Music History: In Extremo meets friends in der Eventhalle Geiselwind

Erinnerungen an eine Zeit in der ich mir in langen Nächten im Fotograben die Füße in den Bauch gestanden habe, grölende Fans ertragen musste, mit der Mrk II fotografiert habe, oft die Ohrenstöbsel vergessen hatte und manchmal von unfreundlichen Jungs der Security rumgeschubbst wurde. Irgendwie war es aber trotzdem ganz lustig.
In Extremo Sänger Michael Rhein aka „Das letzte Einhorn“ hatte sich für das Konzert in Geiselwind Kollegen wie Knorkator, Mono Inc, Fiddlers Green, Hämaton und Ingrimm eingeladen und sie zelebrierten nacheinander heiße Musik in einer kalten Winternacht. Die Eventhalle in Geiselwind hatte sich für eine heiße Bühnenshow der Headliner gewappnet und In Extremo brachten viel feurigen Glanz in die Halle, die bereits ab 16 Uhr für die Fans geöffnet hatte. Die Aufnahmen entstanden Mitte Dezember 2012 in der Eventhalle Geiselwind.

Running Order:      
23.00 Uhr – In Extremo
21.25 Uhr – Knorkator
19.50 Uhr – Fiddlers Green
18.15 Uhr – Mono Inc
17.15 Uhr – Hämatom
16.15 Uhr – Ingrimm

16:00 Uhr – Einlass

Bloggertreffen vor 12 Jahren in Kitzingen

Es gab noch kein iPhone und keine AfD. Facebook gab es nur in Englisch und George W. Bush war US Präsident. Die Kickers stiegen in die Bayernliga auf und Wolfgang Oechsner war Redaktionsleiter der Kitzinger Main-Post. Ich hatte meine erste Lungenembolie und kam nur knapp mit dem Leben davon. In den Musikboxen lief sich der Summer Wine von Ville Valo & Natalia Avelon heiß. Mal schauen ob ich in zölf Jahren noch was schreiben kann. Ich bin neugierig was kommt.

Burkard Schmidl & Jochen Volpert zwei mal in Würzburg

In einer Pressemitteilung schreibt Burkard Schmidl (Jochen und ich im Duo) im November gleich 2 mal in Würzburg auftreten: Am Sa. 09.11.um 20 Uhr im Theater am Neunerplatz und am Sa. 16.11 um 20 Uhr bei den Architekten Stahl/Lehrmann in Rottenbauer, Am Schloss 3 (im Rahmenprogramm des Jazzfestivals Würzburg). Wir freuen uns auf Euren Besuch – gibt auch etwas frisches musikalisches „Material“. Gerne denke ich an ihr Konzert in der Kitzinger Synagoge zurück, das aber schon einige Jahre zurück liegt.

Tim Bendzko mit neuer Scheibe

Das neue Album Filter ist ab sofort erhältlich. Es ist wieder ein Meisterwerk des Union Berlin Fan. Das Bild habe ich noch mit meiner alten 5D Mark II gemacht. Nostalgie. 🙂

Tribut an Rammstein Coverband Völkerball kommt am 25. Oktober in der Würzburger Posthalle

Als Völkerball 2008 mit ihrer Vision antraten, den Sound und die urgewaltige Atmosphäre einer Rammstein-Show auf die Bühne zu bringen, begann eine Reise, die bis heute noch lange nicht ihr Ende gefunden hat. Zehn Jahre bereits treffen Völkerball ihr Publikum mitten ins Herz und überzeugen dabei alteingesessene Rammstein-Fans ebenso wie diejenigen, die sich zufällig oder aus reiner Neugierde in eines ihrer Konzerte verirren. Nachzuhören am Freitag, 25. Oktober, in der Würzburger Posthalle. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.

Stetig wachsende Zuschauerzahlen, immer größere Bühnen, faszinierende Pyrotechnik, ausgefeilte Lichtshow und der irrsinnig brachiale Rammstein Sound lassen Völkerball nach zehn Jahren zum auserlesenen Kreis der besten Tribute-Shows Europas zählen. Jedes Konzert ist ein Erlebnis der besonderen Art. Die Bühne zunächst in Dunkelheit gehüllt eröffnet eine Explosion mit lautem, dumpfem Schlag. Der Vorhang fällt und gibt den Blick frei auf die unwirklich maschinell wirkende Kulisse. Hinter einer Wand aus Feuer und Nebel nur schemenhaft erkennbar übernimmt die Band und führt das Publikum durch eine Inszenierung aus Lichtshow, exakt gesetzten Pyroeffekten und dem perfekt aufeinander eingespielten Völkerball-Sound. Tief, unerbittlich, hart erklingt die sonore Stimme des Völkerball-Frontmanns René Anlauff, der es mehr als jeder andere versteht, den Konzertbesucher in die urgewaltige Atmosphäre zu entführen, die sich in den Texten Rammsteins wiederfindet. Ein Erlebnis irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, Faszination und Ekel, Lust und Schmerz. Eine Band, die sich hart und prägnant präsentiert, roh, einfühlsam, von Grund auf kalt und doch emotional.
Tickets: www.posthalle.de

Andreas Kümmert kommt am 16. Oktober in die Würzburger Posthalle und am 21. Dezember in die Stadthalle Lohr

Würzburg/Lohr. Er ist ein Getriebener. Ein ständig Suchender. Nach der Wahrheit. Nach Inspiration. Nach echten Gefühlen. Und natürlich nach sich selbst. Eine Forschungsreise, die Andreas Kümmert schon in frühen Jahren begonnen hat und die ihn nach diversen Höhen und Tiefen nun zur nächsten Etappe führt. Auf seinem brandneuen Album „Lost And Found“ macht der süddeutsche Musiker Zwischenstation an einem ebenso ungewöhnlichen wie auch ungewohnten Ort, um sich dem Publikum von einer völlig neuen Seite zu öffnen. Nachzuhören am Mittwoch, 16. Oktober in der Würzburger Posthalle sowie am Samstag, 21. Dezember in der Stadthalle Lohr am Main. Einlass ist jeweils um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.

Auf „Lost And Found“ entfernt sich Kümmert einen ganzen Schritt von seinen einstigen Singer/ Songwriter-Wurzeln, um sich einer genreübergreifenden Vielfalt neuer und moderner Einflüsse zu öffnen: Angefangen bei swingendem Neo-Soul, über hoch ansteckenden Funk, bis hin zu opulent orchestrierter Popmusik und gefühlvollen Gospel-Einflüssen spannt er seinen stilistischen Bogen – das alles, ohne sich selbst auch nur einen Moment lang untreu zu werden. Eine musikalische Weiterentwicklung, die größer wohl nicht sein könnte und mit der er vielleicht auch hier und da polarisiert.

Schon seit jeher war der aus dem kleinen Städtchen Gemünden am Main stammende ECHO-Nominee ein Paradebeispiel dafür, seinem untrüglichen Bauchgefühl zu folgen und durch harte Arbeit sowie einen festen Glauben an sich selbst immer wieder den nächsten Schritt zum Betreten künstlerischen Neulands zu wagen.

2018 hat der Vollblutmusiker seine markante, sofort wiedererkennbare Soundästhetik mit Unterstützung der beiden Produzenten Jules Kalmbacher (Tim Bendzko, Mark Forster, Xavier Naidoo) und Jens Schneider (Max Giesinger, Joris, Wincent Weiss) einer Frischzellenkur unterzogen, die seine enorme Weiterentwicklung als Songwriter und Texter spiegelt, der sich heute auch in mainstreamigeren Klanggefilden hörbar wohl fühlt.

Bereits seit Anbeginn seiner Musikerkarriere besaßen Kümmerts Songs eine Art Kompassfunktion, die ihn stets verlässlich aus schlechten Zeiten herausmanövriert und den richtigen Weg gezeigt haben. Songwriting als Selbsterfahrungsprozess mit dem Ziel, herauszufinden, was ihn emotional bewegt und wer er eigentlich ist. Mit „Lost And Found“ verfolgt Andreas Kümmert nun weiter seinen Weg, sich der Zukunft und der niemals endenden Schlacht mit seinen Dämonen zu stellen.

Für mehr Rock- und Pop-Kultur beim Stadtfest

Die Würzburger Posthalle ist am 13. und 14. September wieder mit einer Kulturbühne dabei. Erfahrene Würzburger-Stadtfestgänger wissen es längst: Die Posthalle Würzburg ist mit einem eigenen Bühnenprogramm regelmäßig beim Würzburger Stadtfest vertreten. Auch dieses Jahr. Zu finden ist die Kulturbühne, präsentiert von der Posthalle Würzburg in Zusammenarbeit mit der Würzburger Rockgemeinschaft e.V. (Würg), dem Hörfunksender Charivari sowie dem „RockCheck“, in diesem Jahr am Vierröhrenbrunnen. Zum Bühnenprogramm am Freitag gehört neben Melting Batteries aus Schweinfurt und Blind Mans Medicine aus Würzburg unter anderem auch die Würzburger Inklusionsband Mosaik, deren Lieder wichtige Themen wie Inklusion, Toleranz und Menschlichkeit aufgreifen und so zum Nachdenken anregen. Headliner am Abend ist die Classic Rock Tribute-Band mit Donny Vox. Beginn am Freitag: 15 Uhr; Beginn am Samstag: 10 Uhr

Die Übersicht:

Freitag

15:00 Chris Louis Müller 

15:50 Melting Batteries (RockCheck)

16:40 Blind Mans Medicine (RockCheck)

17:30 Impro-Theater

18:00 t.b.c. Bieranstich OB Schuchardt

18:30 Closedown 

19:40 Mosaik

21:00 Donny Vox Band (Bild unten)

Samstag

10:00-12:00 Mika´s Tanzschule e.V.

Dance Encore

12:30-13:00 t.b.a.

13:20-13:50 t.b.a (RockCheck)

14:10-14:40 Every Child (RockCheck)

15:00-15:30 Kein Zu3ritt (RockCheck)

15:50-16:20 DRAAmatiX (RockCheck)

16:40-17:20 Todoroki Wadaiko

17:40-18:10 Dominik Fritz

18:30-19:15 Zulu

19:45-20:45 t.b.a

21:15-23:00 Boppin B. (Bild unten)

Ich höre sie immer noch gerne an

Im August 1969 wurde die LP aufgenommen. Anschließend tourte die Band um Leader Carlos Santana durch die USA, wo sie besonders durch einen Auftritt im August beim legendären Woodstock Festival bekannt wurde. Für den Woodstock Film wurde später ihr sehr expressives Stück Soul Sacrifice ausgewählt. Das Debütalbum, das es bis in die Top 5 der US-amerikanischen Albumcharts schaffte, in denen es sich über zwei Jahre halten konnte wurde über zwei Millionen Mal verkauft. Und ich höre die LP auch nach 50 Jahren immer noch sehr gerne und schwelge in Erinnerungen. Zum Anhören hier klicken.