A weng naus # 1236 – Morgen wirds erste Dürle aufgemacht

Ansonsten alle Paletti. Danke an Svenja und Victoria für die tollen Geschenke zum Start in die Adventskalenderzeit 🙂 Im Ohr u.a. Jethro Tull – Look into the Sun

Am Abend dann noch die Grüne Festung und noch ein paar Sachen in Würzburg geknipst. In einer Pressemitteilung teilt die Stadt Würzburg dazu folgendes mit: Grüne Festung als Zeichen gegen die Todesstrafe. Auch wenn die Festung Marienberg zurzeit abends symbolisch zum Energiesparen mahnt, am Mittwoch, 30. November, erstrahlt sie in grünem Licht. Damit zeigt sich Würzburg mit der Forderung, die Todesstrafe weltweit abzuschaffen, solidarisch. Seit knapp 20 Jahren beteiligt sich die Stadt Würzburg an der weltweiten Aktion „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“. Allein in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren fast 200 Städte der Aktion angeschlossen und symbolisieren durch die Beleuchtung einer charakteristischen Sehenswürdigkeit ihre Solidarität. Doch auch überall auf der Welt leuchtet es grün: Sei es das Kolosseum in Rom, in Berlin der Rathausturm oder eben in Würzburg die Festung – überall zeigen Menschen ihre Verbundenheit mit der Idee der italienischen Gemeinschaft Sant’Egidio, die Todesstrafe abzuschaffen. Seit dem 30. November 2002 führt sie den Welttag gegen die Todesstrafe durch. Dieses Datum ist dem Jahrestag des 30. November 1786 gewidmet, an dem das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Todesstrafe und Folter abgeschafft hat.

Landesliga Nordwest: TG Höchberg – TSV Karlburg, 2:5

Der TSV Karlburg setzte sich erwartungsgemäß gegen die TG Höchberg mit 5:2 durch. Die Beobachter waren sich einig, dass die TG Höchberg als Außenseiter in das Spiel gegangen war, weshalb der Ausgang niemanden verwunderte. Das Hinspiel war eine knappe Angelegenheit gewesen: Der TSV Karlburg hatte mit 2:1 die Oberhand behalten.

Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Jan Martin das Team von Trainer Markus Köhler vor 102 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Für das 1:1 der TG Höchberg zeichnete Tim Eisenberger verantwortlich (20.). Max Lambrecht war zur Stelle und markierte das 2:1 des TSV Karlburg (25.). Der Gast baute die Führung im weiteren Verlauf aus. Jari Heuchert (28.), Paul Karle (34.) und Marco Kunzmann (39.) trafen ins Schwarze und sorgten damit für klare Verhältnisse. Der TSV Karlburg hatte die Chancen genutzt und blickte zur Pause auf einen deutlichen Vorsprung. Mit dem Treffer zum 2:5 in der 53. Minute machte Eisenberger zwar seinen Doppelpack perfekt – der Rückstand zu TSV Karlburg war jedoch weiterhin gewaltig. In der 56. Minute stellte Tobias Riedner um und schickte in einem Doppelwechsel Nils Grießenauer und Dominik Broll für Lennart Bolg und Maximilian Heider auf den Rasen. Tobias Riedner wollte die TG Höchberg zu einem Ruck bewegen und so sollten Benedikt Streit und Philipp Glücker eingewechselt für Philipp Hausmann und David Bröer neue Impulse setzen (66.). Obwohl dem TSV Karlburg nach erfolgreicher erster Hälfte keine weiteren Tore gelangen, schaffte es die TG Höchberg zugleich nicht, die Partie zu drehen. Sie endete mit 5:2.

Nach der empfindlichen Schlappe steckt die TG Höchberg weiter im Schlamassel. In der Defensive drückt der Schuh bei Gastgeber, was in den 58 kassierten Treffern zum Ausdruck kommt. Die TG Höchberg musste sich nun schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die TG Höchberg insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.

Mit dem Dreier sprang der TSV Karlburg auf den vierten Platz der Landesliga Nordwest. Der TSV Karlburg verbuchte insgesamt neun Siege, sechs Remis und vier Niederlagen.

Die TG Höchberg ist nach sechs sieglosen Begegnungen am Stück weiter auf der Erfolgssuche, während der TSV Karlburg mit insgesamt 33 Punkten in angenehmeren Gefilden heimisch ist.

Nächster Prüfstein für die TG Höchberg ist die FT Schweinfurt auf gegnerischer Anlage (Samstag, 14:00). Der TSV Karlburg misst sich zur selben Zeit mit dem TuS Röllbach.

Manfred Mann´s Earth Band in der Posthalle in Würzburg

Mein letztes Konzert das ich in der Posthalle geknipst hatte war Frida Gold vor gut acht Jahren. Irgendwie war´s dann aber so als ob ich nie fortgewesen wäre. Nur der Eingang war an einer anderen Stelle. 🙂

Rund 450 Besucher.innen, meist älteres Semester, kamen dann zum Konzert von „Manfred Mann´s Earth Band“ am Freitag 21.10.22 in der Posthalle in Würzburg.

Stars von absolutem Weltruhm traten in der letzten Zeit nicht so häufig in der Posthalle auf. Wenn dann noch der Name Manfred Mann fällt, gerät die Generation Ü 60 voll aus dem Häuschen. Es fühlte sich an wie eine Gefühlsexplosion, waren die Hits der Band für einen Großteil der Besucher.innen doch auch eine Reminiszenz an längst vergangene Jugendzeiten. In Bayern 1 werden die absoluten „Nummer-1-Welthits“ der Band wie: „Do wah Diddi Diddi“ und „Mighty Quinn“, „Haha said the clown“ und „Pretty Flamingo“ rauf und runter gespielt. Manfred Mann das Aushängeschild seiner „Earthband“, hat eine Handvoll Musiker um sich versammelt, die allesamt der Campions Liga der Popmusik entstammen. Gestandene Musiker, die sich selbst in anderen Bands profiliert haben, und nun in „Manfred Mann‘s Earthband“ seit Jahren ihre musikalisch zu Hause sind. „For you“, Blinded by the light“, „Don’t kill it Carol“, „Father of day, Father of night“, „Davy’s on the road again“ und so weiter. Sämtliche Hits wurden in Langversionen interpretiert, die durch ausgezeichnete Soli der einzelnen Musiker um die zehn Minuten dauerten. Leadgitarrist Mick Rogers, Bassist Steve Kinch, Drummer John Lingwood, und Leadsänger Robert Hart brillierten dabei. Manfred Mann, der an diesem Freitag seinen 82. Geburtstag feierte, bediente Keyboard und Piano perfekt und legte über den überwiegend rockig, funkigen Touch der Band etwas Sphärisches und Jazziges. Die Band spielte eineinhalb Stunden ohne Pause. Mir hat es wieder einmal gefallen. Zufrieden gingen wir zurück zum Bahnhof und fuhren mit dem Zug wieder zurück nach Kitzingen.

Manfred Mann‘s Earth Band in der Posthalle

Die ursprünglich geplante Show auf Burg Wertheim vom 25.07.2021 wird nun in die Posthalle verlegt. Alle gekauften Burg Wertheim-Tickets behalten Ihre Gültigkeit für diese Show!

–Posthalle Würzburg

Einlass: 18:30 UhrBeginn: 20:00 Uhr

Gegründet wurde Manfred Mann‘s Earth Band 1971, seitdem ist die Band um ihren Namensgeber am Keyboard nicht mehr aus der Rockszene wegzudenken. Seine Hits und Interpretationen verschiedener Künstler von Bruce Springsteen bis Bob Marley sind zeitlos und haben die Jahrzehnte bestens überstanden: „Blinded by The Light“, „Spirits In The Night“, „Davy’s On The Road Again“, „Redemption Song“, „For You“ und auch „Mighty Quinn“ haben ihr eigenes Leben entfaltet und sind auf dem Album „Budapest Live“ von 1984 in großartigen Fassungen vertreten.

Nach einer kurzen Pause Anfang der Neunziger ist Manfred Mann’s Earth Band weiter live aktiv, zum Beispiel konnte die Band als Special Guest des einzigen (und nach dem Tod von Glenn Frey auch letzten) Deutschland-Konzerts der Eagles in Vechta im Juni 2014 begeistern. Im Juni 2016 spielte die Band bei den beiden ausverkauften Monsters Of Rock Konzerten auf der Loreley und in Bietigheim-Bissingen.

Die aktuelle Besetzung besteht aus Manfred Mann (k), Mick Rogers (g, v), Steve Kinch (b), John Lingwood (dr) und Robert Hart (v) und befindet sich zurzeit auf ausgiebiger Europa-Tournee.

Landesliga Nordwest: TSV 1876 Lengfeld – FT Schweinfurt, 3:5

Durch ein 5:3 holte sich die FT Schweinfurt drei Punkte bei TSV 1876 Lengfeld. Die FT Schweinfurt ging als klarer Favorit in die Partie und erfüllte diese Erwartungen am Ende auch.

Der TSV 1876 Lengfeld legte los wie die Feuerwehr und kam vor 80 Zuschauern durch Johannes Stauder in der zehnten Minute zum Führungstreffer. Dominik Popp traf zum 1:1 zugunsten der FT Schweinfurt (33.). Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. Eine Minute später ging der TSV 1876 Lengfeld durch den zweiten Treffer von Stauder in Führung. In der 73. Minute verwandelte Adrian Istrefi einen Elfmeter zum 3:1 für die Heimmannschaft. Popp schlug doppelt zu und glich damit für die FT Schweinfurt aus (81./88.). Mit einem schnellen Doppelpack (90./93.) zum 5:3 schockte Fuaad Kheder den TSV 1876 Lengfeld. Der Sieg war in trockenen Tüchern, und Trainer Adrian Gahn gewährte Felix Wehner ein wenig Einsatzzeit. Dafür ging Luca Reck vom Feld (180.). Der TSV 1876 Lengfeld hatte alle Trümpfe in der Hand, verspielte im Verlauf jedoch eine komfortable Führung und büßte letztlich eine bittere Niederlage ein.

Wann findet die Elf von Coach Okan Delihasan die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen die FT Schweinfurt setzte es eine neuerliche Pleite, womit der TSV 1876 Lengfeld im Klassement weiter abrutschte. Die Hintermannschaft des TSV 1876 Lengfeld steht bislang auf wackeligen Beinen. Bereits 34 Gegentore kassierte der TSV 1876 Lengfeld im Laufe der bisherigen Saison. Der TSV 1876 Lengfeld musste sich nun schon achtmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der TSV 1876 Lengfeld insgesamt auch nur zwei Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.

Die FT Schweinfurt machte in der Tabelle Boden gut und steht nun auf Platz fünf. Mit dem Sieg knüpfte die FT Schweinfurt an die bisherigen Saisonerfolge an. Insgesamt reklamiert der Gast aus Schweinfurt sechs Siege und drei Remis für sich, während es nur zwei Niederlagen setzte.

Der TSV Lengfeld ist nach fünf sieglosen Begegnungen am Stück weiter auf der Erfolgssuche, während die Freien Turner aus Schweinfurt mit insgesamt 21 Punkten in angenehmeren Gefilden heimisch sind.

Am kommenden Sonntag trifft der TSV 1876 Lengfeld auf den 1. FC Lichtenfels, die FT Schweinfurt spielt tags zuvor gegen die DJK Dampfach.

KK-Gr 1 WÜ: TSV 1876 Lengfeld II – FT Würzburg, 1:4

Mit einem deutlichen 4:1-Sieg im Gepäck trat FT Würzburg am Sonntag die Heimreise aus Würzburg an. FT Würzburg erledigte die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier.

Die Zweitvertretung von TSV 1876 Lengfeld erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 40 Zuschauern durch Florin Copacian bereits nach sieben Minuten in Führung. Wer glaubte, FT Würzburg sei geschockt, irrte. Fabian Hummel machte unmittelbar nach dem Rückschlag den Ausgleich perfekt (13.). Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. Dominik Friesacher schickte Felix Rasp aufs Feld. Daniel Eschenlauer blieb in der Kabine. Samuel Braun verwandelte in der 51. Minute einen Elfmeter und brachte FT Würzburg die 2:1-Führung. In der 57. Minute erhöhte Moritz Ehlert auf 3:1 für den Gast. Anton Fischer schraubte das Ergebnis in der 82. Minute mit dem 4:1 für FT Würzburg in die Höhe. Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Thomas Schmidt stand der Auswärtsdreier für FT Würzburg. TSV 1876 Lengfeld II wurde mit 4:1 besiegt.

TSV 1876 Lengfeld II findet sich derzeit in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang acht. Der Angriff ist bei den Gastgebern die Problemzone. Nur zehn Treffer erzielte die Mannschaft von Coach Marius Obradovici bislang. In dieser Saison sammelte TSV 1876 Lengfeld II bisher drei Siege und kassierte vier Niederlagen.

Nach dem klaren Erfolg über TSV 1876 Lengfeld II festigt FT Würzburg den zweiten Tabellenplatz. Die Offensivabteilung von FT Würzburg funktioniert bislang zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und schlug bereits 19-mal zu. Die Saisonbilanz von FT Würzburg sieht damit weiter sehr positiv aus. Bei fünf Siegen und zwei Unentschieden büßte FT Würzburg lediglich eine Niederlage ein.

Vor heimischem Publikum trifft TSV 1876 Lengfeld II am nächsten Sonntag auf den TSV Reichenberg, während FT Würzburg am selben Tag die Reserve von FC Würzburger Kickers in Empfang nimmt.

Mit Lundi in Würzburg

Eigentlich wollten wir uns neue Trauringe kaufen trafen dann auf eine sehr unfreundliche Verkäuferin und haben dann lieber einen Fisch in der Nordsee gegessen. 🙂

Ab sofort Winterpause für den Meisterschafts- und Pokalspielbetrieb

Dazu schreibt z.B. der Bayerische Fußballverband auf seiner Website: „Während nahezu 95 Prozent der bayerischen Amateurfußballer*innen ohnehin bereits in der regulären Winterpause sind, ruft der Bayerische Fußball-Verband (BFV) auch für die restlichen Klubs bei Frauen und Herren (mit Ausnahme der im Sommer explizit als Profiliga eingestuften Regionalliga Bayern), sowie bei Juniorinnen und Junioren die spielfreie Zeit aus und setzt die für dieses Jahr noch vorgesehenen Partien in den BFV-Ligen und -Pokalwettbewerben ab: Grund für die Entscheidung der Corona-Taskforce unter Vorsitz von Vize-Präsident Robert Schraudner war der Beschluss des Bayerischen Landtags, der die epidemische Lage für den Freistaat festgestellt hat. Mit dieser Entscheidung und den daraus resultierenden, zunächst bis zum 15. Dezember 2021 getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sieht der BFV einen flächendeckenden und geregelten Spielbetrieb für nicht mehr durchführbar an – nicht zuletzt aufgrund der nicht ausreichenden Zeit für die Vereine, sich kurzfristig auf die neuen Maßnahmen und deren Umsetzung einzustellen. Ein entsprechender Vorstands-Beschluss wurde im Umlaufverfahren gefasst.“ Unten Bilder vom November 2014, als die Welt noch in Ordnung war. Würzburger FV – Aubstadt.