Olympische Helden, eine VfB-Legende und ein Tatort-Kommissar
Olympiasieger, Weltmeister, TV-Helden: Am 3. Oktober strömen die Stars nach Ditzingen-Heimerdingen zum LILA LOGISTIK Charity Bike Cup, um einen tollen Tag auf dem Rad zu erleben – und Kindern in Not zu helfen. Ein kleiner Auszug aus der prominenten Teilnehmerliste.
Magdalena Neuner
Biathlon hat im Winter längst die deutschen Wohnzimmer erobert – und daran ist Magdalena Neuner nicht ganz unschuldig. Die heute 39-Jährige ist die erfolgreichste und ziemlich sicher auch beliebteste deutsche Biathletin aller Zeiten. Das hängt natürlich mit der Flut an Medaillen zusammen, für deren Transport sie wahrscheinlich einen LKW benötigen würde. Aber auch mit ihrer freundlichen und erfrischenden Art. Mit Magdalena Neuner fieberten selbst diejenigen mit, die mit Biathlon sonst eigentlich nichts zu tun hatten. Dreimal (2007, 2011, 2012) wurde sie Sportlerin des Jahres, wo es nicht nur auf Erfolge, sondern auch auf Persönlichkeit ankommt. Einziger Makel der Karriere: Sie war noch nie beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup am Start. Höchste Zeit, das zu ändern.
Richy Müller
Sonntag, 20.15 Uhr. Das ist selbst im digitalen Zeitalter von Streamingdiensten in vielen deutschen Haushalten ein heiliger Termin. Dann wird die Türklingel blockiert, das Handy in den Flugmodus geschaltet – und Tatort geschaut. Seit bald 20 Jahren erscheint dann regelmäßig Richy Müller auf dem Bildschirm, wenn die Verbrecher in Stuttgart dingfest gemacht werden. Als Hauptkommissar Thorsten Lannert gehört der Schauspieler zu den Großen der Branche. Eine Popularität, die Richy Müller auch dazu nutzt, Gutes zu tun. Beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup ist er längst Stammgast. Warum? „Weil das einfach eine tolle Veranstaltung ist.“
Guido Buchwald
Vielleicht war Diego Armando Maradona der begnadetste Fußballer, der dieses Spiel je gespielt hat. Wenn er seine Finten zelebrierte, waren orthopädische Spätfolgen für seine Gegenspieler nicht ausgeschlossen. Nur einmal biss es auf Granit, auf schwäbisches Granit. Das war beim WM-Finale 1990, als er auf ein menschliches Stopp-Schild namens Guido Buchwald traf. Egal, wohin Maradona rannte oder dribbelte – Guido Buchwald war schon da. Deutschland gewann mit 1:0 und der Stuttgarter erlangte überregionale Berühmtheit. Aber auch auf dem Rad macht die VfB-Legende traditionell eine gute Figur. Die Beweisführung gibt es alljährlich am 3. Oktober.
Frank Stäbler
Für Frank Stäbler ist das Rad-Event in Ditzingen-Heimerdingen ein Heimspiel. Vor 37 Jahren wurde er um die Ecke in Böblingen geboren. Von dort aus machte er sich auf, die Welt des Ringens zu erobern. Man kann feststellen: Das ist ihm gelungen. Dreimal Weltmeister, zweimal Europameister und Platz drei bei Olympia sprechen eine recht deutliche Sprache. Und das, obwohl er parallel zu seiner Karriere zwei Berufsausbildungen absolvierte und teilweise noch ganztags arbeitete. Heute arbeitet Frank Stäbler als Key Note Speaker und Personal Trainer. Er besitzt aber nicht nur einen großen Willen – sondern auch ein großes Herz. Das beweist er wieder am 3. Oktober.
Olaf Ludwig
Die beste und wichtigste Nachricht vorab: Olaf Ludwig ist fit und wird wie jedes Jahr beim LILA Race an den Start gehen. Das ist deshalb nicht ganz selbstverständlich, weil sich der 66-Jährige im Winter die Achillessehne gerissen hatte. Doch mittlerweile ist er wieder komplett hergestellt, vor einem Monat gab er sin Comeback auf dem Rad. Verlernt hat er nichts. Was wenig verwunderlich ist – weil Olaf Ludwig zu den größten deutschen Radsportlern aller Zeiten gehört. Goldmedaillengewinner bei Olympischen Spielen, Sieger bei der Friedensfahrt, Träger des Grünen Trikots bei der Tour de France. Der Mann weiß, wie man Rennen gewinnt. Am 3. Oktober steht für ihn aber etwas anderes im Vordergrund: „Spaß haben – und gleichzeitig
Gutes tun.“



Jens Fiedler
Nur für den Fall, dass Sie mal bei „Wer wird Millionär“ auf dem Stuhl sitzen und die Frage über 125.000 Euro lautet: „Wer ist der erfolgreichste deutsche Bahnradsportler bei Olympischen Spielen?“ Dann können Sie sich jetzt dank uns einen Joker sparen. Die Antwort lautet: Jens Fiedler. 1992, 1996 und 2004 gewann er die Goldmedaille. Nebenbei sammelte er noch zwölf Podestplätze bei Weltmeisterschaften. In Ditzingen-Heimerdingen wird Jens Fiedler es bei der LILA Tour deutlich entspannter angehen. „An diesem Tag geht es nicht darum, der Schnellste zu sein“, sagt er, „es geht darum, Kindern in Not zu helfen.“
Dajana Eitberger
Es ist schon manchmal ein Segen, dass es im Internet keine Platzbegrenzungen gibt – so kann Wikipedia tatsächlich alle Erfolge der Rodlerin Dajana Eitberger auflisten. Zuletzt gewann sie bei den Olympischen Spielen in diesem Jahr Gold. In Ditzingen-Heimerdingen feiert sie heuer ihre Premiere beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup, wo sie sich tatsächlich ein wenig umstellen muss. Denn bei der LILA Tour geht es nicht, darum, die Schnellste zu sein – sondern einen entspannten Mittag zu erleben und Kindern zu helfen. Nicht die schlechteste Kombination.
Miriam Welte
Einmal olympisches Gold, sechsmal Weltmeisterin, viermal Europameisterin und 21 deutsche Meistertitel – zumindest, wenn sich die Statistiker nicht verzählt haben, was bei so einer Titelflut schon mal passieren könnte. Unbestritten ist: Miriam Welte zählt zu den erfolgreichsten deutschen Bahnradsportlerinnen aller Zeiten – und zum Stammpersonal beim LILA LOGISTIK Charity Biker Cup. Dort lässt sie es traditionell etwas ruhiger angehen und nimmt an der LILA Tour teil.
Die gesamte Liste der Teamkapitäne, weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter: www.charity-bike-cup.de
