Wenn man den Wetterprognosen glauben darf dann dauert es mit dem Winterwetter noch ein Weilchen. Die Zupfer haben dafür, als wichtigen Hinweis auf das weitere Wetter, ihr Murmeltier in Punxsutawney. Bei uns ist es so, dass mittlerweile die Gasspeicher ziemlich leer sind, kein Streusalz mehr vorhanden ist und die Straße, bestimmt auch andere Straßen, nach Kaltensondheim übersät ist mit frostbedingten Schlaglöchern. Willkommen in Deutschland. Die KI schreibt zum Winter: Er bringt in Deutschland diverse Einschränkungen im Alltag mit sich, die vor allem durch Schnee, Eis, Kälte und Dunkelheit verursacht werden. Diese betreffen den Verkehr, die Sicherheit im öffentlichen Raum und das Wohlbefinden. Natürlich hat der Winter auch seine schönen Seiten, vor allem wenn die Sonne scheint. Zudem ist die Winterzeit ideal zum Lesen, egal ob Zeitung, Romane oder New Adult (früher waren das die Groschenromane vom Bahnhofskiosk) 🙂 Im Ohr heute u.a. Lord Huron – The Night We Met
Im Winter verwandeln sich die Straßen Mallorcas in friedliche Wege. Mit weniger Touristenverkehr kann man mit dem Rennrad die Ruhe und landschaftliche Schönheit der Insel richtig genießen. Die ruhigen Straßen bieten ein unvergessliches Raderlebnis, bei dem man in Mallorcas natürlichen Charme eintauchen kann. Soweit die Theorie. Heuer war es aber anders wie in vergangenen Jahren. Starker Wind, zum Teil auch richtiger Sturm, wechselte sich mit sonnigen Tagen ab. Ich konnte nicht so viel fahren wie ich es mir vorgenommen hatte. Aber egal. Dafür standen andere Sachen im Blickpunkt die auch richtig Laune machten. Sauna, Eisbaden, nette Bekanntschaften schließen, lange Spaziergänge und traumhafte Sonnenuntergänge machten den Kurzurlaub dann doch zu einem richtig tollen Erlebnis. Nicht zu vergessen das sehr leckere Essen im Hotel direkt am Meer mit sehr nettem Personal und leckeren Angeboten. Für Menschen die den Tag gerne ein wenig Knülle beginnen wollten gab es jeden Morgen ausreichend Sekt zum Start. Zum Dinner bekam ich an einem Tag einmal von meinem aus Ägypten stammenden Lieblingshabibi vier Gläschen Mesclat, einen mallorquinischen Kräuterlikör hingestellt. Einen habe ich probiert. Alkohol ist aber nicht so meins. Vor dem Hotel gab es eine große Baustelle, für alle diejenigen die absolute Ruhe suchen ehr nicht geeignet. Das TUI Reisebüro im E-Center in Kitzingen hat mich auch nicht darauf hingewiesen. Am Airport habe ich dann gemerkt das man sich auf die Pushnachrichten der Airlines nicht 100% ig verlassen kann. Es ist von Vorteil, wenn man eine halbe Stunde vor dem Check-in nochmal einen Blick auf die Salidas Tafel wirft. In meinem Fall war der angekündigte Schalter dann nicht C58, sondern C32 verbunden mit einer ziemlich langen Wanderung durch den Airport. Eine Frau und ich halfen beim Umzug dann einem alten Ehepaar, das wie sich später herausstellte schon betagte 85 Jahre auf der Lebensuhr hatte. Zudem war der Mann dement, was einerseits lustig war andererseits mich auch sehr traurig machte. Die Frau war dann im Flieger meine Sitznachbarin wir unterhielten uns sehr gut, die Zeit ging sprichwörtlich wie im Flug vorbei. Sie ist eine tolle Malerin und hatte sich in Mallorca neue Inspirationen gesucht. Alles in allem war es eine schöne, abwechslungsreiche Woche ohne Schnee. Im Ohr der u.a. der mutige Song von Bruce Springsteen – Streets Of Minneapolis.
Unterwegs Frido mit seiner Luna getroffen. Ein wunderschöner Maremmen-Abruzzen-Schäferhund. Wenn der Winter weiter so aktiv bleibt wird der Frost der Straße nach Kaltensondheim den Rest geben. Unten ist auch ein Bild vom Nato Gate das ich am 2. Weihnachtsfeiertag 1996 von einem Heißluftballon aus gemacht habe. Damals noch in Betreib. Sonntagsgedanken: „Der Winter ist eine Erinnerung daran, dass Veränderungen schön sein können.“ Im Ohr heute u.a. Pink Floyd Wish you were here | Full album
Beim Schneeschieben ein Pläuschchen mit dem Nachbarn gehalten. Es gibt aber auch Faulenzer unter den Hausbesitzern die es nicht für nötig halten ihren Bürgersteig vom Schnee zu räumen. Habe ich heute wieder gemerkt als ich mit Emma unterwegs war. Bedanken möchte ich mich bei der Frau die jeden Tag die Verbindungstreppe zwischen Brunnensteige und Oberen Fuchsgraben vom Schnee befreit. Mein Caddy springt nicht mehr, mal schauen ob das Aufladen der Batterie was bringt. Heute werde ich noch ein wenig meine Hanteln quälen oder die mich 🙂 Im Ohr heute u.a. Strike Up The Band – Thilo Wolf Big Band (feat. Thilo Wolf, Florian Menzel)
Ganz schön anstrengend, aber herrlich die klare Luft und der blaue Himmel unter dem sich viele Flugzeuge tummelten. Zwischendrin noch ein Protein-Vollkornbrot gebacken. Dazu noch ein paar Kirchtürme und einen Greifvogel mit dem Tele fotografiert. Netten Mann kennengelernt der auch gerne auf den Auslöser drückt. Im Ohr heute u.a. Silver Convention – Fly Robin Fly (1975). Auch schon über 50 Jahre alt.
Viel Schnee kam ja in der Nacht nicht runter. Bewegung an der frischen Luft tut halt gut und das Mittagessen schmeckt dann wenigstens. Wenn ich mich nicht bewege kann ich nicht viel essen und es schmeckt mir dann auch nicht so besonders gut. Letztes Jahr konnte man Radfahren 🙁 Vor zwei Jahren hatten wie Hochwasser.
Im Fernsehen heute morgen einen tollen Film gesehen. Die Vielfach ausgezeichnete Tragikomödie mit Dieter Hallervorden: „Sein letztes Rennen“. Paul Averhoff war einst ein großer Marathonläufer, eine Legende, Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958. Jetzt, mit weit über 70, zieht er nach wiederholten Stürzen seiner Frau Margot nach vielen glücklichen Jahren aus dem vertrauten Zuhause aus – auch weil Tochter Birgit sich nicht kümmern kann, sie jettet als Flugbegleiterin durch die ganze Welt. Im Altersheim, wo Paul sich plötzlich zwischen Singkreis und Bastelstunde entscheiden muss, drängt sich die entscheidende Frage auf: Das soll es gewesen sein? Um nicht in tiefe Depression zu verfallen, zieht Paul seine alten Rennschuhe an und beginnt, im Park zu laufen. Anfangs schleppend und jämmerlich, dann aber immer schneller. Seine Heim-Mitbewohner halten ihn für verrückt, zumal er behauptet, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch gewinnen zu wollen. Als sich Margot dazu überreden lässt, ihn wie früher mit strenger Hand zu trainieren, und Paul in einem Rennen gegen den jungen Pfleger Tobias gewinnt, schlägt die Zurückhaltung der Bewohner jedoch in Begeisterung um. Die „trüben Tassen“ werden wieder lebhaft, sie erinnern sich an ihren Helden aus vergangenen Tagen, feiern mit ihm und feuern ihn an. Im Altersheim geraten die Abläufe durcheinander. Dann aber stirbt Margot, woraufhin Paul in tiefe Trauer verfällt. Kann er das Versprechen noch einlösen, das seine Frau ihm kurz vor ihrem Tod abgerungen hat? Dass er sein Rennen auch ohne sie zu Ende bringen wird, immer weiter läuft, unaufhaltsam, heraus aus den traurigen Gedanken, in Richtung Marathon. Für sich selbst, aber auch für all jene, denen er es beweisen möchte – seiner Tochter Birgit, seinen Mitbewohnern, einer ganzen Stadt … In der ARD Mediathek ist er noch sieben Tage zu sehen.
Im Ohr heute u.a. Miss Monique – MiMo Podcast 040 [Melodic Techno & House DJ Mix] Später kam dann noch Einstein zu Besuch.
Winter brauche ich im Übrigen überhaupt nicht. Auch die Palme am Wegesrand hat es gerne, wenn sie dick eingepackt ist. Auch die Leute von der Igis Akademie scheinen in Urlaub gefahren zu sein jedenfalls war vor ihrem Haus der Bürgersteig nicht gestreut und damit auch ziemlich glatt. Gute Kontakte kann man immer beim Schneeschippen schließen. Der Quadfahrer hatte aber so seine Probleme mit dem Eis und Schnee 🙂 im Oberern Fuchsgraben, wo wie im jeden Winter kein Streufahrzeug durchkommt. Fläschchen Primitivo floß dann auch noch durch meine Kehle. Im Ohr heute u.a. Dr.Alban – It’s My Life
Für mich sind es immer noch Kondesstreifen. Retzstadt Himmelspfad Silvaner Große Lage 2020 war auch dabei. 🙂 Später noch ein Spaziergang am Main. Der Gitarrist und Keyboarder der britischen Band The Cure, Perry Bamonte, ist tot. Bamonte starb an Weihnachten im Alter von 65 Jahren zu Hause, wie die Band auf ihrer Website erklärte deshalb heute u.a. The Cure – A Forest (Live 1992)
Später mit Thomas eine tolle Radtour am Rande des Steigerwaldes.
Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder mal den Baufortschritt des Kitzinger Staatsarchivs im vorbeilaufen fotografiert. Das erste Bild stammt aus dem Jahre 2015 da war der Innopark noch im Rennen. Wäre wahrscheinlich günstiger gewesen.
Große Pfütze auf der Baustelle des Staatsarchivs in KitzingenBaustelle Staatsarchiv Kitzingen
Ereignisreicher Tag heute. Walk and Talk über den Roten Teppich. Die Kleingartenanlage wird gerade platt gemacht wie auch das Lost Place des Nato Gates in der Klinge. Da bin ich auf meiner Tour mit dem Gravelbike vorbei gekommen. Komischerweise heute meine Brille zum Biken vergessen. Ich werd alt. 🙂 Chris Rea ist heute im Alter von 74 Jahren gestorben darum heute sein Driving Home For Christmas
Kitzinger VeranstaltungskalenderTschinaRoter Teppich für Radler20132.4Schwertransport
Die Werke 🙂 der Kunstschaffenden sind in ganz Kitzingen verteilt!!
Schöner war natürlich der grandiose Sonnenaufgang, der lange Schal um das Kitzinger Rathaus, der Spaziergang mit Emma und die Radtour mit Dieter. Im Ohr heute u.a. The Traveling Wilburys – End Of The Line
Mit dem schönen Sonnenaufgang hatte es sich schon angedeutet das es heute ein besonder Tag wird. Mit Leo dann eine tolle Dezember Tour gefahren und die 20.000 Jahreskilometer ereicht. Eine gängige Faustregel unter Automechanikern besagt, dass ein Auto durchschnittlich etwa 20.000 Kilometer pro Jahr fahren sollte . Dies gilt als normale Nutzung und deutet darauf hin, dass das Fahrzeug nicht übermäßig beansprucht wurde. 🙂 Die Beanspruchung bei mir war, besonders im Dezember, schon deutlich zu spüren.
Auf der Höhe von Eibelstadt dann die Läufergruppe um Runninggirl Joyce Hübner getroffen. Sie war bei ihrem Marathon 202 von Hohenfeld nach Dettelbach unterwegs. Dazu muss man wissen das die als Runninggirl bekannte Joyce Hübner zurzeit auf Marathon-Tour in Deutschland unterwegs ist. Sie will in 495 Läufen alle Städte Deutschlands erreichen. Aktuell ist die 37-jährige Berlinerin in der Region Mainfranken unterwegs. Heute läuft sie am Nachmittag in Dettelbach ein. Das die Begegnung ausgerechnet auf den Tag fällt an dem ich meinen zwanzigtausensten Radkilometer in diesem Jahr fahre ist schon irgendwie smash. Dann haben noch Dutzende Freiwillige aus Stadt und Landkreis Kitzingen mit Feuereifer darangemacht einen 100 Meter langen Schal zu stricken der jetzt rund um das Rathaus in Kitzingen aufgehängt wurde! Seit Donnerstag, 18. Dezember, ist der überdimensionale Schal am Kitzinger Rathaus als weithin sichtbares Zeichen für mehr Demokratie zu bewundern.Klasse. Im Ohr heute u.a. lucky dube – the other side (Full album)