Der September verabschiedet sich mit sonnigem Wetter. Am Mittwoch war ja Kitzingen mit 29 Grad wieder einmal die wärmste Stadt Bayerns. Von der neuen Mainbrücke einen Blick auf den Schwimmbadumbau erhascht. Wegen dem Dreckhaufen vor dem Babyschwimmbecken hätte man das Bad nicht zwei Wochen früher schließen müssen. Im Ohr Jan Blomqvist (live) – Mayan Warrior – Burning Man 2019
Seit 15 Jahren gewinnt wieder einmal eine Fränkin diesen begehrten Titel. Herzlichen Glückwunsch. Zuletzt hatte es Marlies Dumbsky (rechts) aus Volkach geschafft. Die Bilder von Eva Brockmann habe ich beim diesjährigen Kitzinger Weinfest gemacht.
Eva Brockmann aus Haibach ist Deutsche WeinköniginMarlis Dumbsky Weinkönigin
Sun Gazing hilft mir, in Kontakt mit der Natur und der ganzen Welt zu treten und vermittelt mir ein Gefühl von Frieden und Ausgeglichenheit. Im Ohr dabei sunrise house mix – Chris Luno
Sonnenaufgang über dem Schwanberg
Spaziergang mit Rodica, Lola und Valentyna mit Besuch der Kunstausstellung in der Rathaushalle.
Liebe Freunde des Spielraums und der Musik, wir freuen uns, Euch am Samstag, den 07. Oktober mit dem Bekmulin-Engel Duo ein echtes Spielraum-Highlight präsentieren zu dürfen! Wir beginnen – wie gewohnt – um 19:00 Uhr mit einem alkoholfreien Aperitif zur Begrüßung und einem leckeren Imbiss zum Auftakt. Nach zwei musikalischen Sets und einer halbstündigen Pause lassen wir den Abend dann wieder gegen 22:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen ausklingen. Wer in der Pause nicht auf alkoholische Getränke verzichten möchte, kann sich etwas (Vorgekühltes) mitbringen (und hier weiterkühlen), Gläser für Wein, Sekt oder Secco sind vorhanden.
Der Eintritt ist frei
für die Musiker sind Spenden ab 10,- Euro pro Person in den „Knisterbeutel“ erwünscht (für junge Besucher ab 14 Jahren, Studierende etc. 5,- Euro).
Die Teilnahme ist nur mit bestätigter Reservierung/Anmeldung per E-Mail möglich!
Sollten Freunde und Bekannte auch Interesse haben, bitte diese Mail weiterleiten,damit sie sich unter spielraum@saxophonie.eu bei uns anmelden können.
Olaf Ludwig hat in seiner Radsportkarriere viel erlebt – und viel gewonnen. Der 63-Jährige holte das Grüne Trikots des besten Sprinters bei der Tour de France, wurde Olympiasieger, triumphierte beim Amsel Gold Race und feierte 36 (!) Etappenerfolge bei der Friedensfahrt. Beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup am 3. Oktober in Marbach am Neckar wird er es langsamer angehen lassen. Doch zuvor spricht er über den Wandel im Radsport, die Perspektiven der deutschen Fahrer und die Tour-de-France-Dokumentation auf Netflix.
vlnr Franco Ballerini Rolf Sörensen Olaf Ludwig beim Henninger Turm 1994
Olaf Ludwig, wie sehr verfolgen Sie das aktuelle Radsportgeschehen noch? Ich bin und bleibe Radsportler durch und durch. Deshalb schaue ich mir die Rennen natürlich an – wenn auch mit einer gewissen Distanz.
Wieso mit einer gewissen Distanz? Das ist nicht mehr mein Radsport. Aber bitte nicht falsch verstehen: Ich meine das gar nicht wertend. Nur ist das alles nicht mehr mit dem Sport zu vergleichen, den wir früher ausgeübt haben. Das ist ein himmelgroßer Unterschied.
Inwiefern?
Schauen Sie sich doch mal an, wie sehr sich alles professionalisiert hat. Die ganze Trainingslehre, der wissenschaftliche Ansatz in allen Bereichen. Von der Aerodynamik über die Ernährung bis hin zu individuellen Athletikplänen inklusive Yoga. Wenn uns das damals jemand vorgeschlagen hätte – ich glaube, wir hätten uns umgedreht und den Raum von außen verschlossen. Das war einfach eine andere Zeit.
Ist das negativ oder positiv? Es ist anders. Diese Entwicklung hilft natürlich, bessere Leistungen bringen zu können.
Aber?
(Lacht.) Aber dafür hatten wir mehr Spaß.
Wie ehrgeizig sind Sie denn noch, wenn Sie heute aufs Rad steigen? Überhaupt nicht.
Immerhin fahren Sie beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup beim LILA Race mit Zeitmessung mit…
Aber nicht, weil ich Erster werden will. Das Schöne an der Veranstaltung ist ja, dass sie für jeden etwas bietet. Wer sich austoben und auf Anschlag fahren will, kann das gerne tun. Ich bin eher in der Gruppe, in der man gemütlich unterwegs ist und auch mal Zeit für eine Plauderei hat. Ich muss mir nicht mehr das Weiß in die Augen fahren.
Das LILA Race ist ausgebucht, auch für die Tour gibt es nur noch wenige Restplätze. Überrascht? Überhaupt nicht. Das ist einfach ein richtig guter Mix aus Bewegung und der Begegnung mit vielen bekannten Gesichtern aus unterschiedlichsten Sparten. Es kommen ja nicht nur Radsportler, sondern auch Fußballer, Schauspieler, Skispringer und Biathleten und so weiter. Gleichzeitig unterstützt man noch Kinder in Not. Besser geht’s doch nicht.
Ist das große Interesse auch ein Zeichen dafür, dass der Radsport wieder an Popularität gewinnt. Auch weil ein Rennen wie die Tour de France extrem publikumswirksam präsentiert wird – beispielsweise in einer Netflix-Dokument. Das bringt einigen den Radsport vielleicht etwas näher. Wem denn? Den Belgiern? Denen muss man nichts mehr über Radsport erzählen.
Dem einen oder anderen Sportinteressierten in Deutschland vielleicht schon.
Ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass wir aus Deutschland noch eine Radsportnation machen.
Warum so pessimistisch? ich würde es eher realistisch nennen. Erinnern Sie sich an den Giro d’Italia im vergangenen Jahr?
Als der Australier Jai Hindley gewann? Genau. Von Bora-hansgrohe, einem deutschen Team. Das lief hierzulande aber fast komplett unter dem Radar. Mein Eindruck ist, dass sich die Deutschen mit Ausnahme vom Fußball nur dann für Sportarten interessieren, wenn auch Deutsche gewinnen. Und auf den Radsport bezogen selbst dann nur, wenn es um die Tour de France geht. Und ich weiß nicht, ob sich das durch solche Dokumentationen ändert. Zumal ich da noch ein ganz anderes Problem sehe.
Welches? So eine Serie und auch die TV-Übertragungen leben natürlich von spektakulären Bildern. Entsprechend ist mittlerweile auch die Streckenführung. Es muss immer noch höher gehen, immer noch brutaler werden. Vier Berge? Ach ne, lass lieber fünf machen. Spektakel, Spektakel, Spektakel. Muss das wirklich sein? Zumal es im Gegensatz zu früher ja von der ersten Minute an mit Vollgas losgeht.
Das war zu Ihrer Zeit anders? Zu meiner Anfangszeit hatten wir bei der Tour auch mal eine Etappe von knapp 300 Kilometern. Aber da sind wir in einem Tempo gefahren – da wäre wahrscheinlich jeder Hobbyradsportler mitgekommen. Weil wir uns einig waren im Feld. Das gibt es heute nicht mehr. Eine Tour de France ist mittlerweile modernes Gladiatorentum.
Dominiert von Tour-Sieger Jonas Vingegaard und seinem härtesten Konkurrenten Tadej Pogacar. Beide sind erst Mitte 20. Wird dieses Duell die nächsten Jahre prägen? Bei der Tour sicherlich. Vielleicht kann Primoz Roglic noch eingreifen. Aber es gibt ja auch noch andere Rennen und Ausnahmeathleten wie Mathieu van der Poel, Wout van Aert, Remco Evenepoel oder Thomas Pidcock. Das ist schon eine ganz außergewöhnliche Generation an Radsportlern.
Wir vermissen bei der Antwort etwas. Was denn?
Deutsche Athleten.
Wir haben einige gute Jungs wie Lennard Kämna, Nils Politt oder Emanuel Buchmann, die immer mal wieder punktuell vorne reinfahren können. Das sind super Rennfahrer. Aber ich glaube nicht, dass es reicht, um konstant vorne mitmischen zu können.
Das Cyclocross-Radteam Heizomat p/b Kloster Kitchen hat einen hochkarätigen Neuzugang für die Saison 2023/24 verpflichtet. Timon Rüegg, der amtierende Schweizer Meister im Cyclocross, wechselt vom französischen Cross Team Legendre ab sofort zu den Franken. „Wir sind sehr glücklich, dass wir Timon für unser Team gewinnen konnten“, freut sich Teammanager Stefan Herrmann. „Er ist ein Top-Fahrer, der uns in der UCI-Weltrangliste weiter nach vorne bringen wird.“ Rüegg ist ein vielseitiger Fahrer, der auf allen Untergründen zu Hause ist. Er ist ein starker Sprinter und hat auch eine hervorragende Technik. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung“, sagt Rüegg. „Ich möchte mit dem Heizomat-Team in der Weltspitze mitmischen.“ Der erste Einsatz für Rüegg im neuen Team ist bereits am kommenden Wochenende beim Crossrennen in Illnau in der Schweiz.
Am zweiten Tag der Straßen-Europameisterschaften in der Provinz Drenthe (Niederlande) fanden heute die Mixed-Team-Staffelrennen statt, bei denen auch der Titel für die Junioren-Kategorie reserviert war Zum ersten Mal zusätzlich zu dem den Eliten vorbehaltenen Titel verliehen. Die Rennen mit der Mixed-Staffel-Formel, bei der jede Nation drei Frauen und drei Männer an den Start brachte, fanden in Emmen statt und Italien dominierte in der Kategorie Junioren. Andrea Bessega, Andrea Montagner, Luca Giami, Eleonora La Bella, Alice Toniolli und Federica Venturelli (Siegerin des gestrigen Einzelzeitfahrens) siegten mit mehr als 48 Stundenkilometern und absolvierten die beiden Runden der Strecke (eine für das Damentrio und eine für das Damentrio). einer für das Herrentrio) 26″ vor Deutschland und 35″ vor Frankreich. Das Elite-Rennen war besonders heiß umkämpft, wobei das italienische Herrentrio (Matteo Sobrero, Mattia Cattaneo und Edoardo Affini) am Ende der ersten Runde die schnellste Zeit fuhr, aber die Französinnen Audrey Cordon-Ragot, Cedrine Kerbaol und Juliette Labous konnten sich durchsetzen mehr als 20″ auf die Italiener, um den kontinentalen Titel zu holen. Das französische Team, bestehend aus Benjamin Thomas, Bruno Armirail und Remi Cavagna, siegte mit einer Gesamtzeit von 44’23“ (Durchschnittsgeschwindigkeit 52,170 km/h). Silber für Italien mit nur 5“, dritter Platz mit 23“ für Deutschland mit Max Walscheid, Jannik Steimle, Miguel Heidemann, Lisa Klein, Franziska Koch und Mieke Kröger.
Die Straßen-Europameisterschaften werden morgen, Freitag, 22. September, mit den ersten Straßenrennen fortgesetzt: die U23-Männer von Hoogeveen zum Col du Vam (136,5 km, Start um 9.30 Uhr) und die U23-Frauen von Coevorden zum Col du Vam ( 108 km, Start um 14.30 Uhr). Text: UCE
Zudem ist heute Welt-Alzheimertag – World Alzheimer’s Day. Alois Alzheimer, der Entdecker dieser schlimmen Krankheit ist ja in Marktbreit geboren worden. Außerdem ist heute Tag der frischen Luft, besser gesagt Abgasfrei-Tag – der internationale Zero Emissions Day und der Weltfriedenstag – der UNO International Day of Peace und noch ein wichtiger Gedenktag ist heute Welttag der Dankbarkeit – World Gratitude Day, darum danke ich meiner Familie und meinen Freunden für die schöne Stunden die ich mit Ihnen bisjetzt verbringen durfte.
Nach harter Gartenarbeit noch einen schönen Abendspaziergang gemacht.
Die Ausgabe 2023 der Straßen-Europameisterschaften wurde heute in Emmen in der Provinz Drenthe (Niederlande) mit der Verleihung der sechs Zeitfahrtitel eröffnet. Der Abschluss findet am Sonntag, 24. September, mit dem Straßenrennen der Elite-Männer statt.
Der Tag begann mit dem Rennen der Juniorinnen, das Federica Venturelli aus Italien gewann. Die mehrfache Leichtathletik-Welt- und Europameisterin legte die 19,8 Kilometer in 26’26“ bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h zurück, 23“ vor Stina Kagevi (Schweden), Zweite mit einer Zeit von 26’47“, und Hannah Kunz (Deutschland), Dritte mit einer Zeit von 26’56“.
Keine großen Überraschungen gab es bei den Männern mit einem Sieg des dänischen Talents Albert Philipsen. Philipsen, der in dieser Saison bereits den MTB-Cross-Country-Europa- und -Weltmeistertitel sowie das Rainbow Road-Trikot gewonnen hat, beendete das 19,8 km lange Rennen in 22’48“ (Durchschnittsgeschwindigkeit 52,080 km/h) und ließ den Norweger Jorgen Nordhagen mit 46″ auf dem zweiten Platz zurück. und der Belgier Sente Sentjens (49’12“) hinter ihm.
Zoe Backstedt dominierte buchstäblich das Rennen der U23-Frauen. Die Britin, die 2021 am Col du Vam, wo die Straßenrennen ausgetragen werden, den Europameistertitel im Cyclo-Cross gewann, lag 57 Zoll vor der Weltmeisterin Antonia Niedermaier (Deutschland) und der Finnin Anniina Ahtosalo, Bronzemedaillengewinnerin mit 1’33 Zoll. .
Bei den Herren unter 23 Jahren konnte der Titelverteidiger Alec Segaert (Belgien) einen sicheren Sieg erringen, der weiterhin auf der ersten Stufe des Podiums steht, vor dem Dänen Carl-Frederik Bévort, Zweiter mit 37 Zoll, und Gustav Wang, Dritter bei 52“.
An ihrem 32. Geburtstag gewann die Schweizerin Marlen Reusser nach Trient 2021 und München 2022 ihren dritten Europameistertitel in der Damen-Elite. Die solide Schweizerin hatte keine Gegnerin und beendete die Strecke mit einer Zeit von 35’53“ (49,820 km/h Durchschnitt) vorn der Britin Anna Henderson (43“) und der Österreicherin Christina Schweinberger (44“).
Der Herrentitel ging an Joshua Tarling (Großbritannien). Der junge Brite, Jahrgang 2004 und vor etwas mehr als einem Monat bereits Dritter der Weltmeisterschaft, flog die 29,8 km buchstäblich in 31:30 Minuten (Durchschnitt 56,760) und ließ damit den scheidenden Europameister Stefan Bissegger (Schweiz) hinter sich, der mit 42 Sekunden Zweiter wurde “ und der Belgier Wout Van Aert, der mit 43“ die Bronzemedaille gewann.
Die Straßen-Europameisterschaften 2023 werden morgen mit den Mixed-Team-Staffelbewerben fortgesetzt, dem Teamevent, das seit diesem Jahr neben dem Titel in der Elite-Kategorie auch ein Rennen für Junioren beinhaltet. Text: UEC
Bild habe ich keins gemacht. Verschwitzt und verstochen, Blut, Schweiß und Tränen. Dafür schöner Sonnenaufgang bei der Heimfahrt vom Fitti. Im Ohr u.a. Blood, Sweat & Tears – Spinning Wheel