Angefangen hat alles mit der Radsportinteressengemeinschaft „Mainfalke“, kurz R.I.G., in Arturs Hadlakeller. Von den damaligen Mitgliedern fahren nur noch sehr wenige mit dem Rennrad durch die Gegend, einige sind auch schon im Radsporthimmel angelangt. Irgendwie funktionierte es mit den Mainfalken nicht so richtig bzw. sie wollten in einen richtigen Verein um Radrennen zu fahren. Deshalb schlossen sich Einige von Ihnen dem damals neugegründeten Radsportverein RSG Velo Würzburg an. Nachdem dann 1984 eine Radsportabteilung in der Turngemeinde Kitzingen gegründet wurde und es bei den Velosophen in Würzburg Unstimmigkeiten wegen der Fusion mit dem RMC Würzburg gab, wechselten die Kitzinger Radsportler geschlossen in die neu gegründete Abteilung der TGK. Die sich später, wegen eines Sponsors aus Bremen in TG Velosport Kitzingen umbenannte. In einer Kitzinger Radsportchronik kann man die Anfangsjahre von TG Velosport, die in ihrer erfolgreichsten Zeit über 150 Mitglieder zählte, nachlesen. Parallel dazu, fuhr der geborene Kitzinger Dieter Seuffert, den es beruflich nach Heidenheim verschlagen hatte sehr viele Radrennen mit zum Teil großem Erfolg. Die glorreichen Zeiten sind aber schon lange vorbei. Die Kitzinger Velosportabteilung steht seit vielen Monaten ohne Abteilungsleiter da. Die letzte sportliche Veranstaltung war der Airport-Sprint auf dem Kitzinger Flugfeld, organisiert von Dieter Seuffert. Es gibt dann noch auf Drängen von Sr. Dorothea Krauß die Steigerwald-Radrunde die heuer zum 20.mal gefahren wird. Das ist aber auch schon alles was an organisiertem Radsport in Stadt und Landkreis Kitzingen übriggeblieben ist.
Der Rückgang im Straßenradsport ist nicht alleine auf den zunehmenden Automobilverkehr zurückzuführen, spielt aber auch eine große Rolle. So haben sich die zugelassenen motorisierten Verkehrsteilnehmer fast verdoppelt auf jetzt rund 77 Millionen Fahrzeuge, davon 3,74 Millionen LKWs, davon 4,8 Millionen Motorräder. Der Platz auf den Straßen ist enger geworden. Die hohen Auflagen bei Radsportveranstaltungen tragen weiter dazu bei, dass der Straßenradsport deutlich zurück gegangen ist. Keine Rennen, keine Fahrer und Fahrerinnen. Das ist der Lauf der Zeit. Die Fahrradindustrie hat längst reagiert und das Gravelbike auf den Markt gebracht. In Wikipedia findet man zur Definition des Radtyps folgendes: „Ein Gravelbike (deutsch etwa „Schotter-Rad“) ist ein geländegängiges Fahrrad. Es stammt von den weniger alltagstauglichen Cyclocross-Rädern ab. Heute werden etwas breitere Reifen (28 Zoll, Breite ca. 35–47 Millimeter) benutzt, früher waren die größeren Schlauchreifen mit 27 Zoll und Breiten bis 35 Millimeter üblich. Üblicherweise werden die Räder ohne Straßenverkehrszulassung verkauft. Nicht unüblich unter reisenden Gravelbikern ist allerdings auch das „Bikepacking“ ohne angebrachte Gepäckträger; mitgeführte Taschen werden direkt an Rahmendreieck, Gabelholmen, Lenker und Sattelstütze („Arschrakete“) angebracht.
Gelungener Auftakt in den Tag mit Schorsch und Dieter. Der Hitze ausgewichen. Schöne, etwas verlängerte Tour über den Frankenberg. Anscheinend gibt es neben der alten Mainbrücke in Kitzingen einen neuen Wohnmobilstellplatz 🙂
Perfekte Pfingstmontagtour mit Thomas. (Kitzingen, Großlangheim, Haidt, Stefansberg, Düllstadt, Reupelsdorf, Laub, Stadelschwarzach, Järkendorf, Lülsfeld, Frankenwinheim, Brünnstadt, Zeilitzheim, Obervolkach, Volkach, Vogelsburg, Prosselsheim, Neusetz, Schnepfenbach, Brück, Dettelbach, Mainstockheim, Kitzingen.) Alles auf Radwegen oder wenig befahrenen Landstraßen. 65km ein Tour zum nachfahren.
Relegation Kreisklasse Schwarzach – Gnodstadt 1:0 An frühen Abend im Garten noch ein paar Rosen geknipst. Vlnr: Minrva Dufttrose, Max Rose (die hat unser verstorbener Nachbar Max vor 30 Jahren gepflanzt) und die buschwindröschen die von alleine aufgegangen sind.
Bei traumhaften Wetter. Hat Laune gemacht. Schön ist immer der Radweg am Rappertsmühlbach entlang, am Ochsensee vorbei zum Zeubelrieder Moor. Dem Windrad ist eventl. zu Heiß geworden.
Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen. Es war grandios aber auch sehr anstrengend. Gestartet am Sonntagmorgen bei schönstem Wetter. Der Rückenwind hat uns nach Themar geblasen. In Schweinfurt fuhren wir ein kurzes Stück neben den Triathleten des dort stattfindenden MainCityTriathlon. Zwischendrin machten wir eine Pause am Badesee von Sulzfeld im Grabfeld. Leckere und preiswerte griechische Küche dort. Bei Frank Schmidt im Gasthof Linden-Eck hatten wir unsere erste Übernachtung, der Wirt macht eigenen Likör und sein Hobby ist Marmeladen kochen. Es gab mindestens 15 verschiedene zum Frühstück. Mein Favorit Holunderblüte mit Ingwer. Am Abend davor hatten wir mit Rinder Roulade und Hütes (Thüringer Klöße), Rotkraut und Brokkoli die nötigen Kalorien wieder aufgefüllt. Die Fahrt nach Eisenach war dann wie erwartet sehr kräftezehrend. Der Radweg nach Zella-Mehlis, der Partnerstadt von Marktbreit, war sehr schlecht beschildert und es kam wie es kommen musste wir standen plötzlich mitten im Thüringer Wald. Wir sind dann mit unseren umgebauten Rennrädern einen sehr steilen Downhill der übelsten Sorte hinuntergefahren. Es grenzt an ein Wunder das keiner von uns gestürzt ist. Vieleicht war es aber auch fahrerisches Können, 🙂 Kaffee und Kuchen in Zella-Mehlis stärkte uns für die Weiterfahrt nach Eisenach. Dort hatten wir mit der Pension „Zum Burschen“ eine schöne Unterkunft mit sehr reichhaltigem Frühstück. Am Abend nach einem Stadtbummel genossen wir bei im Bellagio Eiscafé Lounge Bar die gute Küche. Große Namen lebten in der Stadt von Martin Luther bis Johannes Sebastian Bach. Für Kultur wollten wir uns die Zeit nicht nehmen die dritte schwere Etappe wartete auf uns. Eigentlich sollte es das leichteste Teilstück der Rundfahrt werden mit Genussradeln an der Werra entlang. Aber das Wetter und die schlechte Beschilderung hatten etwas dagegen. Wobei wir auf dieser Etappe auch schöne Momente erleben konnten. Durchnässt in Meiningen angekommen fanden wir relativ schnell unsere Unterkunft in der Pension Schlemmerstube. Am Abend genossen wir dann Thüringer Hausmannskost im Gasthaus Linde. Viele Stammgäste, preiswertes Bier und jeder Gast der zur Tür hereinkommt klopft auf fast jeden Tisch. Man kennt sich hier. Essen war gut und reichlich. Das brauchten wir auch denn der Wettergott versprach nichts Gutes. Bei herrlichem Sonnenschein sind wir dann gestartet und wurden dann aber auf der weiteren Fahrt mehrfach geduscht. Nach Schweinfurt, wo wir uns im Straßencafé der Bäckerei Götz, nochmal stärkten, hatten wir herrlichen Sonnenschein aber auch immer noch gegen den starken Wind zu kämpfen. Glücklich und zufrieden trudelten wir dann in Kitzingen ein. Alles in Allem ein tolles Erlebnis dreier in die Jahre gekommenen älteren Herrn im Alter von 78, 73 und 72. 490 km und ca. 5000 Höhenmeter, können auch ein paar mehr gewesen sein, zeigten am Schluss die Tachos an. Die Zeit spielte für uns keine Rolle der Weg war das Ziel und alles mit dem Bio-Bike. 😉 Im Ohr heute u.a. J.S. Bach -Toccata & Fugue in D-minor BWV 565 – Stephanuskerk Hasselt
MarisfeldSchmalkaldenBreitungenGeorgenturm EisenachNeuer HelmBianka auf dem Weg nach PortugalKleinbardorfStammheim7059
Viele Menschen dachten im Sommer 2020 es sei vorbei oder behaupteten gar, dass es überhaupt keinen Virus gab. Doch dann schlug dieser mit großer Macht zurück. Impfstoffe wurden entwickelt und konnten Anfangs durch dubiose Methoden der Pharmaindustrie nicht ausreichend geliefert werden. Die Mutanten schlugen zu. Dann klappte es immer besser mit den Impfungen und die Infektionszahlen gingen im Mai zurück. Fünf Jahre „Das Virus schlägt zurück!“.
Morgen früh starten wir zu unserer Thüringen Rundfahrt. Dieter hat mein Rad nochmal gecheckt. In seinem Garten stehen die Giro Schafe im Maglia Rosa 🙂 Einen, in der letzten Zeit, seltenen Anblick konnte man am Main Kai sehen. Das Fluss Kreuzfahrtschiff River Duchess „parkte“ vor der Alten Synagoge. Fotografiert habe ich den Pott schon des Öfteren. Hier, hier, hier und hier. Meine Rovantiv Taschen sind zum Teil schon gepackt. Arschrakete, Lenkertasche und zwei Oberrohrtaschen. Im Ohr heute u.a. Santana & B.B.King –The Thrill of the Crossroads – Classic Blues Guitar Album 1980s Style Später noch Fußball fotografiert. Letzter Spieltag. Auch für Dennis Ketturkat, Spielertrainer beim SSV Kitzingen. Heute mit wenig Fortune gegen Pflaumheim. Repperndorf feiert auf dem Bayernplatz nach einem 3:1 den Aufstieg in die Kreisklasse. Barro war in Abtswind und hat den 4:0 Heimsieg des TSV fotografiert.