Kleiner Spaziergang bei herrlichem Sonnenschein

Bienen-Kitzingen-Gartenschaugelände

In den Wintermonaten sollte auf den Bienenständen Ruhe herrschen. Störungen durch den Imker, das Wetter oder andere Tiere können Folgen für die Bienen haben. Was dann im Bienenstock passiert, zeigen die neuen Monatshinweise im Deutschen Bienen Journal. Bei den Bienenstöcke im ehemaligen Gartenschaugelände herrscht zur Zeit aber reges Treiben.

Der-Busch-ist-weg-Gartenschaugelände-Kitzingen
Der Baum am Mondsee ist nun weg. Diskussionen darüber ob dies hätte sein Müssen gab es vor allem in Facebook viele.

Gartenschau-Kitzingen-2011

Jetzt sind  schon wieder fast 7 Jahre ins Land gegangen und das Gelände vor allem um den Sieboldsgartenpavillion sieht ein wenig sanierungsbedürftig aus.

Kitzingen-am-Main-Waterfront

Immer wieder eine Augenweide die Kitzinger Waterfront.

Laufenten-Gartenschaugelände-Kitzingen

Laufenten mit ihren lustigen Gang kann man ebenfalls im ehemaligen Kitzinger Gartenschaugelände bewundern.

Graphic Novels – Der Mensch im Spiegel – Sonderausstellung des AKG in Kooperation mit dem Städtischen Museum Kitzingen

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Die langjährige und bewährte Zusammenarbeit zwischen dem Städtischen Museum Kitzingen und dem Armin Knab-Gymnasium führt wieder einmal zu einer faszinierenden Ausstellung.

Worum geht es? Kollegiatinnen und Kollegiaten entwickelten das Projekt Graphic Novels im Rahmen des Themas „Der Mensch im Spiegel“. Zu sehen sind weit mehr als 100 Zeichnungen und Grafiken, Skizzen und Studien, die dem Leser bzw. dem Betrachter das weite bildnerische Spektrum der beliebten Comics, die im sogenannten P-Seminar entstanden sind, nahe bringen.

Projektseminare, auch kurz P-Seminare genannt, sind eine Besonderheit der gymnasialen Oberstufe in Bayern. Sie dienen einerseits der Studien- und Berufsorientierung und haben andererseits das Ziel, die Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe mit dem Projektmanagement, einer der zentralen Organisationsformen in der heutigen Arbeitswelt, vertraut zu machen. Die künstlerischen und literarischen Ergebnisse von 16 Schülern können nun etwa vier Wochen lang im Städtischen Museum bewundert werden.

Diese Ausstellung ist besonders jungen Leuten zu empfehlen, denn sie zeigt die kritische Auseinandersetzung mit Problemen des Jetzt, interpretiert und abgeleitet aus literarischen Vorlagen. Die Themen bleiben dadurch immer aktuell. Die gezeigten Werke sind also der Gattung der Graphic Novels zuzuordnen, einer „Literatur-Gattung“, die bekanntlich eine große Leserschaft unter Jugendlichen auf der ganzen Welt hat.

Entstanden sind fantastische, tiefsinnige und spannende und frische Bildfolgen zu literarischen Texten wie beispielsweise den „Steppenwolf“ von Hermann Hesse, „Alice hinter den Spiegeln“ von Lewis Carroll, „Die Schneekönigin“ von H. Christian Andersen, „Marie Antoinette“ von Heinrich Heine, „Der Hexer Geralt“ nach Andrzej Sapkowski und „The Outsider“ nach H. P. Lovecraft.

Für die produktive Zusammenarbeit bedankt sich die Museumsleitung bei Frau Antje Pöllot und Herrn Dr. Harald Knobling, Armin Knab Gymnasium Kitzingen. Zu dieser Ausstellung erscheint in Kürze ein umfangreicher Katalog mit sämtlichen im Museum gezeigten Arbeiten und mit erklärenden Texten. Die Eröffnung mit Musik und leckerem Essen, von den Schülern selbst zubereitet, findet am Samstag, den 13. Januar 2018 um 17.00 statt. Die Schüler freuen sich auf zahlreiche Besucher.

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Das Golden Eye von Kitzingen

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Das Bild zeigt die Waterfront auf Etwashäuser Seite und das Golden Eye über Albertshofen das von einem großen Treibhaus erzeugt wird. Zum besseren betrachten empfehle ich die XXL Version. (zweimal klicken).

Silvesterfeuerwerk in Kitzingen

Du wurde heuer einiges in die Luft geschossen. Als Fotograf freut man sich natürlich über die Motive und manche Leute fragen sich ob so eine Ballerei  in so einem Ausmaß eigentlich sein muß. Ist halt wie immer im Leben Ansichtssache. In diesem Sinne wünsche ich allen Kitziblog Usern ein Gutes Neues Jahr 2018 und bleiben sie uns gewogen.

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Prost-neujahr

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Rekordwärme an Silvester in Kitzingen

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Fast 12 Grad plus hatte es am Silvestermittag.

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In Ebshausen wird ab dem 1.1.18 ein neues Verkehrszeichen (siehe oben) für angemessenen Verkehr sorgen 🙂

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Die Touristen auf der Viking Kara konnten bei milden Temperaturen ihren Nachmittagscafe auf dem Deck genießen.

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Auch auf dem Kitzinger Wohnmobilstell
platz herrschte reges Treiben.

Spaziergang im Wald – Labsal für die Seele

Wir in Mainfranken haben das Glück noch einigermaßen intakte Natur vor der Haustüre vorzufinden und könnenauf kurzen Wegen in Wälder und Weinberge spazieren oder laufen gehen. Schon kurze Aufenthalte in der Natur können Stress senken und das Selbstbewusstsein anheben, dabei stärkt es sogar noch messbar das Immunsystem. Das hat eine Umweltpsychologin von der Universität Wien herausgefunden. Manchmal nehme ich das plätschern von kleinen Bächen mit dem Smartphone auf und lasse es dann beim einschlfen abspielen und ich sehe dann den ganzen Weg mit all den Bäumen vormir und schlfe schnell und gut ein. Ich kann es nur jedem empfehlen öffter einmal in den Wald zu gehen.

Waldspaziergang-in-Kitzinger-Fluren

„Nationalpark“ Klinge 🙂

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Geschlagenes Holz

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Kleines Bächlein

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Große Pfütze

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Bemooste Baumstümpfe

Schwungvolle Komödie „Eine bretonische Liebe“ im CINEWORLD Film-Café

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Die französische Komödie „Eine bretonische Liebe“ um die wirren Familienverhältniss des 45-jährigen Erwan präsentiert das CINEWORLD-Erlebniskino im Mainfrankenpark am Donnerstag, 25. Januar, in seinem nachmittäglichen Film-Café.

Eigentlich glaubte der Witwer zu wissen, wer sein biologischer Vater ist, erfährt jedoch zufällig, dass er sich all die Jahre getäuscht hat. Wie sich herausstellt, ist einer seiner Nachbarn, der spitzbübische Rentner Joseph (André Wilms), sein wahrer Erzeuger. Die Erkenntnis wirft einige Fragen auf. Zu allem Überfluss taucht dann auch noch Anna (Cécile de France) auf und verdreht Erwan den Kopf.

Beginn ist um 16 Uhr, vor dem Film serviert das CINEWORLD-Team ab 15 Uhr im Restaurant OSKARs den Gästen feinen Kaffee und köstlichen Kuchen aus der Bäckerei Will in Kitzingen.

Die französische Regisseurin Carine Tardieu („Die Pusteblumen“) erzählt in „Eine bretonische Liebe“ die außergewöhnliche Liebes- und Familienkomödie, die mit explosiver Komik die unterschiedlichsten Liebeskonstellationen ergründet. Mit François Damiens und Cécile de France brillieren zwei der größten Stars des französischsprachigen Kinos neben großen Darstellern wie Andre Wilms (Aki Kaurismäkis „Le Havre“) und Alice de Lencquesaing (François Ozons „Frantz“) vor der umwerfend schönen Kulisse der Bretagne. „Eine bretonische Liebe“ hatte seine Weltpremiere bei den Quinzaine des Réalisateurs der Filmfestspiele in Cannes.

Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de

Inhalt „Eine bretonische Liebe“
In der wunderschönen Landschaft der Bretagne geht Erwan (François Damien) dem ungewöhnlichen Beruf des Minenentschärfers nach. Mit der dafür benötigten Ruhe ist es vorbei, als er erfährt, dass seine Tochter Juliette (Alice de Lencquesaing) schwanger ist und ihm nicht verraten will, wer der Vater der Kindes ist. Durch Zufall erfährt er auch noch, dass sein Vater Bastien (Guy Marchand) ihn nur adoptiert hat. Auf der Suche nach seinem leiblichen Vater trifft Erwan auf den spitzbübischen 70-jährigen Joseph (André Wilms), der Erwans Liebe zu der ungestümen Anna (Cécile de France) gehörig durcheinanderbringt.

Kitzingen im Jahrhundert der Glaubensspaltung

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MARTINUS MEGLIN (alias Stephan Köhler), der berühmte Kitzinger Reformationspfarrer, führt wortgewaltig und mit szenischen Lesungen durch die neueröffnete Sonderausstellung „Kitzingen im Jahrhundert der Glaubensspaltung“.
Foto: Stadtmuseum Kitzingen

Er berichtet von den neuen Glaubensinhalten der Reformation, den Diskussionen um den freien Willen, aber auch von den Ängsten und Konflikten, die diese neuen Ideen im 16. Jahrhundert innerhalb der Kitzinger Bürgerschaft ausgelöst haben. Alle Kitzinger Familien waren betroffen, sie mussten sich entscheiden, ob sie sich hinter die Lehre der alten Kirche, ihr Kloster, ihr Spital und die Klosterschule stellten, oder ob sie sich den Erneuerern zuwandten, die für ihre Überzeugungen gute Gründe ins Feld führten.

Vor allem aber waren die Menschen in Kitzingen zerrissen vor Angst. Auf der einen Seite forderte ihr Stadtherr, Markgraf Kasimir von Brandenburg, ein unberechenbarer Kriegsherr, der hinsichtlich des reformatorischen Gedankenguts keine Stellung bezog, den absoluten Gehorsam seiner Untertanen, andererseits drohten die Bauernhaufen, die außerhalb Kitzingens Stellung bezogen hatten, die Stadt zu überrennen. Sie hatten bereits in den umliegenden Städten gewütet, ihre Keulen und Morgensterne waren gefürchtet.

Wem sollte man sich anschließen, auf welche Seite sollte man sich stellen? Sollte man sich der Angst überlassen, oder sich für neue, geistige aber auch sozialreformerische Ideen einsetzen? Diese Fragen betrafen selbst die jüngsten Mitglieder der Kitzinger Familien. Denn auch in der Klosterschule wurde streng darauf geachtet, dass das ketzerische neue Gedankengut nicht um sich griff.

 

Martinus Meglin (alias Stephan Köhler) wird in szenischer Umsetzung von diesen unruhigen Zeiten berichten.

Die Termine für diese Führungsreihe sind:

Sonntag, den 12.11., Sonntag, den 19.11., Samstag, den 25.11.,

Sonntag, den 3.12., Sonntag, den 10.12., Sonntag, den 17.12.,

immer ab 14.00 Uhr,

für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei, der reguläre Eintritt beträgt 2.- €, es fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

 

Ergänzend zur Thematik Glaubensspaltung, Reformation und Bauernkrieg:

Riemenschneider und der Bauernkrieg

 Mittendrin waren unsere fränkischen Bauern im Kampf gegen die Obrigkeit in dem blutigen Gerangel um mehr Freiheit, Macht und eine neue Rechtsordnung. Der gewalttätige Spuk dauerte nur ganze vier Wochen, die Folgen waren noch mehr Knechtschaft und Armut für die aufständischen Bauern. Dass sich in dieser Zeit aber auch Kunst und überragende Handwerker behaupten konnten, wird am Beispiel Riemenschneiders deutlich. Was diesem  im Jahre 1525 widerfuhr erfahren Sie in diesem Vortrag.

 

Dazu spielt Rainer Huth virtuos Geigenmusik aus verschiedenen Epochen.

16. November 2017, um 19.30 Uhr im Stadtmuseum Kitzingen

 bis Ende Dezember 2017 noch im Städtischen Museum Kitzingen zu sehen:

 Kitzingen im Jahrhundert der Glaubensspaltung

Kabinettausstellung des Städtischen Museums Kitzingen

Vom 8. November 2017 bis 31. Dezember 2017

 Die Reformation entwickelte vor allem auf dem Land und in den entsprechenden Landstädten, so in Kitzingen, eine politische und soziale Kraft die unweigerlich zu einem gesellschaftlichen Wandel führte. Die Aufständischen stritten für „Liebe, Friede, Geduld und Einigkeit“ anstelle von Habgier und Eigennutz. Grundwerte der neuen Ordnung sollten brüderliche Liebe und der christliche Nutzen werden. Das Evangelium hatte die bisherige Ordnung als einen Zustand der Unterdrückung und Ausbeutung entlarvt. Kampf für das Evangelium war deshalb immer auch ein Kampf für eine gerechtere Welt – und umgekehrt! Auch Kitzingen wurde von den Bauernaufständen des Jahres 1525 nicht verschont. Während der berühmteste Sohn der Stadt, der spätere Spitzenreformator Paul Eber, noch als Schüler die Lorenzschule in Nürnberg besuchte, spielten sich in Kitzingen bereits dramatische Szenen in der Bürgerschaft ab.

im Jahr 1525 überfielen, durch die Flugschriften, Laienpredigten und die Bauernaufstände aufgestachelte, Kitzinger Bürger bei Nachtzeit das Benediktinerinnen-Kloster, zertrümmerten und zerstörten die wertvollen Inventare liturgischen Geräts und verschonten auch das Grab der heiligen Hadeloga nicht. Es wurde, so heißt es bei Friedrich Bernbeck  „auf empörende Weise verunehrt“. Das auf diese Freveltat folgende „Strafgericht” Kasimirs von Brandenburg lebt heute noch als einer der schwärzesten Momente in der Stadtgeschichte Kitzingens nach.

Die Kabinettausstellung des Städtischen Museums Kitzingen gibt einen Einblick in die Vorfälle und Episoden, aber auch in die geistige und mentale Verfassung der Bürgerlichen Gesellschaft Kitzingens im sogenannten “Evangelischen Jahrhundert”, der Besucher lernt die Protagonisten der Kitzinger Reformation kennen. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden, es fallen neben dem regulären Eintritt keine gesonderten Gebühren an.

 

Im ersten OG noch zu sehen:

200 Jahre BIG DATA in Sickershausen –

Die Begründung der wissenschaftlichen Embryologie durch Christian Heinrich Pander und Ignaz Döllinger im Jahr 1817

Mediziner und Naturforscher begegnen sich und werden Zeugen und Beteiligte einer epochalen Arbeit in der Medizingeschichte.

Sonderausstellung des Städtischen Museums Kitzingen von 7. Juli bis 31. Dezember 2017

 

Im Jahre 1817 finden sich in Sickershausen bei Kitzingen Naturforscher und Mediziner zusammen. Dieser freie Forscherkreis mit seinen Treffen im Landgut des Botanikers Forscherkreisbildet den Rahmen für eine dort stattfindende wegweisende medizinische Forschungsarbeit:

Christian Heinrich Pander setzt 1817 mit seinen Untersuchungen am Hühnerei einen bedeutenden Meilenstein in der Embryologie – seine Dissertation gilt bis heute als epochales Werk, das die Basis für die weitere wissenschaftliche Bearbeitung dieses Bereiches legte.

Zeugen und Begleiter seiner Arbeit sind Mediziner, Botaniker, Zoologen und Kupferstecher, die ebenfalls mit ihren jeweiligen wissenschaftlichen Arbeiten nicht nur in die Geschichte der Medizin sondern auch in die Biologiegeschichte eingehen. Ein Jahr später wird der Botanische Garten in Bonn einen Gründungsdirektor haben, dessen Familie aus Mainstockheim bei Kitzingen stammt und nach dem heute das Nees-Institut für Biodiversität der Pflanzen der Universität Bonn benannt ist.

Christian Heinrich Pander beginnt nach Abschluss seiner Arbeit eine Reise durch Europa und kehrt später zurück in seine Heimat, das Baltikum, und widmet sich dort der osteologischen und paläontologischen Forschung.