Kann sein das sich der Nebel noch auflöst. Zuerst kam aber ein nebelumschlungenes Morgenrot. Brot habe ich in meinem Leben viel gebacken, auch nachzulesen in meinem Buch „5 Hörnli bitte..“ Gesundes Brot aus Bio-Dinkelvollkornmehl und Bio-Roggenvollkornmehl mit langer Teigführung backe ich mir immer noch jede Woche selber, natürlich mit Natursauerteig, Meersalz und sonst nichts anderem. Die Radtour war super. Tolles Herbstwetter. Habe in und um Sommerhausen ein paar mehr Bilder gemacht. Hat mich an die Zeit erinnert in der ich meinen ersten Krimi geschrieben habe der zum Teil auch in Sommerhausen spielt. Der Radweg nach Eibelstadt ist zwar gesperrt man kann aber trotzdem fahren, zur Not durch die Weinberge (ist ausgeschildert). Später stand ein Schwertransport auf dem Radweg. Nach vernebelten Morgenrot gabs ein herrliches Abendrot. Im Ohr heute u.a. Darude – Sandstorm
Sonnig und wenig Wind. Genussradtour im Herbst. Genüsslich ließ ich mir dann auch den Zwetschgenkuchen schmecken, den ich gestern vorbereitet hatte. Wieder schönes Abendrot. Im Ohr heute u.a. Neil Young – Harvest Moon
Es geht immer noch nicht so richtig. Aber was solls Spaß hat es, auch mit der Umleitung in Sommerhausen, gemacht. Fast auf den Tag vor 64 Jahren, ich kann mich noch gut erinnern, sagte meine Ziehtante, als ich von der Schule nach Hause kam, zu mir: „Jetzt gibts bald den Dritten Weltkrieg !!“ John F. Kennedy, Nikita Chruschtschow und Fidel Castro konnten den Konflikt dann doch noch friedlich beenden. Er ging als Kuba-Krise in die Geschichte ein. Schönes Abendrot und Vollkornhefeteig für den morgigen Zwetschgenkuchen geknetet. Der kommt jetzt über Nacht in den Kühlschrank. Im Ohr heute u.a. Bob Dylan – A Hard Rain’s A-Gonna Fall
Am Morgen hatte es wieder Nebel. Herrliche Herbstrunde. Das Glück kommt lautlos, aber man hört es wenn es geht. 😉 Im Ohr heute u.a. Stereo Express – Monfragüe
Toller Sonnenaufgang in der Morgendämmerung und schöne Tour heute mit Dieter. Aber auch viele Baustellen auf den Radwegen. Zum Beispiel in Frickenhausen, Sommerhausen, Gerbrunn und Brück. Witzig das Schild auf dem Kitzinger Abschnitt des Mainradweges „Radfahrer absteigen!“ Zudem müsste es richtig heißen „Radfahrende bitte Absteigen!“ 🙂 Bei Eibelstadt überholten wir ein Fluss Kreuzfahrtschiff mit hunderten von Fahrrädern auf dem Deck. Wenn das Schiff dann irgendwo anhält und die Gäste strömen vom Schiff auf die Räder sind die Radwege auch verstopft. 😉 Im Ohr heute Wilson Pickett – Land of 1000 Dances
Ansonsten hat mich der Regen zwischen Kaltensondheim und Kitzingen eingeholt. War aber nur a weng getröpfel. Eigentlich wollte ich mehr fahren. So what. Auf der morgentlichen Fahrt Richtung Kaltensondheim sind mir 57 Autos entgegen gekommen. Nur in zwei Fahrzeugen saßen mehr als eine Person. Bei den hohen Benzinpreisen sollte man vielleicht mal über Fahrgemeinschaften nachdenken. Die Zeit der Bequemlichkeiten neigt sich eh dem Ende zu. Ganzen Tag heute Regenschauer. Dann eben a weng Krafttraining und Abcoaster. Beim Flutlichspiel in Volkach gab es für die Gastgeber gegen Arnstein eine bittere 0:5 Klatsche. Bericht von Jürgen Sterzbach in der Main-Post. Im Ohr heute u.a. Depeche Mode – Behind the Wheel.
Macht richtig Laune bei so einem Wetter zu fahren. Straßen waren halt teilweise noch a weng naß. Danach noch ein Dinkel-Vollkornbrot und einen Käse-Streuselkuchen gebacken. Frisch schmeckt es halt doch am besten und ich weiß was drin ist. Das Eichhörnchen konnte ich heute auch wieder einmal fotografieren. Die Aroniabeeren können wir auch ernten. Der weiße Hibiskus sieht in der Abendsonne gut aus und auch am Morgen mit frischen Wassertropfen. Er war das einzige ZZ-Top-Mitglied ohne den charakteristischen Vollbart: Frank Beard prägte den Sound der Band von Anfang an als Schlagzeuger mit. Mit 77 Jahren ist er jetzt gestorben.
Aber von vorne: Eigentlich wollte ich nur das abgestürzte Windrad fotografieren. Das ich im weiteren Teil der Fahrt dann selber abstürzte hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen können. Die Fahrt wollte ich gemütlich und ganz entspannt absolvieren, da ich ja wenige Tage später mit zwei Radsportfreunden aus Fürth und München zur Bikepacking-Tour Richtung Kopenhagen aufbrechen wollte. Wollte ich!! Ein großer Hund hatte etwas dagegen!! Ich war nach dem Crash lange ohnmächtig und wachte eigentlich erst wieder in der Intensivstation des Juliusspitals in Würzburg auf. Acht gebrochene Rippen, eine davon in der Lunge, geprelltes Steisbein, zahlreiche, mitunter sehr große Hämatome und Abschürfungen. Die Betreuung durch das Pflegepersonal war super, das Essen Weltklasse, gut den Kaffee gabs aus der Schnabeltasse und ich ließ ihn meistens kalt werden. Auch die Ärzte waren kompetent und mir kam es so vor als wüssten sie wovon sie Redeten. Wann und ob ich wieder aufs Rennrad steige weiß ich noch nicht. Netten Zimmernachbarn hatte ich zudem auch. Wie sich im Laufe unserer guten Gespräche herausstellte hatte ich ihn als Fußballer wohl des Öfteren vor der Linse gehabt. Wenn es mir wieder besser geht muss ich mal schauen auf was für Festplatte sich die Bilder von damals versteckt haben. Da werde ich merken das ich schon über 2000 Fußballspiele geknipst habe. Mit Wehmut denke ich an unsere Senioren-Thüringen Tour. Ich lasse es auf mich zukommen ob es mit dem Radfahren weitergeht. Bin aber guter Dinge, habe mich gerade erwischt wie ich einen neuen Radhelm, der Alte war ja völlig demoliert, bestellt habe. 🙂
7455FriedensbrückeRose Angela vor der Polizeiinspektion Würzburg-Land in der Weissenburger StraßeAbfahrt nach HauseWas von meinem Radtrikot übrig blieb. Die Hose sieht ähnlich ausÜber den Besuch von Emma habe ich mich sehr gefreutDahlien im Garten