Die Eisheilige Nacht 2018

Die Eisheilige Nacht – für SUBWAY TO SALLY eine Passion und für die Fans der Veranstaltung eine Institution – feiert ihren ersten zweistelligen Geburtstag. Spätestens seit Wacken Winter Nights ist klar, dass die Potsdamer Band mit ihrem Konzept Jahre voraus war und eine Vorreiterrolle in Sachen Winterfestivals einnimmt. Einzigartig dabei, dass die Band um Eric Fish jedes Jahr aufs Neue den Posten des Headliners souverän meistert und sich dabei stets neu erfindet.

Mit von der Partie werden 2018 Versengold (Bremen), Russkaja (Wien) und Paddy And The Rats ( Miskolc/ Ungarn) sein. Erneut bietet das Line Up damit eine feierlaunige Mischung aus Folk, Irish Pub, Mittelalter und Rock, kurzum eine perfekte Melange um in der ansonsten so stillen, klischeebehafteten Weihnachtszeit mal ordentlich Staub aufzuwirbeln.

Den Abend starten Paddy And The Rats – mit ihnen ist erstmals eine Band aus Ungarn mit von der Partie. Gegründet von Frontmann Paddy O’ Reilly im ungarischen Miskolc, veröffentlichte die Irish Folk Gruppe 2010 ihr erstes Album und machten schnell von sich hören. Im Nu waren Paddy And The Rats die am meisten gedownloadete Band Ungarns auf iTunes. Im Juni letzten Jahres erschien ihr aktuelles Studioalbum „Riot City Outlaws“. Längst sind sie aus der internationalen Folk – und Irish Pub-Szene nicht mehr wegzudenken.

Dass gerade Wien als Tor zum Balkan, als ein wahrer Kreativ-Schmelztiegel für charakterstarke Künstler und interkulturelle Mega-Metropole gilt, ist nicht erst seit Falco weltbekannt. Auch die russisch-wieniersche Band RUSSKAJA wird diesem Ruf mehr als gerecht – frei nach dem Motto „I changed my vodka for the whiskey, that ´s why I got this voice. I changed my Olga for the Britney because I had no choice“ mischt die Combo mit charismatischem Tonfall Ska, Balkan-Beats, Polka, Folklore und Funk-Sounds zu einer einzigartigen Melange.

Für eine Welt, in der die kosmopolitische Welle ohnehin sämtliche Grenzen wegspült, haben RUSSKAJA ihr jüngstes Album auch noch „Kosmopoliturbo“ benannt.
Ihre optimistisch kraftvollen Songs pendeln zwischen Ländern, Sprachen und Kulturen – High Speed Polka Ska Groove trifft auf virtuose Dreck-Gitarre. Stürmische Gebläse-Girlanden und hinreißende Geige bringen die große Bassbariton-Stimme des Frontmanns Georgij Alexandowitsch Makazaria zum Strahlen. RUSSKAJA, in ihren Wurzeln austro-sowjetisch, sind seit 2005 auf Tour und verkörpern sowohl in ihrer Zusammensetzung als auch in ihrer Musik den zeitgenössischen Kosmopoliten. Die sieben mit sämtlichen musikalischen Weihen geadelten Publikumslieblinge hüpfen mit Turbopolka über Genre-Grenzen und vermengen in weltbürgerlicher Manier slawische Leidenschaft mit Stilen durch Kollektivgefühlsbewusstseinserweiterung (KGB) rund um den Globus.

Wer Versengold schon einmal live erlebt hat, der weiß um die ausgelassene Stimmung vor und auf der Bühne, die durch das virtuose Spiel und die sprudelnde Spielfreude der sympathischen Bremer entfacht wird. Auf ihren mittlerweile acht veröffentlichten Studioalben hat sich indes ein beträchtliches Repertoire an Balladen und ruhigen Stücken gesammelt – eine außerordentliche Stärke einer Band, die sonst für ihren schwung- und kraftvollen Folk-Rock bekannt ist. Dabei sind es gerade die feinsinnigen und melancholischen Texte von Sänger Malte Hoyer, bereichert durch die einfühlsame und gleichermaßen anspruchsvolle musikalische Begleitung – die auf Versengold-Konzerten immer wieder für Gänsehautmomente sorgen.

SUBWAY TO SALLY muss man nicht groß vorstellen. Man kennt diesen Dauerbrenner aus Potsdam einfach. Seit Beginn bilden sie die Speerspitze der deutschen Mittelalterrock-Bewegung, die weltweit einmalig ist und durch SUBWAY TO SALLY entscheidend mit geprägt wurde. Mehr als 1600 Konzerte hat die Band in ihrer inzwischen über 25 jährigen Karriere bestritten. Ihre Reise, die in kleinen Clubs begann, führte sie zu Festivals wie dem Rock am Ring, Summerbreeze, Mera Luna, Wave Gotik Treffen, Amphi Festival, Deichbrand, Rock Harz, Greenfield und Nova Rock. Auf dem Wacken Open Air spielte die Band in den letzten 20 Jahren öfter als jede andere Band der Welt, weswegen sich die Potsdamer um Frontmann Eric Fish gern augenzwinkernd als Wackenweltmeister titulieren.
Auch außerhalb der Bühnen dieser Welt verzeichnen sie Preise und Auszeichnungen. 2008 gewannen SUBWAY TO SALLY den 4. Bundesvision Song Contest, bekamen Gold für ihre Unplugged-CD „Nackt“ oder wurden vom wichtigsten deutsche Metalmagazin METAL HAMMER mit den Award für die BESTE DEUTSCHE BAND 2009 auszeichnet.

Mit Mitsing-Hymnen wie „Julia und die Räuber“, „Tanz um den Vulkan“ oder „Sieben“ haben sich SVBWAY TO SALLY einen Ruf als eine der besten und mitreißendsten deutschen Live-Bands gemacht. Im Rahmen der Eisheiligen Nächte erwachen sie Ende des Jahres wieder zum Leben. Wer schon einmal eine Eisheilige Nacht besucht hat, der weiß, das Flair der Veranstaltung ist irgendwie besonders und SVBWAY TO SALLY-Hits sind in diesem Rahmen nicht einfach „nur“ Szene-Hymnen, sondern eine der charismatischsten Oden an das Jahresende, die man nur finden kann.

EISHEILIGE NACHT 2018
LINE UP:
SUBWAY TO SALLY
VERSENGOLD
RUSSKAJA
PATTY AND THE RATS

Unantastbar kommen am 9. November 2018 in die Würzburger Posthalle

Würzburg. Das neue Unantastbar-Album besitzt den klingenden Namen „Leben – Lieben – Leiden“. Unter diesem Motto gehen die Südtiroler Punkrocker 2018 wieder ausführlich auf Headliner-Tour und kommen dazu nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. So auch am Freitag, 9. November 2018 in der Würzburger Posthalle. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.
Die Band freut sich schon jetzt auf die Tour. Und jeder, der schon einmal auf einem Unantastbar-Konzert war weiß, wie intensiv die Südtiroler gemeinsam mit ihren Fans feiern. Ehrlich, authentisch und laut, geradeaus und schweißtreibend: Das sind die Schlagwörter, die ein Unantastbar Konzert wohl am besten beschreiben.
Gerade auf der eigenen Tour kann man diese Adjektive am besten zelebrieren und genau deshalb findet man im Angesicht der folgenden Termine bereits jetzt ein verwegenes Leuchten in den Augen der Bandmitglieder.
Das live Hauptaugenmerk der Band liegt 2018 definitiv auf Tour zur neuen Scheibe. Im Bereich der Festivals wird auf die Bremse gedrückt und nur wenige ausgewählte Konzerte werden zwischen den beiden Tourblöcken im Frühjahr und im Winter gespielt werden. Ein Grund mehr für jeden Fan auf der Tour vorbei zuschauen.
INFO: Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Karten gibt es online unter www.posthalle.de.

Zehn Jahre Posthalle – Große Party am 2. Oktober

Zehn Jahre Posthalle – das sind zehn Jahre Party, zehn Jahre Live-Musik, zehn Jahre Glücksmomente. Ob für unvergessliche Konzerte oder liebevoll gestaltete Messen, bei ausufernden Partynächten – die Posthalle ist zu einem unverzichtbaren Teil von der Würzburger Kulturlandschaft geworden. Seit mittlerweile zehn Jahren mit mehr als einer Million Besuchern wird konsequent und mit Leidenschaft eine Idee verfolgt: Der Kultur in all ihren Facetten eine Bühne zu geben. Doch ohne Freunde, Fans, Konzertbesuchern und Partygästen wäre dies nicht möglich gewesen. Deswegen sagt die Posthalle mit einem exklusiven Festival am Dienstag, 2. Oktober „Danke“. Neben lokalen Helden wie SENORE MATZE ROSSI und ZULU, die ebenfalls die Bühnen der Republik bereisen, gibt es auch ein unschlagbares Headliner-Duo: ITCHY und HUNDREDS feiern mit der Posthalle ihr zehnjähriges Jubiläum. Außerdem mit dabei: Taskete, das neue Bandprojekt von „Flo“ Weber (Sportfreunde Stiller) und Aren Emirze (Harmful). Als Schmankerl gibt es oben drauf noch eine Aftershow-Party mit DJ Fränk. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.
„Itchy“ kennt wohl jeder Festivalgänger Deutschlands. Kaum ein Festival findet ohne sie statt. Der ein oder andere mag sie aber noch unter ihren alten Bandnamen „Itchy Poopkids“ kennen, den das Trio aus der Eislingen an der Fils im Jahre 2017 auf das ohne hin schon seit Jahren gebräuchlichen Fan-Kürzel „Itchy“ reduziert haben. In ihren Songs verteilen die Jungs gerne mal sozialkritische Kinnhaken und Seitenhiebe, bleiben dabei aber lässig und wollen nicht wie andere Punkrock-Bands direkt mit dem Kopf durch die Wand.
Mit „Hundreds“ steht ein Geschwister-Duo auf der Bühne, das sich seit ihrem Debüt mutiger und experimentierfreudiger präsentiert als je zuvor. Als Hörer erfährt man ihre Musik als klar und kraftvoll; die von Philipp sorgsam arrangierten elektronischen Beats treffen auf Evas melancholische Texte. Dabei dominiert eine düstere Sehnsucht, die getragen wird von Euphorie und purer Lust an der Musik. Tief in elektronischen Klangwelten versunken, brechen die Milners die Strukturen konventioneller Popmusik und ersetzen sie durch ausufernde Arrangements und ungewöhnliche Beats.
„Taskete“ beschreiben ihre Musik als „2-Mann-Bummbumm“. Was das zu bedeuten hat, wissen nur diejenigen, die sie schon live in der diesjährigen Festivalsaison erlebt haben. Denn nirgends kann man bislang ihre Musik hören. Dieses Bandprojekt ist ganz frisch und wird von zwei alten Bekannten an den Start gebracht: Florian „Flo“ Weber ist als Schlagzeuger der Sportfreunde Stiller wohlbekannt und Aren Emirze war bis 2014 Frontmann der Noise-Rocker Harmful.
„Senore Matze Rossi“ gehört der Generation Punk an, die mit Ende 30 wieder dort ankommt, wo sie mit Anfang zwanzig schon einmal war. Wilde Träume, ein brennendes Herz, auf Bühnen Zuhause (bei ihm waren es die fast mystisch verehrten „Tagtraum“, mit denen Matze von 1993-2006 fünf Alben veröffentlichte). Als Schweinfurter ist es quasi nur folgerichtig, dass genau er auf der Bühne beim zehnjährigen Jubiläum der Posthalle stehen muss. Ein Musiker mit seinen Wurzeln in Franken, das Herz am richtigen Fleck und voller Drang, niemals das aufzugeben, was einem Freude bereitet: Die Musik.
„Zulu“ besteht aus drei Anfang-Twens, die irgendwo in einer einsamen Hütte an dänischen Ostküste auf der Suche nach einer musikalischen Vision fündig wurden. Mit einer individuellen Mischung aus Indie-Melodik, wärmenden Gesang, sphärischen Gitarren, elektronischer Detail-Versessenheit und Gedanken über das Jahr 20XX entsteht Zulu.

Tickets gibt es unter www.posthalle.de.