The Beauty & The Book Award: Wer wird das schönste Buch in Frankfurt?

Zum vierten Mal richtet die Frankfurter Buchmesse zusammen mit der Stiftung Buchkunst den The Beauty & The Book Award aus. Frei nach dem Motto “Always (also) judge a book by its cover” wird der Publikumspreis für das schönste Buch verliehen. Sowohl für die Einreichungen wie auch für die finale Entscheidung in Frankfurt ist keine Institution sondern das Publikum selbst verantwortlich.

Über 600 Einreichungen und 80.000 Votes auf www.beautyandbook.com zeigen die große Bandbreite in diesem literarischen Schönheitswettbewerb: Vom deutschen Kinderbuchverlag bis zum malaysischen Universitätsverlag.

Dies ist die Shortlist der im Online-Voting beliebtesten Bücher in den 10 Kategorien. Sie wird gegenüber der Stiftung Buchkunst (Halle 4.1 Q31) ausgestellt, wo die Messebesucher dann auch vor Ort für den Sieger abstimmen können.

Allgemeine Literatur:
Alegori Rumah Api von Mat Luthfi (Puteh Press)

Architektur:
Modern Mosques in Malaysia: Between Regionalism and Eclecticism von Wael A. Yousef Mousa (Penerbit USM)

Design:
Für den tieferen Sinn – Duft als Medium in Kunst, Design und Kommunikation von Martin Hegel und Matthias Wagner K (Spielbein Publishers GmbH)

DIY:
Tulis! Jangan Takut-Takut von Zamri Mohamad (Legacy Publishing PLT)

Fotobuch:
Don Rosa: I still get chills von Alex Jakubowski, Lois Lammerhuber, Don Rosa (Edition Lammerhuber)

Kinder- und Jugendbuch:
Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin von Pei-Yu Chang (NordSüd Verlag)

Kochbuch:
Hundebraten süßsauer: Kochbuch der chinesischen Hausmannskost von Pei-Yu Chang (Kunstanstifter Verlag)

Kunstbuch:
Im Licht – Im Bild von Bernhard C. Striebel (Edition Monhardt)

Natur und Garten:
Mein Bienengarten von Elke Schwarzer (Verlag Eugen Ulmer)

Reisen:
Kias Tersirat ~ Perantauan Bertemu Melayu & Islam Di Dunia Melayu Benua von Herman Abdullah (Penerbit USM)

„Die Ideen für Design und Gestaltung sind so vielfältig, wie die Inhalte der eingereichten Bücher. Auch im vierten Jahr sind wir überrascht von der regen Teilnahme. Dieser Award macht uns einfach Spaß und verbindet gleichzeitig Verlage und ihre Leser miteinander“, so Markus Gogolin, Direktor Strategisches Marketing Frankfurter Buchmesse.

„Was ist ein schönes Buch? Die Stiftung Buchkunst hat darauf ziemlich genaue Antworten. Beim The Beauty and the Book Award aber entscheidet das Publikum – aktuell mit über 80.000 Votes aus aller Welt. Umso gespannter sind wir, welcher Titel der internationalen Shortlist 2017 das Rennen machen wird“, sagt Ines Roth, Marketing & PR, Stiftung Buchkunst.

Termin der Preisverleihung
Den Machern des Buches mit den meisten Votes wird am Samstag, 14. Oktober, 16:00 – 17:00 Uhr im Gourmet Gallery Gourmet Salon (Halle 3.1 L 137) der internationale Publikumspreis „The Beauty and the Book Award“ verliehen.

Website: www.beautyandbook.com

Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.150 Ausstellern aus 106 Ländern, rund 278.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 akkreditierten Journalisten, davon 2.400 Blogger, die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurter Buchmesse Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. www.buchmesse.de

Buchtipp: Jörg Maurer Hochsaison Alpenkrimi

Hochsaison-Alpenkrimi

Im Jahre 2009 als der Krimi gedruckt und vermutlich auch geschrieben wurde dachte man in Garmisch-Partenkirchen noch über eine Olympiabewerbung für 2018 nach. Die Winterspiele 2018 sollen ja jetzt in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang stattfinden, wenn Kim Jong-un  oder Donald Trump nicht vorher die gesamte koreanische Halbinsel in Schutt und Asche gelegt hat. Der Alpenkrimi spielt in der Zeit der Bewerbungsphase und treibt chinesische Aktivisten zu einem Attentat auf einen dänischen Skispringer. Als erste Nation spielt Frankreich jetzt mit dem Gedanken, auf die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang aufgrund der Sicherheitslage zu verzichten. Vllt. reist ja Altkanzler Gerhard Schröder mit seiner neuen koreanischen Liebe Kim So-yean noch das Ruder rum. 🙂 (Kleiner Scherz am Rande). Spannende Geschichte, mit einem an Akinetopsie erkrankten Kommissar, bis zum Schluss, doch für meinen Geschmack in vielen Einzelheiten ziemlich übertrieben. Vor allem wenn es um die Backspezialitäten des Cafe Krusti geht, Uschi-Glas Semmel mit Streusel Belag, 40-Jahre Mondlandung Semmel mit eingebackenen kleinen Kratern,  Jailhouse Semmel mit eingebackener Feile oder Barack Obama Semmel als dunkler Snack mit weißem Mohn ist doch ein völliger Schmarrn. sterne
Klappentext: Sterben, wo andere Urlaub machen
Nach dem Bestseller ›Föhnlage‹ der zweite Alpenkrimi mit Kommissar Jennerwein. Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer – und das, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe zukünftiger Winterspiele zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Kommissar Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten. Als ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, sonst ist die Hochsaison in Gefahr…

Buchtipp: Jörg Maurer Hochsaison Alpenkrimi
Buchtipp: Milchgeld – Kommissar Kluftingers erster Fall
Buchtipp: Herzblut – Kluftingers siebter Fall
Buchtipp: Günter Huth – Der Schoppenfetzer und der Messweinfluch
Buchtipp: Michael Kibler Opfergrube
Buchtipp: Jörg Maurer Unterholz Alpenkrimi
Buchtipp: Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg
Buchtipp: Mit dem Klapprad in die Kälte – Abenteuer auf dem Iron Curtain Trail
Buchtipp: Vogelkoje von Gisa Pauly
Buchtipp: Susanne Mitschke – Warte nur ein Weilchen
Buchtipp: Inge Löhning – Sieh nichts Böses
Buchtipp: Thomas Dekker – Unter Profis
Buchtipp: Tausend Kilometer Süden
Buchtipp: Die aufregende neue Stimme der niederländischen Radsportliteratur – und eine Pilgerreise der besonderen Art
Buchtipp: Danny MacAskill – »Biken am Limit. Auf den Dächern und Gipfeln der Welt«
Buchtipp: Die vierzehnte Etappe – Radsportgeschichten von Tim Krabbe
Buchtipp: David Misch – Randonnée

 

 

Buchtipp: Milchgeld – Kommissar Kluftingers erster Fall

Als Mainfranke Meefrangge ist die Allgäuer Mentalität etwas schwer zu verstehen, mag doch der Kommisssar überhaupt keinen Wein und auch der Dialekt ist etwas anders. Man merkt dem Buch an das es schon vor 12 Jahren, also 2005 geschrieben wurde. Aber trotzdem ist den beiden Autoren ein lustiger, ja Krimi will ich jetzt gar nicht schreiben, Heimatroman gelungen. Wer viele Krimis liest wird ziemlich schnell auf den möglichen Schluß kommen. Auf jeden Fall macht das Buch Lust aufs Allgäu, seinen Menschenschlag und auch auf seine faszinierende Landschaft.

Klappentext: Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried – jäh verdirbt diese Nachricht sein gemütliches Kässpatzenessen. Ein Lebensmittelchemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle – und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.sterne

Kluftiger-Milchgeld

Buchtipp: Milchgeld – Kommissar Kluftingers erster Fall
Buchtipp: Herzblut – Kluftingers siebter Fall
Buchtipp: Günter Huth – Der Schoppenfetzer und der Messweinfluch
Buchtipp: Michael Kibler Opfergrube
Buchtipp: Jörg Maurer Unterholz Alpenkrimi
Buchtipp: Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg
Buchtipp: Mit dem Klapprad in die Kälte – Abenteuer auf dem Iron Curtain Trail
Buchtipp: Vogelkoje von Gisa Pauly
Buchtipp: Susanne Mitschke – Warte nur ein Weilchen
Buchtipp: Inge Löhning – Sieh nichts Böses
Buchtipp: Thomas Dekker – Unter Profis
Buchtipp: Tausend Kilometer Süden
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Buchtipp: Danny MacAskill – »Biken am Limit. Auf den Dächern und Gipfeln der Welt«
Buchtipp: Die vierzehnte Etappe – Radsportgeschichten von Tim Krabbe
Buchtipp: David Misch – Randonnée

Buchtipp: Herzblut – Kluftingers siebter Fall

Klufti-Herzblut

Klappentext: Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Anruf wird er Zeuge eines Mordes. Als er jedoch mitten in der Nacht allein den Tatort ausfindig macht, stößt er dort nur auf eine riesige Blutlache. Bevor der Großteil der zugehörigen Leiche auftaucht, erschüttern weitere brutale Morde das Allgäu.Leider behindern heftige Herzschmerzen Kluftingers Arbeit. Intimfeind Doktor Langhammer verordnet kässpatzenarme Schonkost, positive Lebenseinstellung, Bewegung – und sogar noch einen Yogakurs.

Mehr Lokalkolorit geht nicht. Der Allgäuer Komödienkrimi um Kommissar Kluftinger ist ein Meisterwerk zwischen Lustspiel und Krimi. Man lacht mehr über den schrulligen Klufti oder wie sein niederbayerischer Chef sagt Kluftiga als das man vor Spannung sich die Bettdecke über den Kopf zieht. Es ist schlicht und einfach die Allgäuer Philosophie des Humors, die man natürlich mögen muß. Mir hat das Buch ganz gut gefallen und es war bestimmt nicht mein letzter Kluftinger.sterne

Buchtipp: Herzblut – Kluftingers siebter Fall
Buchtipp: Günter Huth – Der Schoppenfetzer und der Messweinfluch
Buchtipp: Michael Kibler Opfergrube
Buchtipp: Jörg Maurer Unterholz Alpenkrimi
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Buchtipp: Vogelkoje von Gisa Pauly
Buchtipp: Susanne Mitschke – Warte nur ein Weilchen
Buchtipp: Inge Löhning – Sieh nichts Böses
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Buchtipp: Tausend Kilometer Süden
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Buchtipp: Die vierzehnte Etappe – Radsportgeschichten von Tim Krabbe
Buchtipp: David Misch – Randonnée

Buchtipp: Günter Huth – Der Schoppenfetzer und der Messweinfluch

Meeweinfluch

Klappentext: Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges schickt der Würzburger Bischof Matthias Ehrenfried zwei Getreue auf eine geheime Mission nach Gramschatz. Von der Fahrt in das Dorf kehren die beiden Männer nicht mehr zurück. Über sechzig Jahre später werfen zwei merkwürdige Todesfälle und eine geheimnisvolle Nachricht aus der Vergangenheit ihre Schatten auf die damaligen Ereignisse. Daraufhin bittet der Generalvikar der Diözese Würzburg den pensionierten Kommissar Erich Rottmann, Licht ins Dunkel dieser Geschichte zu bringen. Ebenso zeigen die Kandidaten für das Amt des Würzburger Oberbürgermeisters reges Interesse an dieser Angelegenheit, und auch die Münchner Staatskanzlei hat ihre Finger im Spiel. Bei seinen Ermittlungen stößt Erich Rottmann in Gramschatz auf ein tödliches Geheimnis.

Der Schoppenfetzer und der Messweinfluch ist der sechste Fall mit dem pensionierten Kommissar Erich Rottmann und man versteht das Buch auch ohne die Teile vorher gelesen zu haben. Es liest sich sehr gut und ist ein typischer Locel-Krimi. Er spielt in Würzburg und Umgebung zur Zeit der Kreuzberg-Wallfahrt die ja erst vor wenigen Tagen zu Ende ging. Mit viel Humor beschreibt der Autor Günter Huth Geschehnisse rund um Politik und Klerus in seiner Heimatstadt. Mit Leberkäs und Silvaner geht es dann zum Showdown mit den Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan. sterne

Buchtipp: Günter Huth – Der Schoppenfetzer und der Messweinfluch
Buchtipp: Michael Kibler Opfergrube
Buchtipp: Jörg Maurer Unterholz Alpenkrimi
Buchtipp: Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg
Buchtipp: Mit dem Klapprad in die Kälte – Abenteuer auf dem Iron Curtain Trail
Buchtipp: Vogelkoje von Gisa Pauly
Buchtipp: Susanne Mitschke – Warte nur ein Weilchen
Buchtipp: Inge Löhning – Sieh nichts Böses
Buchtipp: Thomas Dekker – Unter Profis
Buchtipp: Tausend Kilometer Süden
Buchtipp: Die aufregende neue Stimme der niederländischen Radsportliteratur – und eine Pilgerreise der besonderen Art
Buchtipp: Danny MacAskill – »Biken am Limit. Auf den Dächern und Gipfeln der Welt«
Buchtipp: Die vierzehnte Etappe – Radsportgeschichten von Tim Krabbe
Buchtipp: David Misch – Randonnée