Depesche # 3163: Blockierte Radwege

Zwischen Rottendorf und Gerbrunn war der Radweg durch einen großen LKW und diversen Baumaschinen blockiert. Bei Kaltensondheim ist ein Baum auf den Radweg gestürzt. Ansonsten tolle Tour bei fast optimalen Bedingungen. Das Pilzragout zum Mittagessen war lecker. Heute im Garten eine stolze Saatkrähe entdeckt und fotografiert. Visit Kitzingen mit einem lustigen Aprilscherz. Bayern Kitzingen Tabellenführer in der Landesliga Nordwest kein Aprilscherz, das war vor 11 Jahren. Am kommenden Samstag spielen die Bayern Kicker gegen Dettelbach II, am Bleichwasen, um den Abstieg in die B-Klasse zu vermeiden. Im Ohr heute u.a. MEUTE – Slow Loris.

Depesche # 3158: Noch kälter und Projekt Tantil

Die Dächer sind am Morgen weiß vom Frost. Zum Start um 9 Uhr dann in voller Winterkampfkleidung. 🙂 Trotzdem schöne Tour bei Sonnenschein und wenig Wind. Wenn die Windräder sich nicht drehen dann klappt es gut beim Radfahren. Der Mainradweg bei Sommerhausen war a weng verdreckt und der Hahn neben dran meldete sich auch zu Wort. Als ich den schönen alten Opel Record sah musste ich an meine früheren Mitarbeiter Armin und Erich denken die auch solche Autos gefahren sind. Beiden habe ich in meinem Buch „5 Hörnli bitte“ ein Kapitel gewidmet. Rinderwahn ist jetzt auch schon wieder 30 Jahre her. im Ohr heute u.a. Talk Talk — Such A Shame At Montreux. Geburtstagsparty war Bombe, danke an alle die da waren.

Depesche # 3157: Kalt und windig

Richtiges Aprilwetter. Wind, Regen, Graupel und auch Sonne, heute war alles dabei. Das Gate zur Autobahn bei Kaltensondheim war heute geöffnet. Später noch a weng Backstubenluft geschnubbert. Im Ohr heute u.a. Imagination ft. O.C. – Just An Illusion (1981). Latest Shit: Warum frage ich mich immer wieder fahren soviel große Buse durch die Gegend mit nur 2 – 4 Passagieren. Da würden es doch auch Kleinbusse tun. Zudem fordert die Deutsche Umwelthilfe ‚Tempolimit jetzt!‘, mit dem bis zu 4,7 Milliarden Liter Sprit gespart und Abhängigkeiten von Öl-Importen reduziert werden könnten. Das ist schon ein Argument wenn man auf der anderen Seite hört das der Sprit eventuell nur noch bis Ende April reicht. Ich glaube aber das der Raubtierkapitalismus an der Tanksäule ehr weitergeht. Mittags dann Hundesitting mit Einstein. 🙂 Heute backe ich noch einen Apfelstreuselkuchen und den Osterkranz das morgen beim Projekt Tantal meine Gäste was leckeres zum Kaffee bekommen können.

Depesche # 3149: Westerwelle, Asics Laufschuhe und windige Tour in den Ochsenfurter Gau

Die Tour kann man hier anschauen. War schon eine Herausforderung heute für uns alte Männer. Einen Vorteil hat aber der kalte, starke Wind, es sind weniger Pedelecs unterwegs. Laut der Bilanz der Polizei von Unterfranken sind 2025 die Zahl der Pedelec-Unfälle von 2016 bis 2025 von 58 auf 718 angewachsen – ein Anstieg von 1.237 Prozent, wobei Personen ab 50 Jahren den höchsten Anteil ausmachen. Zum Mittagessen gab es heute Mozzarella Kartoffeln mit Oregano. Die Asics Wettkampfschuhe verkaufe ich auf Kleinanzeigen. VB 65.- Euro. Einmal getragen. Ich kann nicht mehr so richtig Laufen drum müssen sie weg. Vor 10 Jahren starb Guido Westerwelle an Leukämie. Ich konnte ihn einmal im Würzburger Hofgarten fotografieren, als er sich den Fragen im ZDF-Sommerinterview stellte. Im Ohr heute u.a. Ivan Fotonovela.

Straßenlaternen von der Sonne angestrahlt

Depesche # 3136: Sonnencreme raus. Mit kurzer Radhose unterwegs

Im letzten Jahr war ich am 28.März, einen Tag nach meinen 72igsten Geburtstag, das erste mal mit kurzer Radhose unterwegs. Nach der Tour heute dann im Garten zwei Stunden die Sonne genossen, nachdem ich am Morgen zwei Stunden im Garten gebuckelt habe. Zwischendrin noch einen Heidelbeer-Käsekuchen ohne Zucker gebacken. Für das Rezept braucht man keinen Zucker. Im Ohr heute unter anderem: Spliff – Carbonara und Mr. Berlin Party – Daddy Cool 🙂 Lustig der Typ. Lustig auch die Rentnerinitiative am ehemaligen Kitzinger Trimm-Dich-Pfad. Fotos unten.

Depesche # 3129: Pilgern, Hochwasser und herrlicher Sonnenschein

Der erste gefühlte Frühlingstag heute. So kann es weitergehen. In Randersacker ist der Radweg überschwemmt, das hat nicht nur mich zu einer Planänderung was den Streckenverlauf angeht getroffen. Eine junge Pilgerin die den Jakobsweg von Würzburg nach Ulm laufen will staunte ebenfalls nicht schlecht. Habe gar nicht gewusst das es da einen Pilgerweg gibt. Könnte ich ja mal mit Gravelbike abfahren. Den Original Camino nach Santiago de Compostella bin ich vor Jahren schon einmal abgefahren. Das Frostpendeln geht auch nur noch 2 Tage, dann ist die Wintersaison auch schon wieder beendet. 100 Fahrten habe ich bis jetzt gemacht und dabei über 5000km geradelt. Zum Mittagessen habe ich mir ein Pilzragout gekocht und dazu gab es Kartoffeln aus dem Airfryer. Im Ohr heute u.a. Einmusik b2b Jonas Saalbach live at Preikestolen in Norway for Cercle. Auf Kleinanzeigen verkaufe ich ein sehr gut erhaltenes Mountain-Bike.

Depesche # 3121: Immer noch kalter Wind

Wie jeden fast Tag bin ich auch heute auf der Death Road nach Kaltensondheim geradelt. Auch an der Stelle vorbei wo sich gestern ein 22-Jähriger mit seinen Skoda Superb mehrmals überschlagen hatte. Laut Polizeibericht soll sich der Unfall so um 11 Uhr zugetragen haben. Das ist genau die Zeit an der ich meistens hier auch vorbei komme. Nur gestern hielt mich irgendetwas zurück und ich bin dann überhaupt nicht gefahren. Heute noch ein Sauerteig-Dinkel-Roggen-Vollkorn-Proteinbrot gebacken. Mit viel Magerquark, Leinsamen und Weizenkeimen. Gewürze habe ich Anis, Fenchel, Koriander, Kümmel, Kardamom und Schabzigerklee reingemacht. Lecker. Im Ohr heute u.a. Sniff ’n‘ The Tears – „Driver’s Seat“

Depesche # 3104: Dem Schnee nach Mallorca entflohen

Im Winter verwandeln sich die Straßen Mallorcas in friedliche Wege. Mit weniger Touristenverkehr kann man mit dem Rennrad die Ruhe und landschaftliche Schönheit der Insel richtig genießen. Die ruhigen Straßen bieten ein unvergessliches Raderlebnis, bei dem man in Mallorcas natürlichen Charme eintauchen kann. Soweit die Theorie. Heuer war es aber anders wie in vergangenen Jahren. Starker Wind, zum Teil auch richtiger Sturm, wechselte sich mit sonnigen Tagen ab. Ich konnte nicht so viel fahren wie ich es mir vorgenommen hatte. Aber egal. Dafür standen andere Sachen im Blickpunkt die auch richtig Laune machten. Sauna, Eisbaden, nette Bekanntschaften schließen, lange Spaziergänge und traumhafte Sonnenuntergänge machten den Kurzurlaub dann doch zu einem richtig tollen Erlebnis. Nicht zu vergessen das sehr leckere Essen im Hotel direkt am Meer mit sehr nettem Personal und leckeren Angeboten. Für Menschen die den Tag gerne ein wenig Knülle beginnen wollten gab es jeden Morgen ausreichend Sekt zum Start. Zum Dinner bekam ich an einem Tag einmal von meinem aus Ägypten stammenden Lieblingshabibi vier Gläschen Mesclat, einen mallorquinischen Kräuterlikör hingestellt. Einen habe ich probiert. Alkohol ist aber nicht so meins. Vor dem Hotel gab es eine große Baustelle, für alle diejenigen die absolute Ruhe suchen ehr nicht geeignet. Das TUI Reisebüro im E-Center in Kitzingen hat mich auch nicht darauf hingewiesen. Am Airport habe ich dann gemerkt das man sich auf die Pushnachrichten der Airlines nicht 100% ig verlassen kann. Es ist von Vorteil, wenn man eine halbe Stunde vor dem Check-in nochmal einen Blick auf die Salidas Tafel wirft. In meinem Fall war der angekündigte Schalter dann nicht C58, sondern C32 verbunden mit einer ziemlich langen Wanderung durch den Airport. Eine Frau und ich halfen beim Umzug dann einem alten Ehepaar, das wie sich später herausstellte schon betagte 85 Jahre auf der Lebensuhr hatte. Zudem war der Mann dement, was einerseits lustig war andererseits mich auch sehr traurig machte. Die Frau war dann im Flieger meine Sitznachbarin wir unterhielten uns sehr gut, die Zeit ging sprichwörtlich wie im Flug vorbei. Sie ist eine tolle Malerin und hatte sich in Mallorca neue Inspirationen gesucht. Alles in allem war es eine schöne, abwechslungsreiche Woche ohne Schnee. Im Ohr der u.a. der mutige Song von Bruce Springsteen – Streets Of Minneapolis.

Depesche # 3093: Plose hilft und später kam die Sonne raus

Auf 1.870 Meter im alpinen Hochgebirge Südtirols entspringt eine Quelle, deren besondere Eigenschaften durch ihre außergewöhnliche Herkunft bestimmt werden – das natürliche Mineralwasser von Plose. Aber man kann mit den handlichen, 10,6kg schweren, Kästen auch sein tägliches Hanteltraining absolvieren. 🙂 Da die Straßen wieder frei sind habe ich eine kleine Tour mit dem Rennrad dem Muskeltraining vorgezogen. Im Ohr heute u.a. Jazzfest Bonn 2018: Nils Landgren Quartet, „Broken Wings“