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Fränkisches Kuchenlaibchen selbst gebacken
Auf dem Bild der herrlich gelbe Teig. Safran und Eier. Hier das Rezept: Halben Liter selbstgemachte *Zimtmilch, fünf Eier, ein Kilo Mehl ( halb Dinkelvollkorn halb 405), Salz, Butterschmalz (ich hatte nur noch so ca. 120 g im Vorratsschrank), Hefe, Stevia, Gewürze. Vorteig aus 250g Mehl und 150g lauwarmer Zimtmilch und 5g Hefe. Drei Stunden stehen lassen bis sich Blasen bilden. Dann mit den restlichen Zutaten einen strammen Teig kneten. Ich mache das immer mit der Hand. Den dann wieder drei Stunden stehen lassen. Zu zwei runden Kugeln formen und etwa eine halbe Stunde stehen lassen. Herd auf Umluft 160 Grad 30 Minuten.
*Zimtmilch ist relativ einfach gemacht: Einen Liter Milch mit drei – vier Zimtstangen zwei Mal erhitzen, nicht kochen.

Kleine Anleitung zum Brot backen
Brot backen hat das Steakbraten abgelöst. Irgendwo habe ich diesen Satz gelesen und Irgendwie kann ich mich mit den Backmittelbroten die es zumeist im Handel gibt nicht mehr anfreunden. Ich bin irgendwie allergisch dagegen. Aus der großen Anzahl der angebotenen Brote das Richtige für mich auszusuchen ist mir zu mühsam. Es gibt mit Sicherheit Brote im Handel die ohne Backmittel hergestellt werden, aber Dank der seltsamen Deklarationsvorschriften in Deutschland ist es schwer vertrauensvolle Anbieter zu finden. Darum habe ich mich entschlossen wieder selber Brot zu Hause bei mir in der Küche zu backen. „Ich wess halt was dann drin is!“ Um Brot zuhause selbst herstellen zu können, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Die Grundzutaten zur Herstellung sind fast immer die gleichen. Man benötigt Mehl, Salz, und lauwarmes Wasser. Wenn es schneller „gehen“ soll dann kommt die Presshefe zum Einsatz. Zum verfeinern der Brote kann man Gewürze, Nüsse, Kerne oder zum Beispiel auch geröstete Zwiebeln unter den Teig heben. Meine Lieblingszutaten sind z.B. geröstete Pistazien, Schabziegerklee, Kardamom oder das neue Trendgewürz Kurkuma. Zum lockern des Teiges nehme ich, weil ich ein ungeduldiger Typ bin, meistens Hefe. Ich habe aber auch schon mit Sauerteig gelockerte Brote gebacken. Vor 52 Jahren bin ich deswegen in die Berufsschule gegangen um das zu lernen.
Allora, zuerst mache ich einen Vorteig mit der Hälfte des benötigten Mehles, nach Möglichkeit frisch gemahlen mit dem gesamten Wasser und ein paar Krümel Hefe oder wenn Vorhanden einem Batzen alten Teiges. Den Vorteig, früher sagte man dazu „Angriff“ lasse ich eine Tatortlänge stehen. Dann das restliche Mehl dazu und in einer passend großen Schüssel den Teig kneten. Ich mache das immer mit der Hand. Meine Mehlarten sind Dinkelvollkornmehl und sehr feiner Roggenschrot. Zu 90% mache ich meine Teige aus reinem Dinkelvollkornmehl. Man kann aus allem eine Wissenschaft machen, es geht aber auch meistens einfacher. Also der Teig ist jetzt fertig geknetet. Ich forme jetzt das Brot in eine etwas längliche Stollenform, mehle die Plastikschüssel mit Dinkelvollkornmehl aus gebe den Stollen hinein, Blobdeckel drauf und ab in den Kühlschrank. Händewaschen, Zähne putzen ab ins Bett. Im besten Fall vom Brot backen träumen wie der Teig im Ofen aufgeht. Am nächsten Morgen dann schalte ich den Elektroofen auf 200 Grad Umluft, Wasser auf ein Backblech, das eigentlich immer im Backofen hängt. Schüssel aus dem Kühlschrank, Brot auf ein Gitterblech, das mit Backpapier belegt ist, stürzen und ab in den vorgeheizten Ofen. Bald duftet es im ganzen Haus nach frischem Brot und es ist Zeit den Ofen auf 160 Grad zurückzustellen. Eigentlich ist Deutschland ein Land der Brotfresser und auch die Low Carb Bewegung kann daran nichts ändern. Jedenfalls nicht bei mir. Mittlerweile backe ich jeden zweiten Tag ein frisches Brot ganz nach dem Motto: Genießen mit Laib und Seele. Ich brauche nicht viel dazu. Mir reicht temperierter Käse, oft Ziegenrahm mit Tomatenmark gemischt, irgendwas Gesundes, ab und zu einen guten Silvaner aber mit Sicherheit kein Fleisch. Beim Käse aufpassen das man keine Analogware erwischt. Oben ein paar Bilder: Obere Reihe von links: Zutaten, Vorteig, Vorteig ausgereift. Untenere Reihe: Geformtes Brot vor dem Gang in den Kühlschrank, auf dem Bild ziemlich gelblich, kommt von der zugesetzten Kurkuma dem cholesterinsenkende, leberschützende und antidepressive Eigenschaften zugesprochen werden. Obs stimmt weiß ich nicht. Die Krume jedenfalls wird herrlich gelb. Manchmal setze ich auch Rote Beete Pulver zu dann wird’s eine rote Krume, bei Spinatpulver dann eben grün, mit Sepia Tinte dann pechschwarz. Das letzte Foto zeigt das fertige Brot. Löööööööcker.
Update vom 2.12 2020: Ich esse noch immer jeden Morgen mein selbstgebackenes Brot. Ich habe die Rezeptur etwas verändert. Es ist jetzt ein richtiges „Stoffwechselbrot“ geworden, mit dem ich jetzt 41kg abgenommen habe. Ich muss dazu schreiben das es nicht nur das Brot alleine ist. Konsequenter Zuckerverzicht in jeglicher Form, tägliche Bewegung an der frischen Luft, wenig Alkohol, starker Wille und 16 zu 8. Das ist meine persönliche Erfolgsformel um ohne Jojo Effekt abzunehmen.
Armenia people and country Part three – Bakery
Matnakasch und Lawasch the typical breads of Armenia. Production on many pictures.
More picture series see links. Prolog, Wedding Part one, and Wedding Part two. Armenia people and country Part one. Garni Tempel and World Heritage Geghard , Travel and arrival , Armenia people and country Part two. Zvartnots and Etschmiadsin
Wir backen einen Zwetschgenkuchen
Gestern war ich an der Mainschleife, dem Hotspot des fränkischen Obstanbaus, um das Fußballmatch Stammheim – Hirschfeld, bei herrlichem Sommerwetter, zu fotografieren. Ich hatte noch etwas Zeit bis zum Anpfiff. Bei einem Spaziergang über eine Streuobstwiese kam ich auch an einem Zwetschgenbaum vorbei. Viele Früchte lagen bereits auf der Erde. Ich hob einige auf die heute morgen als Belag für einen duftenden Kuchen dienten. Für den Teig habe ich Dinkelvollkornmehl in Bioqualität genommen, ein Ei, bisschen Butterschmalz, Trockenhefe, Prise Salz, Stevia und Zimt waren die weiteren Zutaten.
Pilze und selbstgebackenes Dinkelvollkornbrot
Mein Mittagessen heute.

Das Brot lebt trotzdem weiter

Heute habe ich mir ein leckeres Brot aus Bio-Dinkelvollkorn und Bio-Roggenvollkornsauerteig nur mit Meersalz und Leitungswasser gebacken. Ohne irgendwelche Zusätze. Freue mich schon auf morgen früh wenn ich es anschneide.
Nachts in der Backstube
Seit einiger Zeit helfe ich, aus bekannten Gründen, in der Backstube mit. Mir fällt das nicht leicht, vor allem meine Roggenmehlallergie quält mich mehr als mir lieb ist und auch das lange Stehen bin ich nicht mehr so gewöhnt. Heute hatte ich mal die Kamera dabei, sozusagen als Baeckograph :-). Samstag vor Pfingsten liegt immer sehr viel Arbeit an. Die Stimmung unter den Kollegen ist aber sehr gut und sie haben mich auch gut aufgenommen. Enttäuscht sind sie allerdings vom Backstubenleiter, der nach Bekanntwerden der Insolvenz sich sofort krankgemeldet hatte. Ich sage dazu nichts. Genauso wenig wie ich über den nicht besonders gut recherchierten Bericht über die Insolvenz in der Zeitung was sage. Ich bin gerade dabei ein Buch über die Geschichte der Bäckerei zu schreiben und da werde ich Selbstverständlich auch über die jetzige schwere Zeit schreiben. Dann kann sich jeder, den es interessiert, nachlesen wie sich alles zugetragen hat. Oben ein paar Impressionen von heute Nacht.
Berührender Film “Der Junge muss an die frische Luft” im CINEWORLD Film-Café
Comedy-Meister Hape Kerkeling hat über die Jahre unter anderem die Figuren Königin Beatrix, Horst Schlämmer und Gisela aus Korschenbroich geschaffen. Seine Autobiografie „Der Junge muss an die frische Luft“ wurde verfilmt und ist am Donnerstag, 14. Februar, im Film-Café des CINEWORLD Mainfrankenpark zu sehen.
Los geht es um 15 Uhr mit aromatischem Kaffee und leckerem Kuchen aus der Bäckerei Will Kitzingen, um 16 Uhr startet der Film.
Regie führt Caroline Link, die für ihr filmisches Epos „Nirgendwo in Afrika“ mit einem Oscar in Hollywood geehrt wurde. Der total schöne und warmherzige Film begeistert Fans des Entertainers.
Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de
nhalt „Der Junge muss an die frische Luft“
Ruhrpott 1972. Der pummelige neunjährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner „Omma“ Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren.
Backstubenluft – Leseprobe
Backstubenluft – Leseprobe
Teil 1: Vor über 200 Jahren.
Die handgeschmiedete Truhe drückte auf seiner rechten Schulter. Hergestellt von einem Schmid aus Lüneburg begleitete sie ihn durch die ganzen napoleonischen Kriege. Das barocke Deckblatt auf dem Schloss machte sie besonders kostbar. Sie wurde wahrscheinlich um das Jahre 1750 gebaut. Johannes Willinger konnte, als Marketender getarnt, in einem Ochsenfuhrwerk mitfahren. Die Schlacht ist die blutigste des 19. Jahrhunderts. Napoleon war im Oktober 1813 geschlagen. In Leipzig läuteten die Glocken. Er kämpfte für den Rheinbund auf der Seite des Kaisers. Bei Fulda musste er dann das Ochsenfuhrwerk verlassen.
Er war jetzt zehn Tage unterwegs, seine Schultern schmerzten und waren Wund. In Kitzingen such-te er eine Bleibe. Er war jetzt zehn Jahre als Söldner bei den Franzosen im Krieg gewesen. Der Schlaf tat ihm gut.
In Hanau kämpft in einer zweitägigen Schlacht Napoleons Restarmee gegen eine bayerisches-österreichisches Heer. Mit Erfolg für den Kaiser der sich absetzten konnte.
Fast zur gleichen Zeit werden in Berlin zwei Mitglieder einer Mordbrennerbande auf der dem Scheiterhaufen verbrannt. Es war die letzte Hinrichtung durch verbrennen in Deutschland.
In Leipzig wird Richard Wagner geboren.
Am nächsten Morgen versuchte Willinger Arbeit zu finden. Drei Tage sprach er bei Weinhändlern, Bauern und verschiedenen anderen Handwerkern vor. Er hatte in keinem Gewerk einen Gesel-lenbrief. Beim Bäckermeister Geitz in der Rosengasse fand er dann Arbeit. Bei freier Kost und Logis und 10 Kreuzer die Woche gewöhnte er sich nur langsam an die schwere Arbeit. Willinger ging zum Pflegschaftsrat und durch andere sachleitende Verfügungen musste er sich durch das bürokrati-sche Labyrinth in Kitzingen arbeiten. Am Ende stand die Verleihung des Bürgerrechts bei dessen Unterzeichnung dem Beamten der Stadt ein Fauxpas in der Form passierte das er das Tintenfäss-chen umstieß und man den Namen Willinger nur noch halb lesen konnte. Beim neuaufsetzen des Stadtdokuments wurde aus Willinger dann Will.
Grundlage der Geschichte ist ein Gedächtnisprotokoll mit Elisa Will vermischt mit der Phantasie von Autor Hans Will. So entsteht nun dieser zum Teil autobiographische Roman.






































































































































































































