CO2 Neutral nach Nürnberg und zurück

Kleine Verspätung, singende Hara Krishna Jünger, drei im Weckla, Albrecht Dürer, E-Roller in allen Ecken,wütende Bauern, Nürnberger Lebkuchen, viele Kirchen, Fotos mit dem Smartphone, Selfies mit Lundi, Schöne Erker, geschlossene Bäckereien, Trauernde Iraner, küssende Eisbären, Ludwig Erhard, fotografierende Kollegen, Grünkohl, Hundertwasser Wolle, Schönes Wetter.


Neues Museum – Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg

Fränkische Tradition zum Selberbacken leicht gemacht

Buttereierringe. Alte Silvestertradition. Nachdem die Bäckerei Insolvenz angemeldet hat habe ich mir, weil ich sie selber auch gerne esse, die Mühe gemacht das Rezept auf Hausfrau/man runterzurechnen. Also man braucht: 500g Weizenmehl, ich habe jetzt 405 vom Lidl genommen. Ein 550iger tuts auch. Da ich kein Malzmehl im Hause hatte. Habe ich 150g Bier und 150g Wasser zum Schütten genommen. 14g Salz, 60g Butterschmalz, drei Teelöffel Stevia und 30g Hefe. Darauf achten das der Teig kalt bleibt. dann mit einem halben Pfund Butter eintourieren. Ich habe ein einfache und eine doppelte Tour genommen. Teig in den Kühlschrank für eine halbe Stunde. Dann Stränge abwiegen zwischen 80 und 100g einheitlich, wegen dem gleichmäßigen backen dann. Die Stränge zu einer Wurst rollen, dann mit einem runden Holz oder Plastikstange, was man halt zur Hand hat, eine Mulde in die Teigrolle drücken. Mit einem Messer die Zacken einschneiden und dann zusammenlegen. Es gibt die Geschichte das ein Eierringe zwölf Zacken haben soll. Alles Quatsch. Kein Mensch weiß wie diese Geschichte erfunden wurde. Ob die zwölf Monate eines Jahres gemeint waren, oder die zwölf Apostel oder die zwölf heiligen Nächte. Ich habe sogar einmal gehört das ein Bäckermeister zwölf Kinder hatte und er für jedes Kind einen Zacken gemacht hatte. Alleine woher der Name Eieringe kommt weiß kein Mensch. Im Teig ist kein einziges Ei verbacken. Die Bäcker hatten deshalb immer Schwierigkeiten mit der Lebensmittelpolizei. Naja Gschichtli halt. Backzeit noch: Ofen auf 250 Grad vorheizen, Schüssel mit Wasser nicht vergessen und flott backen damit die Eierringe saftig bleiben. Alle Angaben ohne Gewähr. Unten eine kleine Bildergalerie. Ich wünsche gutes Gelingen. Einen guten Beschluss und ein gesundes 2020.

Fränkisches Kuchenlaibchen selbst gebacken

Auf dem Bild der herrlich gelbe Teig. Safran und Eier. Hier das Rezept: Halben Liter selbstgemachte *Zimtmilch, fünf Eier, ein Kilo Mehl ( halb Dinkelvollkorn halb 405), Salz, Butterschmalz (ich hatte nur noch so ca. 120 g im Vorratsschrank), Hefe, Stevia, Gewürze. Vorteig aus 250g Mehl und 150g lauwarmer Zimtmilch und 5g Hefe. Drei Stunden stehen lassen bis sich Blasen bilden. Dann mit den restlichen Zutaten einen strammen Teig kneten. Ich mache das immer mit der Hand. Den dann wieder drei Stunden stehen lassen. Zu zwei runden Kugeln formen und etwa eine halbe Stunde stehen lassen. Herd auf Umluft 160 Grad 30 Minuten.

*Zimtmilch ist relativ einfach gemacht: Einen Liter Milch mit drei – vier Zimtstangen zwei Mal erhitzen, nicht kochen.

Kleine Anleitung zum Brot backen

Brot backen hat das Steakbraten abgelöst. Irgendwo habe ich diesen Satz gelesen und Irgendwie kann ich mich mit den Backmittelbroten die es zumeist im Handel gibt nicht mehr anfreunden. Ich bin irgendwie allergisch dagegen. Aus der großen Anzahl der angebotenen Brote das Richtige für mich auszusuchen ist mir zu mühsam. Es gibt mit Sicherheit Brote im Handel die ohne Backmittel hergestellt werden, aber Dank der seltsamen Deklarationsvorschriften in Deutschland ist es schwer vertrauensvolle Anbieter zu finden. Darum habe ich mich entschlossen wieder selber Brot zu Hause bei mir in der Küche zu backen. „Ich wess halt was dann drin is!“ Um Brot zuhause selbst herstellen zu können, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Die Grundzutaten zur Herstellung sind fast immer die gleichen. Man benötigt Mehl, Salz, und lauwarmes Wasser. Wenn es schneller „gehen“ soll dann kommt die Presshefe zum Einsatz. Zum verfeinern der Brote kann man Gewürze, Nüsse, Kerne oder zum Beispiel auch geröstete Zwiebeln unter den Teig heben. Meine Lieblingszutaten sind z.B. geröstete Pistazien, Schabziegerklee, Kardamom oder das neue Trendgewürz Kurkuma. Zum lockern des Teiges nehme ich, weil ich ein ungeduldiger Typ bin, meistens Hefe. Ich habe aber auch schon mit Sauerteig gelockerte Brote gebacken. Vor 52 Jahren bin deswegen in die Berufsschule gegangen um das zu lernen.

Allora, zuerst mache ich einen Vorteig mit der Hälfte des benötigten Mehles, nach Möglichkeit frisch gemahlen mit dem gesamten Wasser und ein paar Krümel Hefe oder wenn Vorhanden einem Batzen alten Teiges. Den Vorteig, früher sagte man dazu „Angriff“ lasse ich eine Tatortlänge stehen. Dann das restliche Mehl dazu und in einer passend großen Schüssel den Teig kneten. Ich mache das immer mit der Hand. Meine Mehlarten sind Dinkelvollkornmehl und sehr feiner Roggenschrot. Zu 90% mache ich meine Teige aus reinem Dinkelvollkornmehl.  Man kann aus allem eine Wissenschaft machen, es geht aber auch meistens einfacher. Also der Teig ist jetzt fertig geknetet. Ich forme jetzt das Brot in eine etwas längliche Stollenform, mehle die Plastikschüssel mit Dinkelvollkornmehl aus gebe den Stollen hinein, Blobdeckel drauf und ab in den Kühlschrank. Händewaschen, Zähne putzen ab ins Bett. Im besten Fall vom Brot backen träumen wie der Teig im Ofen aufgeht. Am nächsten Morgen dann schalte ich den Elektroofen auf 200 Grad Umluft, Wasser auf ein Backblech, das eigentlich immer im Backofen hängt. Schüssel aus dem Kühlschrank, Brot auf ein Gitterblech, das mit Backpapier belegt ist, stürzen und ab in den vorgeheizten Ofen. Bald duftet es im ganzen Haus nach frischem Brot und es ist Zeit den Ofen auf 160 Grad zurückzustellen. Eigentlich ist Deutschland ein Land der Brotfresser und auch die Low Carb Bewegung kann daran nichts ändern. Jedenfalls nicht bei mir. Mittlerweile backe ich jeden zweiten Tag ein frisches Brot ganz nach dem Motto: Genießen mit Laib und Seele. Ich brauche nicht viel dazu. Mir reicht temperierter Käse, oft Ziegenrahm mit Tomatenmark gemischt, irgendwas Gesundes, ab und zu einen guten Silvaner aber mit Sicherheit kein Fleisch. Beim Käse aufpassen das man keine Analogware erwischt. Unten ein paar Bilder: Zutaten, Vorteig, Vorteig ausgereift, geformtes Brot vor dem Gang in den Kühlschrank, auf dem Bild ziemlich gelblich, kommt von der zugesetzten Kurkuma dem cholesterinsenkende, leberschützende und antidepressive Eigenschaften zugesprochen werden. Obs stimmt weiß ich nicht.  Die Krume jedenfalls wird herrlich gelb. Manchmal setze ich auch Rote Beete Pulver zu dann wird’s eine rote Krume, bei Spinatpulver dann eben grün, mit Sepia Tinte dann pechschwarz. Das letzte Foto zeigt das fertige Brot. Löööööööcker.

Wir backen einen Zwetschgenkuchen

Gestern war ich an der Mainschleife, dem Hotspot des fränkischen Obstanbaus, um das Fußballmatch Stammheim – Hirschfeld, bei herrlichem Sommerwetter, zu fotografieren. Ich hatte noch etwas Zeit bis zum Anpfiff. Bei einem Spaziergang über eine Streuobstwiese kam ich auch an einem Zwetschgenbaum vorbei. Viele Früchte lagen bereits auf der Erde. Ich hob einige auf die heute morgen als Belag für einen duftenden Kuchen dienten. Für den Teig habe ich Dinkelvollkornmehl in Bioqualität genommen, ein Ei, bisschen Butterschmalz, Trockenhefe, Prise Salz, Stevia und Zimt waren die weiteren Zutaten.

Das Brot lebt trotzdem weiter

Heute habe ich mir ein leckeres Brot aus Bio-Dinkelvollkorn und Bio-Roggenvollkornsauerteig nur mit Meersalz und Leitungswasser gebacken. Ohne irgendwelche Zusätze. Freue mich schon auf morgen früh wenn ich es anschneide.

„Rocketman“ im CINEWORLD Film-Café Die Geschichte des Superstars Elton John

Taron Egerton and Director Dexter Fletcher on the set of Rocketman from Paramount Pictures.

Er liebt ausgefallene Sonnenbrillen, grell glitzernde Kostüme und hat Welthits wie „Crocodile Rock“, „Candle in the Wind“ oder „Nikita“ gesungen: Sir Elton John ist einer der größten Stars der Rock- und Popmusik. „Rocketman“ erzählt die Geschichte seines Lebens auf der großen Leinwand. Der Film wagt  erstmals den Schritt, die faszinierende und unzensierte Lebensgeschichte der lebenden Legende und seinen Durchbruch zum weltweiten Superstar zu verfilmen.

Das Biopic „Rocketman“ gibt es am Donnerstag, 25. Juli, beim Film-Café des CINEWORLD Mainfrankenpark zu erleben. Der Film beginnt um 16 Uhr, vorher serviert das Team des Restaurants OSKARs ab 15 Uhr leckere Kuchen der Bäckerei Will Kitzingen und aromatischen Kaffee.

Kongenial übernimmt Taron Egerton („Kingsman: The Golden Circle“, „Robin Hood“) die Rolle des jungen Elton, der als Ausnahmetalent an der Royal Academy of Music begann und sich zur weltbekannten Musik-Ikone hocharbeitete. Unter der Regie von Dexter Fletcher („Eddie The Eagle“) und nach einem Drehbuch von Lee Hall („Billy Elliot – I Will Dance“) bringt „Rocketman“ die bisher unerzählte Geschichte dieser faszinierenden Persönlichkeit auf die große Leinwand. Gegen den Willen seines Vaters und geplagt von Selbstzweifel, verfolgt der junge Musiker den Traum von einer Musikkarriere, bis er schließlich zur Inspiration für Millionen wird. Alle Songs im Film werden von den Schauspielern gesungen und nahtlos in das fantastische Rock-’n’-Roll-Musical eingebunden. Als Elton Johns Songwriting-Partner Bernie Taupin ist Jamie Bell („Billy Elliot – I Will Dance“) zu sehen, seine Mutter Sheila wird gespielt von Bryce Dallas Howard („Jurassic World: Das gefallene Königreich“), die Rolle von Johns langjährigem Manager John Reid übernimmt Richard Madden („Game Of Thrones“).

Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de

Inhalt „Rocketman“
In den über 50 Jahren seiner Karriere verkaufte Elton John Hunderte Millionen Tonträger, produzierte über 50 Alben und landete mehr als 50 Hits, die es in die amerikanischen Top 40 schafften. Mit Songs wie „Your Song“, „Rocket Man“ und „Candle In The Wind“ schrieb er zusammen mit seinem langjährigen Partner Bernie Taupin den Soundtrack für eine ganze Generation. Doch wer ist der Mann hinter den unzähligen Auszeichnungen, schrillen Outfits und weltweiten Hits?

Schwedische Komödie „Britt-Marie war hier“ im CINEWORLD Film-Café

Es ist nie zu spät, ein neues Leben zu beginnen: Als ihre Ehe nach 40 Jahren zerbricht, räumt Britt-Marie nicht nur mit ihrem bisherigen Leben auf, sondern sorgt darüber hinaus auch in ihrem neuen Heimatort Borg für frischen Wind. Die warmherzige Komödie „Britt-Marie war hier“ zeigt das CINEWORLD Mainfrankenpark am Donnerstag, 18. Juli, in seinem nachmittäglichen Film-Café.
 Der Film beginnt um 16 Uhr, vorher ab 15 Uhr serviert das Team des Restaurants OSKARs leckere Kuchen der Bäckerei Will Kitzingen und aromatischen Kaffe

„Britt-Marie ist hier“ ist die weibliche Antwort auf „Ein Mann namens Ove“, der in Deutschland rund eine halbe Million Zuschauer begeisterte. Mit feinsinnigem Humor erzählt Regisseurin Tuva Novotny davon, dass es nie zu spät ist für die Suche nach dem Lebensglück und der eigenen Identität. In der Hauptrolle glänzt die schwedische Schauspielerin Pernilla August („Swoon“), die  einst von Ingmar Bergman für den Film entdeckt wurde.

Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de

Inhalt „Britt-Marie war hier“
Die 63-jährige Britt-Marie (Pernilla August) hat gerade eine 40 Jahre bestehende Ehe und ihr fast ebenso langes Leben als Hausfrau hinter sich gelassen. Man sagt ihr nach, dass sie eine leidenschaftlich passiv-aggressive Tante sei. Den einzigen Job, den die Kleinstadt Borg für Britt-Marie bereithält, wird eine große Herausforderung für Britt-Marie, denn bis auf eine Pizzeria, ein Blumengeschäft und eine Fußballmannschaft, hat die Stadt nichts mehr zu bieten. Also steht die ehemalige Hausfrau nun vor dem Unterfangen, das Team zu trainieren. Britt-Maries neue Aufgabe weckt das Interesse bei ihrem Noch-Ehemann Kent (Peter Haber) und ihrem neuen Freund Sven (Anders Mossling). Die drei Jungs Sami (Lancelot Ncube), Vega (Stella Oyoko Bengtsson) und Omar (Elliot Alabi Andersson) fordern hingegen Britt-Marie über ihr typisches Leben als Hausmütterchen ganz schön heraus.