A weng lääff #327 – Herrlicher Morgen

Aus- und Einblicke beim Morningwalk am Mee. Panorma auf dem Main und frischer Kaffee auf dem Schiff. Manchmal bedauere ich das ich die DSLR nicht mitschleppe. What the hell. Die Inzidenz in Kitzingen ist mit 19,8 immer noch niedrig. Fragt sich nur wie lange noch. Dann noch Zunehmender Mond, schlecht fürs Abspecken.

Den Mond und das Wetter zu beachten bringt Vorteile

Wenn Sie in Ihrem Garten abwägen welche Vor- und Nachteile ein Winter- oder Sommerschnitt für Ihre Pflanze und die Tierwelt hat, dann beachten Sie bitte stets den Stand des Mondes. Der Schnitt im optimalen Mondzyklus führt zu einer schnelleren Wundheilung, die Pflanzen bluten weniger aus  und das Immunsystem wird gestärkt. Zudem erfährt die Pflanze einen Wachstumsimpuls für die gesamte Vegetationsphase. Wenn zudem die Temperaturen über 5 Grad liegen, begünstigt das die Wundheilung und Pilzkrankheiten werden ihre Pflanzen somit nicht belasten.

Was ein Esel den Weinbauern  lehrte

Für uns Winzer ist klar, dass wir die Reben stark im Winter zurückschneiden (bis zu 90 %). Die Trauben wachsen später am einjährigen Holz, daher wird das alte Holz zum Großteil entfernt. Diese Vorgehensweise hat uns laut Erzählungen ein Esel gelehrt. Er hatte nach der Weinlese dem Bauern einige Rebstöcke so kahl gefressen, dass er von seinem Herren sehr geschimpft wurde. Jedoch ein Jahr später brachten genau diese Reben die besten und schönsten Trauben! Daraufhin entschuldigte sich der Weinbauer bei seinem Esel und trug die Erkenntnis vom starken Rückschnitt bei Reben hinaus in die ganze Welt. Text: Harald Wörner

Kitzingen am Freitagmorgen mit niedrigster Inzidenz in ganz Deutschland

Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) für den Landkreis Kitzingen meldet ist Sieben-Tage-Inzidenz von 9,9 im Landkreis Kitzingen die niedrigste Inzidenzzahl im gesamten Bundesgebiet. Den Einzelhandel freuts, aber nicht nur den. Auch Golfer und Boulefreunde freuen sich das sie ihren Sport wieder betreiben können. Vielleicht bekommt ja Landrätin Tamara Bischof jetzt, wie der Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remelé am 3. März, eine Einladung zu Markus Lanz. Vielleicht ist es nächste Woche aber schon wieder ganz anders.

Emma beim Boule im Park

Mittagsspaziergang mit Emma. Das Leben in Kitzingen sieht auf den ersten Moment, wenn man durch die Stadt und den Park schlendert, so aus als sei die Pandemie vorbei. Mal schauen wie es weitergeht.

R.I.P. Bertold Diem

Als Fotograf kannte ich natürlch Berthold Diem gut. Zeit hatte er fast nie. Getroffen habe ich ihn bei verschiedenen Veranstaltungen, bei einigen Unfällen, früher bei der Modelfotografie und wenn er mal Zeit hatte auch bei verschiedenen Geburtstagsfeiern. Ruhe in Frieden. Einen ausführlichen Nachruf kann man bei der Mainpost nachlesen.

Tim Latteier beim Club angekommen

Ich konnte Tim Latteier einmal bei einem U19 Freundschaftsspiel gegen die gleichaltrigen Junioren von Darmstadt 98 in Wiesentheid fotografieren. Heute in der Main-Post habe ich dann den tollen Bericht von Jürgen Sterzbach gelesen. Ich wusste nicht, dass der in Kitzingen geborene Tim Latteier mittlerweile zum Stamm der Profimannschaft des Clubs gehört. Unten ein paar Bilder vom Spiel in Wiesentheid gegen Darmstadt 98 vom 13. Oktober 2018. Mehr Bilder vom Spiel hier.

Buchtipp: Das Städtische Museum Kitzingen 1895-2020, Projekte 2011-2020

2020 jährt sich die Gründung des Städtischen Museums Kitzingen zum 125sten Mal. Es ist damit eines der ältesten Stadtmuseen in Franken mit einem aus Stadt und Landkreis Kitzingen erwachsenen Sammlungsbestand. Das als Jubiläumsband konzipierte und reich bebilderte Buch richtet sich an Museumsfreunde und Fachleute. Erzählt werden Episoden der Kitzinger Stadtgeschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Dabei werden zahlreiche historische Persönlichkeiten gewürdigt und Highlights aus den Museumsbeständen mit ihren kulturgeschichtlichen Zusammenhängen beleuchtet. Neue Erkenntnisse zur Stadt-, Architektur- und Kunstgeschichte wurden im Rahmen von Ausstellungen und Forschungsprojekten erarbeitet. Hierbei wurden Bürger, Studierende und Wissenschaftler einbezogen. In ihrer zeitlichen Abfolge werden die Aktivitäten des Stadtmuseums in den letzten beiden Jahrzehnten vorgestellt, darunter Ausstellungen zu bildender Kunst und Literatur, Geschichte und Gegenwartskultur, aber auch andere Formate einer modernen Museumsarbeit. Aufgrund der Schließung des Kitzinger Stadtmuseums in seinem Jubiläumsjahr bietet das Buch auf nicht absehbare Zeit die letzte Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Themen und Potenziale des Museums zu informieren und sich über die Bestände rückzuversichern.
Teilband 2 informiert über die Projekte des Museums von 2011 bis 2020. Zum Teilband 1 hier klicken. Ich durfte mich und meine Werke auch in einer Ausstellung im Städtischen Museum Kitzingen präsentieren. Worüber ich der Museumsleiterin sehr dankbar war und bin. Hier gibt es ein paar Impressionen von der Vernissage.

Stephanie Falkenstein (geb. 1964 in Nürnberg als Stephanie Nomayo) ist eine deutsche Historikerin und Archäologin. Sie studierte Klassische Archäologie, Kunstgeschichte, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte in Regensburg und Würzburg. Seit 2002 ist sie die Leiterin des Städtischen Museums Kitzingen. Sie ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen zur Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie in Mainfranken.

Förderverein Städtisches Museum Kitzingen e.V. (Hrsg.)

Der Förderverein des Städtischen Museums Kitzingen e.V. besteht aus einer Gruppe von Freunden, Stiftern, Leihgebern und ehrenamtlichen Unterstützern des Städtischen Museums Kitzingen. Zu den aktuellen Zielen gehören der Erhalt und die Wiedereröffnung des seit 2018 geschlossenen Museums. Generelle Ziele sind die Unterstützung des Stadtmuseums bei einer künftigen Neukonzeption, als auch im Bereich der Forschung, Recherche sowie beim Ausbau der Sammlung. Zum Vorstand gehören Prof. Dr. Frank Falkenstein, Dipl. Forstw. (Univ.) Reinhard Feisel, Thomas Schneider, Agnes Schneider.