicht von Haenson in Mainfranken, Musik, Termin, Vorschau

Intimität ist selten in der Rockmusik. Noch viel seltener geht sie mit kompositorischem Können zusammen. Wer jedes Wort mit Bedacht wählt und die Arrangements musikalisch den Themen der Stücke anpasst, gilt als Architekt mit Formwille, aber wo Baupläne sind, können nicht ungefiltert Emotionen fließen. Sagt man so. Axel Bosse beweist auf seinem vierten Studioalbum „Wartesaal“, das am 25. Februar 2011 veröffentlicht wurde, das Gegenteil, denn alles greift hier ineinander. Wenn in der ersten Single „Weit weg“ oder dem Stück „Du federst“ ein tanzbares Wave-Schlagzeug, ein Piano mit Fernweh und eine Stimme mit Horizontblick die Regie führen, hat das Sinn, denn es geht darin ums Flüchten, Fliegen und Schweben. „Jedes Problem wird wieLuft sein…“ Wenn in „Roboterbeine“ die Seele in Schieflage ist und der Mensch nur noch funktioniert,marschiert der Rhythmus des Songs genau so gleichmäßig und zackig wie die Glieder der Androiden. Wenn sich in „Nach Haus“ die Musik behutsam zusammenrollt, passt das, weil es persönlich und verletzlich wird. Und wenn dann in „Yipi“ zwei Menschen nach einer langen, anstrengenden Krise ganz zaghaft die Köpfe wieder aus dem Bau strecken, da der Streit zu Ende ging, kommt die beste formale Idee zum Zug, die einem deutschsprachigen Songwriter seit langem eingefallen ist. Die Erlösten singen „Yipijeiyeah“, aber eben nicht laut, sondern in Form einer behutsam zurückgenommenen Ballade. Niemand bringt dieses Gefühl zwischen der Euphorie, dass es vorbei ist und der Angst, dass es nicht wirklich sein könnte, besser auf den Punkt. Ein Song wie ein verwundetes Tier, das Angst hat, dass die Adler noch kreisen und das zugleich erleichtert jubeln will. Auf dem von Jochen Naaf warm und transparent produzierten „Wartesaal“ gehen Musik und Text zusammen, immer durchdacht, aber niemals verkopft. Axel Bosse findet neue Zeilen fürs Leben. „Nur das Glück kennt die Zeit nicht“ etwa, aus „Wende der Zeit“, einem vollendeten Lied über die unbestrittene Bedeutsamkeit, im Hier und Jetzt zu leben. Oder die Zeile „Wir sitzen im Wartesaal zum Glücklichsein“ aus dem Titelsong. Eine Geschichte über die elementare Situation unseres Lebens: Was wir brauchen und was uns Sinn bringt, liegt deutlich vor uns, aber wir greifen nicht zu. Wir „warten mal…“, wie Axel Bosse es so augenzwinkernd wie beiläufig formuliert. Besser als mit diesen zwei Worten kann man die Tragik der Sache gar nicht ausdrücken. Die Musik dazu entfaltet eine wuchtige, coldplayeske Größe und Dramatik, die man sie so von Bosse auch noch nie gehört hat. Im Sommer 2010 hatte ich die Gelegenheit, einmal zu beobachten, wie ein vollkommen unbelecktes Publikum auf die Lieder Axel Bosses reagiert, in diesem Fall akustisch und im Alleingang. Das auffälligste Phänomen dabei war das gerührte, zustimmende Nicken. Ein Nicken mit Feuchtigkeit in den Augen. Zum Ende hin spielte Bosse „Frankfurt/Oder“ vom zweiten Album „Guten Morgen Spinner“, eine vollendete Ballade darüber, dass alles stimmt, wenn der geliebte Mensch da ist. Auf „Wartesaal“ wurde das Lied erneut aufgenommen, perfekt bereichert durch die Schauspielerin und SILLY-Sängerin Anna Loos als zweite Stimme. Als der letzte Ton verklang, flüsterte ein Zuhörer: „Scheiße, ist das wahr!“ Besser kann man nicht ausdrücken, was mit einem passiert, wenn man Bosse hört. Diese Stimmlage und Phrasierung, die niemand anders teilt und die einem das Gefühl gibt, ganz nah dran zu sein, aber zugleich einem Werk zuzuhören, das nicht als Tagebuch hingeschludert wurde, sondern als Entwurf, der sich selbst und seine Hörer ernst nimmt. Es gibt viel zu viel reine Befindlichkeit und reines Rollenspiel in der deutschen Rockmusik, aber es gibt nur ein „Scheiße, ist das wahr!“, bei dem man Tränen in den Augen und Glücksgefühle im Herzen hat.
P:LOT verfolgen mit Zuhören einen beinahe revolutionären Plan: ein durch und durch gutes Album. Nicht nur kompositorisch, sondern vor allem in seiner Gesinnung. Als ‚Deutschland, nachdenklich’ empfinden P:LOT nämlich die Musik, die sie hierzulande oft zu hören bekommen – als negative Melancholie. Eine Stimmung, die der Band auf die Nerven geht. Auch an sich selbst übrigens, denn die vorherigen Alben „Debüt“ (2004) und „Mein Name ist“ (2008) schlugen in eine ähnliche Kerbe. Das Eingeständnis und der Entschluss damit zu brechen, sind das Besondere an P:LOT– Tragik mit Humor zu begegnen und eine konsequent positive Ausstrahlung sind das Besondere an Zuhören.