Cross-Doppelveranstaltung in Bensheim

In knapp zwei Wochen erwarten die Verantwortlichen des Fördervereins Radsport Hessische Bergstraße e. V. über 300 Radsportler zu einer Cross-Doppelveranstaltung in Bensheim. Am Samstag, 18. September wie auch am Sonntag, 19. September, geht es auf der neuen Crossstrecke in Bensheim nicht nur um Siege und Platzierungen, sondern auch in den Bundesligarennen um wichtige Punkte, die die Chancen auf eine bessere Startposition bei den Deutschen Meisterschaften Anfang Oktober in Kehl verbessern sollen.

Doch die Rennorganisatoren Luc Dieteren und Henning Jaecks, beides extrem erfahren bei der Durchführung von Radsportveranstaltungen in der Region, hadern derzeit noch mit den Meldezahlen. „Die Meldezahlen sind derzeit noch sehr zurückhaltend. Ich hoffe, dass sich die Sportler die Chance auf einen Start in Bensheim nicht entgehen lassen. Wir haben alles dafür getan, dass sie beste Bedingungen vorfinden werden. Das muss einfach honoriert werden und ich hoffe darauf, dass sich bei den Meldungen bald eine Verbesserung einstellt“, zeigt sich Luc Dieteren von der Radsportabteilung der SSG Bensheim ziemlich enttäuscht. Es sind etwas mehr als vier Wochen Zeit, die Organisation läuft auf Hochtouren. Die Radsportler die in Bensheim an den Start gehen, finden eine schnelle, technisch anspruchsvolle und konditionell fordernde Strecke vor. In Bensheim werden an diesem Wochenende jedoch nicht nur in den Bundesligarennen wichtige Punkte vergeben, man kann auch Meisterehren einfahren. Denn in Bensheim findet auch die offenen Hessenmeisterschaften im Cyclo-Cross statt. Und der knapp drei Kilometer lange Rundkurs ist nicht nur meisterwürdig, er ist extrem vielseitig. In sehr großen Teilen entspricht er dem Kurs, den es bei den Deutschen Crossmeisterschaften 2018 zu bewältigen gab. Eines der Highlights der Strecke sind die Teile, die es im GGEW-Bikepark zu bewältigen gibt. Sand- und Laufpassagen, rasante Abfahrten mit Steilkurven, aber auch eine kräftezehrende Treppe gilt es zu meistern. Das Organisationsteam des Veranstalters setzt zudem auf ein durchdachtes Hygienekonzept um den Teilnehmern auch unter Coronabedingungen beste Voraussetzungen bieten zu können. „Es wird nur einen Eingang geben, startberechtigt sind nur geimpfte, genesene oder getestete Sportler. Das trifft auch auf mögliche Zuschauer zu. Alle Personen werden am Eingang erfasst, und erhalten nach dem Einlass ein Bändchen, dass sie als kontrolliert ausweist. Wir sind darum bemüht, alles so sicher wie möglich durchzuführen und sind natürlich auch auf die Mithilfe aller Akteure angewiesen“, sagt Henning Jaecks, der insbesondere für die Rennstrecke verantwortlich ist.

Die Ausschreibung zur Veranstaltung ist in Rad-Net abrufbar, Anmeldungen online über rad-net.de möglich. Es wird am Veranstaltungstag keine Nachmeldemöglichkeit geben. Die Hessischen Meisterschaften sind als Offene Meisterschaften ausgeschrieben, Titelträger können jedoch nur Fahrerinnen und Fahrer des Landesverbands Hessen werden.

Die Veranstaltung beginnt am 18. September 2021 bereits um 9 Uhr mit dem Hobbyrennen, um 16 Uhr startet die Elite der Männer. Am Sonntag machen erneut die Hobbyfahrer den Anfang, abgeschlossen wird der Renntag mit dem Wettkampf der Junioren U 19, die gleichzeitig mit den Masters 2 um 13.30 Uhr auf die Rennstrecke geschickt werden. (pfl) 

Das Bundesliga-Radrennen am 22. März 2020 sollte eigentlich der Startschuss in die Radsportsaison sein

Das beabsichtigte Bundesligaradrennen in Einhausen, dass am kommenden Sonntag dem 22. März 2020 eigentlich durchgeführt werden sollte, wird wegen des Coronavirus nicht stattfinden. Über 600 teilnehmende Radsportler wurden erwartet, eine ähnliche Anzahl von Zuschauern ebenfalls.  „Die Krise ist eine Aufgabe, die wir gemeinsam bewältigen müssen. Das verlangt von uns allen Einschränkungen, die wir mit Blick auf die Eindämmung des Coronavirus und die Gesundheit aller auf uns nehmen. Wir stehen nicht nur uns selbst sondern vor allem auch allen Teilnehmern, Helfern, Zuschauern und sonstigen Personen wie Sponsoren gegenüber in einer besonderen Verantwortung und der müssen wir gerecht werden. Da dürfen nur gesamtgesellschaftliche Entscheidungen eine Rolle spielen und der Einzelne hat sich da unterzuordnen. Da muss der Sport hinten anstehen und das gilt eben auch für unsere Radveranstaltung“, sagt Henning Jaecks, Mitorganisator des Rennens, dass im Auftrag des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) durch den Förderverein Radsport Bergstraße organisiert und durchgeführt werden sollte. Die Absage erfolgte in enger Absprache mit Helmut Glanzner, dem Bürgermeister der Gemeinde Einhausen, und dem Förderverein Radsport Bergstraße.  (pfl)