Depesche # 3172: Morgenrunde über Fährbrück

Da hat Thomas wieder eine wunderschöne Tour zusammengestellt. Los gings am neuen, 13,5 Millionen Euro teuren neuen Jugendhaus über Dettelbach, Prosselsheim, Oberpleichfeld nach Fährbrück. Dort standen viele Autos, anscheinend war ein besonderer Gottesdienst. Am Innopark wurden Zuckerrüben geerntet. Später dann Fußball in Geesdorf und bei den Siedlern fotografiert. Im Ohr heute u.a. Love Affair – Everlasting Love

Depesche # 3170: Frankenbergrunde

Wir haben heute die Strecke ein bisschen ausgedehnt und sind nicht an der Stelle vorbeigefahren wo eine Frau von einem Auto angefahren wurde. Der Radweg war ein Stück weiter vorne gesperrt. Nur mal so zum Nachdenken. Das Landratsamt Kitzingen macht es sich meiner Ansicht nach zu leicht, wenn die Beamten bzw. Sachbearbeiter sagen, das es keine rechtlichen Möglichkeiten findet an der gefährlichen Überfahrt des Radweges zwischen Marktsteft und Marktbreit die Geschwindigkeit des KFZ-Verkehrs auf 70 Stundenkilometern zu reduzieren. Wenn hundert erlaubt sind dann wird 120 gefahren und das ist für diesen neuralgischen Punkt einfach zu viel. Wahrscheinlich wird erst gehandelt bis es den ersten Toten Radfahrer zu beklagen gibt. Ähnlich verhält es sich ja auch mit der Straße von Kaltensondheim nach Kitzingen. Übrigens ist der Radweg in Marktsteft immer noch gesperrt. Frankenbergrunde war wieder super, hier gibt es die Details zu der Tour die auch im Herbst gut zu fahren ist. Im Ohr heute u.a. Best of Fleetwood Mac | Fleetwood Mac Greatest Hits

Depesche # 3169: Verdreckte Straßen

Zuckerrübenkutscher sind halt Unterwegs. Unterwegs ist auch wie jeden Tag Gerhard aus Kirchheim. Er ist ein paar Jährchen älter wie ich, dafür fährt er jeden Tag auch ein paar Kilometer mehr als ich. Toller Typ und heute bei 9 Grad mit kurzer Radhose unterwegs. 🙂 Ich treffe ihn fast jeden Tag, wenn ich auf dem Mainradweg Richtung Würzburg fahre. Dann habe ich noch Olga beim Einkaufen getroffen. Lange Jahre habe ich mit ihr zusammengearbeitet. Im Ohr heute u.a. Ten Years After – Love Like a Man

Heute Pressekonferenz zum 8. Internationalen Varietéfestival – Dirk Denzers „Magische Momente“ im Schloß Werneck

    Endlich ist es wieder soweit! Zum achten Mal begeistert das Internationale Varietéfestival „Dirk Denzers Magische Momente“ – nach vielen Jahren in Sennfeld erleben die Besucher das einzigartige Kulturevent nun erstmals im festlichen Zeltpalast im Schlosspark Werneck. Die neue, beeindruckende Zeltlandschaft verleiht dem Festival eine unvergleichliche Atmosphäre im besonderen Schlosspark-Ambiente. Elf Tage lang entführen rund 100 internationale Künstlerinnen und Künstler in eine Welt voller Staunen, Freude und Magie: spektakuläre Artistik, poetische Luftakrobatik, verblüffende Magie, moderne Comedy und fantasievolle Performances verschmelzen zu einem Programm voller Kreativität, Lebensfreude und überraschender Momente. Glanzpunkte sind die poetische Eröffnungsshow „Traumwelten“, die neue Themenshow „Varieté Lebensfreude“, der interaktive Sparkassen-Familientag, die Comedy-Show „Varieté Lachen Machen“ und die festliche Abschluss-Gala. Lassen Sie sich von „Magischen Momenten“ verzaubern, die staunen lassen, berühren und begeistern. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für eines der beliebtesten Varietéfestivals Europas, vom 6. bis 16. Mai 2026 im Schlosspark Werneck! Tickets und Informationen: www.varietefestival.de Ticket-Hotline: 069 902839 86 (täglich 6–22 Uhr). Tolle Präsentation im Himmelsaal vom Schloss Werneck. Heute gleich mit zwei Live Acts. Flöten Komiker Gabor Vosteen hatte die Lacher auf seiner Seite und bei der Weltklasse Handstandartistin Marina Skulditskaya kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus.

    Depesche # 3157: Lieblingsrunde durch den herbstlichen Steigerwald

    Nebliger Start auf den von Pferdeäpfeln übersäten Radweg Richtung Großlangheim. Hundehalter werden bestraft, wenn sie die Kacke ihrer Lieblinge nicht wegmachen. Pferdehalter ist das anscheinend egal der Radweg Richtung Großlangheim ist regelmäßig vollgeschissen. Ein Stück geht ja meine Lieblingsrunde, deren genauen Verlauf man hier nachlesen kann, über den Camino. Also einen Jakobsweg. Immer wenn ich die Runde fahre muss ich an Willi Oberndorfer denken. Schade das er kein Rad mehr fahren kann. Eine Kurve hinauf zum Greuther Bastel habe ich ihm gewidmet. Die Verhaltensforscherin Jane Goodall ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Bei einem Besuch in Mainfranken konnte ich sie einmal fotografieren. Vor fünf Jahren hatte sie noch die Biofach in Nürnberg eröffnet. Ruhe in Frieden. Im Ohr heute u.a. Erasure – Sometimes

    Depesche # 3150: Wetter hat sich beruhigt

    Jedenfalls erstmal trocken. Der Wind bläst noch ordentlich. Heute einen ganz in schwarz gekleideten Gravelbiker, mit einer unglaublich großen Kassette, eingeholt. Kurz vor der Abfahrt nach Sommerhausen liegen viele Kürbisse auf einem Acker. Im Ohr heute u.a. Hotel California – Eagles

    Jens Voigt exklusiv bei Eurosport vor Rad-WM-Duell: „Remco Evenepoel ist mein Topfavorit vor Tadej Pogacar“

    nach dem Einzelzeitfahren rechnen viele Fans und Experten bei der Straßenrad-Weltmeisterschaft in Kigali mit dem nächsten Duell zwischen Titelverteidiger Tadej Pogacar und Zeitfahr-Champion Remco Evenepoel. Im Zeitfahren war der Slowene chancenlos, im Straßenrennen könnte er den Spieß aber umdrehen. Eurosport-Experte Jens Voigt sieht die Favoritenrolle dennoch klar beim Belgier.

    Die besten Aussagen im Folgenden, das komplette Interview jetzt auf Eurosport.de

    „Ich sehe aktuell Remco Evenepoel klar vorne. Er hat ein sehr starkes Team, was bei einem langen Rennen, in dem man sich lange verstecken muss, entscheidend ist. Evenepoel hat ja schon bewiesen, dass er solche Rennen kann – er ist Weltmeister und Olympiasieger. Tadej Pogacar ist natürlich immer gefährlich, er kann jederzeit gewinnen. Der Topfavorit ist Evenepoel, dann kommen Pogacar, Del Toro und Pidcock. Die werden das Podium unter sich ausmachen. Ich sage, Gold geht an Evenepoel, Silber an Pidcock und Bronze an Pogacar“, blickt Eurosport-Experte Jens Voigt auf das Straßenrennen (live bei Eurosport 1 am Sonntag ab 9:45 Uhr) voraus. 

    „Pogacar sah für mich im Zeitfahren nicht so bei 100 Prozent aus wie man das gewohnt ist, nicht so fokussiert und kraftvoll. Er ist trotzdem fast noch aufs Podium gekommen, aber sonst gewinnt er Rennen mit einem Lächeln im Gesicht. Ihm fehlte nach meinem Eindruck in allen Bereichen so ein halbes bis ein Prozent. Jetzt hat er eine Woche Zeit, um das umzudrehen. Das kann klappen, aber ich glaube nicht, dass er sich in Tour-de-France-Form befindet. Er scheint am Ende der Tour in eine Art kleines Motivationsloch gefallen zu sein. Es fehlt ihm ein wenig an Esprit. Meiner Meinung nach zahlt er da ein wenig die Zeche für sein Frühjahrsprogramm mit den vielen Eintagesrennen, da ist die Intensität einfach extrem hoch“, erläutert Voigt

    Die Medaillenchancen für das deutsche Team hält Voigt hingegen für gering:  „Die fünf Deutschen sind starke Fahrer und haben in ihren Teams wichtige Arbeit geleistet. Wenn alles perfekt läuft, könnte jemand ein Top-Ten-Ergebnis erreichen. Mehr wage ich nicht zu prognostizieren. Dafür müssten sie ein aktives Rennen fahren, idealerweise ab der Rennmitte in einer kleinen Gruppe vorne bleiben. Einen Medaillenkandidaten sehe ich derzeit nicht“, so der Eurosport-Experte. Quelle: Eurosport.de

    Depesche # 3146: Herbstanfang, großes Schiff in Kitzingen und Gedanken an einen Freund

    Am Treffpunkt Mainkai hatte das Flusskreuzfahrtschiff River Duchess Basel festgemacht. Als wir losfuhren hat der Wind schon mächtig geblasen. Die stürmische Fahrt ging bis Obervolkach. Immer wenn ich durch den Ort fahre muss ich an den früheren Bahnrad-Bundestrainer Siegward Lychatz denken. Ich war einige Male bei ihm zu Besuch in Obervolkach und wir fachsimpelten über den Radsport. Oft hat er mir Ansichtskarten von den Austragungsorten von Weltcups oder irgendwelchen Trainingslagern geschickt. Zwei habe ich noch gefunden. Auf der einen hat auch Jens Lehmann zweifacher Olympiasieger, sechsfacher Weltmeister und seit 2017 ist Mitglied des Deutschen Bundestages unterschrieben. Siegward hatte sie alle unter seine Fittiche, selbst Jan Ullrich und Eric Zabel waren seine Schützlinge. im Ohr heute u.a. alessi rose – oh my