Buchtipp: Das Städtische Museum Kitzingen: 1895 – 2020, Museumsgeschichte und Projekte bis 2010

2020 jährt sich die Gründung des Städtischen Museums Kitzingen zum 125sten Mal. Es ist damit eines der ältesten Stadtmuseen in Franken mit einem aus Stadt und Landkreis Kitzingen erwachsenen Sammlungsbestand. Das als Jubiläumsband konzipierte und reich bebilderte Buch richtet sich an Museumsfreunde und Fachleute. Erzählt werden Episoden der Kitzinger Stadtgeschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Dabei werden zahlreiche historische Persönlichkeiten gewürdigt und Highlights aus den Museumsbeständen mit ihren kulturgeschichtlichen Zusammenhängen beleuchtet. Neue Erkenntnisse zur Stadt-, Architektur- und Kunstgeschichte wurden im Rahmen von Ausstellungen und Forschungsprojekten erarbeitet. Hierbei wurden Bürger, Studierende und Wissenschaftler einbezogen. In ihrer zeitlichen Abfolge werden die Aktivitäten des Stadtmuseums in den letzten beiden Jahrzehnten vorgestellt, darunter Ausstellungen zu bildender Kunst und Literatur, Geschichte und Gegenwartskultur, aber auch andere Formate einer modernen Museumsarbeit. Aufgrund der Schließung des Kitzinger Stadtmuseums in seinem Jubiläumsjahr bietet das Buch auf nicht absehbare Zeit die letzte Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Themen und Potenziale des Museums zu informieren und sich über die Bestände rückzuversichern.
Teilband 1 thematisiert die Geschichte des Museums und seines Bestandes sowie Ausstellungen, Forschungsprojekte und Veranstaltungen des Hauses bis 2010. Zum Teil 2 hier klicken.

Stephanie Falkenstein (geb. 1964 in Nürnberg als Stephanie Nomayo) ist eine deutsche Historikerin und Archäologin. Sie studierte Klassische Archäologie, Kunstgeschichte, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte in Regensburg und Würzburg. Seit 2002 ist sie die Leiterin des Städtischen Museums Kitzingen. Sie ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen zur Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie in Mainfranken.

Förderverein Städtisches Museum Kitzingen e.V. (Hrsg.)

Der Förderverein Städtisches Museum Kitzingen e.V. besteht aus Freunden, Stiftern, Leihgebern und ehrenamtlichen Unterstützern des Städtischen Museums Kitzingen. Zu den Zielen gehören der Erhalt und die Wiedereröffnung des seit 2018 geschlossenen Museums. Generelle Ziele sind die Unterstützung des Stadtmuseums im Bereich der Forschung, Recherche sowie beim Ausbau der Sammlung. Zum Vorstand gehören Prof. Dr. Frank Falkenstein, Dipl. Forstw. (Univ.) Reinhard Feisel, Thomas Schneider und Agnes Schneider.

Bewölkter Himmel und gute Bekannte

Gefreut habe ich mich das ich Ralf wieder gesund nach seiner ausgebiegen Radtour durch Süddeutschland getroffen habe. Barbara sowieso und Dieter mit seinen Hunden ist auch immer nett.

„Apart in isolation. Connected by culture.“ – Frankfurter Buchmesse und Spreadshop unterstützen Kulturschaffende

Vor sechs Wochen hat die Corona-Pandemie die gesamte Kulturlandschaft in Deutschland zum Stillstand gebracht. Die Schließungen von Einrichtungen, die Absage von Veranstaltungen, die Einschränkungen im alltäglichen Leben – all das trifft Autor*innen, Musiker*innen, Festival-Macher*innen, (Programm)kino-Betreiber*innen, Künstler*innen und viele weitere Kulturmacher*innen gewaltig: psychologisch, ökonomisch und gesellschaftspolitisch. Frankfurter Buchmesse und Spreadshop starten deshalb jetzt den Verkauf von Merchandise-Artikeln, dessen Erlöse der Kulturbranche zugutekommen sollen. T-Shirts, Masken, Tassen und Stofftaschen mit den Aufdrucken „Culture never sleeps.“, „Stay home. But let art in.“, „Apart in isolation. Connected by culture.“ und „Culture is alive.“ sind jetzt im Shop (shop.spreadshirt.de/createyourrevolution) erhältlich. Die Einnahmen gehen an „Kulturzeiter*in“ (www.kulturzeiterin.de) – ein Projekt einer Gruppe aus kulturaffinen und (gesellschafts-) politisch engagierten Menschen in Frankfurt am Main und Offenbach – und kommen damit existenzbedrohten Künstler*innen und Kulturschaffenden aus der Region zugute. Die Aktion findet im Rahmen von CREATE YOUR REVOLUTION (CYR) statt. 2019 hatte die Frankfurter Buchmesse mit der Initiative – in Kooperation mit THE ARTS+, ARTE, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Spreadshop und den Vereinten Nationen (UN) – die Relevanz und Notwendigkeit von Kultur für unsere Gesellschaft bereits in den Mittelpunkt gestellt. CYR ließ Menschen zu Wort kommen, die erkannt haben, dass sie die Welt durch ihr kreatives Handeln zum Besseren verändern können. Durch das Mitwirken von Igor Levit, Luisa Neubauer, Ai Weiwei, Andrea Venzon, Milo Rau, Hanns Zischler, Lady Bitch Ray uvm. hat die Initiative einen Diskurs darüber geschaffen, welche Rolle Kultur vor dem Hintergrund politischer und gesellschaftlicher Umbrüche spielt und was sie leisten kann. „Selten war so klar wie heute: Kultur ist unverzichtbar! Sie vermittelt nicht nur Orientierung und Zugehörigkeit in unseren eigenen Gesellschaften. Sie ist vielmehr wesentliches Instrument, um uns als Weltgesellschaft zu verständigen und zu verstehen. Nur so werden wir die globalen Herausforderungen bewältigen, eine gemeinsame Vorstellung für die Zukunft entwickeln können“, begründet Katja Böhne, Leiterin Marketing und Kommunikation bei der Frankfurter Buchmesse, die Aktion. Wie wichtig Kultur besonders in existenzbedrohlichen Zeiten ist, zeigt auch das täglich wachsende Angebot im Netz: Es werden Lesungen, Podcasts, Theateraufführungen und Konzerte gestreamt, DJs legen live im Internet auf und auch Zoos und Museen laden zu virtuellen Rundgängen ein. Pianist Igor Levit streamt sogar beinahe jeden Abend live aus seinem Wohnzimmer und erreicht damit Tausende von Menschen, die ihm dieses kostenlose Engagement danken. „Es ist toll, zu sehen, was all die Künstler*innen gerade auf die Beine stellen, wie sie Wärme, Trost und Inspiration in unser Leben bringen. Wir lernen gerade als Gesellschaft, wie man über die Distanz zusammenhalten kann. Deshalb zeigen wir uns solidarisch mit denen, die jetzt unsere Hilfe dringend benötigen. Damit unsere Kultur auch nach Corona noch weiterlebt“, erklärt Philip Rooke, CEO von Spreadshirt. #CREATEYOURREVOLUTION #CYR2020      

Rezepte für Kitzingen

Vorgestellt von der SPD. Überreicht von meiner Lieblings-Kommunalpolitikerin Elvira Kahnt. Nachkochen werde ich jedenfalls ihre im Büchlein vorgestellten Mehlklöse, Heisels Pesto mit Liebstöckel und auch das Rezept für die Lachs-Spinat Lasagne von Andre Baumann regt meine Geschmacksknospen an. Der Rest liest sich gut ist aber nichts Außergewöhnliches. Die Fotos hätten schöner sein können. Aber egal, jedenfalls eine nette Idee im sonst so eintönigen Kommunalwahlkampf.

Bilder vom Main-Post Oberbürgermeister Wahlforum

Sechs Kandidaten stellte der Chefredakteur und sein Stellvertreter vor. Die Redaktion war in voller Mannschaftsstärke angerückt. Liveticker, zwei Fotografen und einiges mehr. Kleine Filmchen von einem fragestellenden Mädchen wurden gezeigt. Peter Hauck kam im Matrosenoutfit. Er wolle damit auf das Fastnachtmuseum aufmerksam machen. Die Zuhörer waren amüsiert. Dann das, ein stadtbekannter Säufer schrie etwas wie „Scheiß Juden!“ in Richtung Bühne. Das war natürlich zu viel. Die drei von der Soko machten sich klein. Sie wollten damit nichts zu tun haben. Dann ging die Seitentüre auf und zwei Polizisten bitteten den Störer mitzukommen. Die zahlreich erschinenen Zuhörer/innen lernten etwas über Saatkrähen und warum man sie nicht abschießen darf,kennen. Das Publikum stellte Fragen zu Kultur- und Tourismus. Der Womoplatz soll vergrößert werden. Günstiger Wohnraum ein großes Thema. Wirtschaft im Zeichen des E-Mobilitätswahn. Innenstadtbelebung und einiges mehr. An Corona dachte noch niemand.

Auf der Suche nach dem Gelben Sack

Eigentlich sollten die gelben Säcke ja auf die Haushalte verteilt werden. Nachdem dies nicht geschehen ist machte ich mich auf im Landratsamt welche zu besorgen. Pustekuchen. Hatten keine mehr. Ich lief unverrichteter Dinge wieder zurück zum Parkplatz am Bleichwasen. Dort traf ich die von mir überaus geschätze Buchhändlerin einer Buchhandlung am Marktplatz. Sie hätte noch welche. Also wieder zurück über die alte Mainbrücke in die Stadt. Vielen Dank noch für die Gelben Säcke. Auf den Weg hin und zurück habe ich dann halt auch ein paar Aufnahmen vom Sonnenaufgang machen können.

Backstubenluft – Leseprobe

Backstubenluft – Leseprobe

Teil 1: Vor über 200 Jahren.

Die handgeschmiedete Truhe drückte auf seiner rechten Schulter. Hergestellt von einem Schmid aus Lüneburg begleitete sie ihn durch die ganzen napoleonischen Kriege. Das barocke Deckblatt auf dem Schloss machte sie besonders kostbar. Sie wurde wahrscheinlich um das Jahre 1750 gebaut. Johannes Willinger konnte, als Marketender getarnt, in einem Ochsenfuhrwerk mitfahren. Die Schlacht ist die blutigste des 19. Jahrhunderts. Napoleon war im Oktober 1813 geschlagen. In Leipzig läuteten die Glocken. Er kämpfte für den Rheinbund auf der Seite des Kaisers. Bei Fulda musste er dann das Ochsenfuhrwerk verlassen.
Er war jetzt zehn Tage unterwegs, seine Schultern schmerzten und waren Wund. In Kitzingen such-te er eine Bleibe. Er war jetzt zehn Jahre als Söldner bei den Franzosen im Krieg gewesen. Der Schlaf tat ihm gut.
In Hanau kämpft in einer zweitägigen Schlacht Napoleons Restarmee gegen eine bayerisches-österreichisches Heer. Mit Erfolg für den Kaiser der sich absetzten konnte.
Fast zur gleichen Zeit werden in Berlin zwei Mitglieder einer Mordbrennerbande auf der dem Scheiterhaufen verbrannt. Es war die letzte Hinrichtung durch verbrennen in Deutschland.
In Leipzig wird Richard Wagner geboren.

Am nächsten Morgen versuchte Willinger Arbeit zu finden. Drei Tage sprach er bei Weinhändlern, Bauern und verschiedenen anderen Handwerkern vor. Er hatte in keinem Gewerk einen Gesel-lenbrief. Beim Bäckermeister Geitz in der Rosengasse fand er dann Arbeit. Bei freier Kost und Logis und 10 Kreuzer die Woche gewöhnte er sich nur langsam an die schwere Arbeit. Willinger ging zum Pflegschaftsrat und durch andere sachleitende Verfügungen musste er sich durch das bürokrati-sche Labyrinth in Kitzingen arbeiten. Am Ende stand die Verleihung des Bürgerrechts bei dessen Unterzeichnung dem Beamten der Stadt ein Fauxpas in der Form passierte das er das Tintenfäss-chen umstieß und man den Namen Willinger nur noch halb lesen konnte. Beim neuaufsetzen des Stadtdokuments wurde aus Willinger dann Will.
Grundlage der Geschichte ist ein Gedächtnisprotokoll mit Elisa Will vermischt mit der Phantasie von Autor Hans Will. So entsteht nun dieser zum Teil autobiographische Roman.

Regionale Self-Publishing-Titel für den stationären Buchhandel

BoD startet eine Kooperation mit der Nordbuch Marketing GmbH und dem Barsortiment Libri. Ziel ist es, Buchhändlern den Mehrwert von regionalen Self-Publishing-Titeln für das eigene Sortiment aufzuzeigen und die Sichtbarkeit und Präsenz der Titel im stationären Buchhandel zu erhöhen.

Buchhändler sehen vor allem bei Self-Publishing-Titeln mit einem regionalen Bezug Potenzial für das eigene Sortiment. Dies bestätigt erneut eine aktuelle Umfrage von BoD, der führenden deutschen Self-Publishing-Plattform, und dem Fachmagazin buchreport, an der 306 Buchhändler teilgenommen haben.

Künftig stellt daher BoD in Zusammenarbeit mit der Nordbuch Marketing GmbH, einem Zusammenschluss von 58 inhabergeführten Buchhandlungen an bundesweit 125 Standorten, und dem Barsortiment Libri regelmäßig Buchhändlern ausgewählte regionale BoD-Autoren und deren Werke für das Sortiment vor. Die Empfehlung erfolgt über das Shopsystem Libri.Shopline. Zusätzlich stehen den Buchhandlungen unter dem Themenschwerpunkt „Bücher aus der Region“ verschiedene Website-Module zur Verfügung, um die regionalen Titel und Autoren werbewirksam in den eigenen Online-Shops zu präsentieren.

Der Start der Kooperation erfolgt im Oktober mit den ersten Nordbuch-Buchhandlungen und wird zeitnah erweitert. Im nächsten Schritt ist geplant, den Buchhandlungen zusätzlich Werbematerial zum Themenschwerpunkt Regionalliteratur zur Verfügung zu stellen, um die Titel auch vor Ort im Sortiment sichtbar anzubieten.

„Mit der neuen Kooperation wollen wir eine weitere Brücke für Buchhändler und Self-Publishing-Autoren bauen. Buchhändlern bietet sich mit Self-Publishing-Titeln und Autoren aus der Region die Möglichkeit, ihr Sortiment für Leser weiter zu schärfen und noch attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig eröffnen sich Möglichkeiten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei Events und Lesungen“, sagt Dr. Gerd Robertz, Sprecher der Geschäftsführung von BoD – Books on Demand.

„Der Erfolg von Self-Publishing-Titeln ist eine Chance für den stationären Buchhandel. Buchhändler standen bisher aber vor der Herausforderung, aus der großen Titelvielfalt im Self-Publishing passende Bücher für ihr Sortiment zu entdecken. Gemeinsam mit BoD wollen wir unsere Buchhändler daher auf spannende regionale Autoren und Titel aufmerksam machen“, erklärt Swantje Meininghaus, Geschäftsführerin der Nordbuch Marketing GmbH.

Die Auswahl der Titel für die Buchhandlungen erfolgt in der Startphase durch BoD in Zusammenarbeit mit den Buchhandlungen. Die Empfehlungen werden schrittweise durch die Kooperation mit Libri erweitert. Im Anschluss können Autoren ihre Werke auch selbst einreichen und vorstellen. Über BoD veröffentlichte Titel sind im gesamten Barsortiment gelistet und können bei Bedarf auch remittiert werden.

Über BoD:
BoD – Books on Demand ist europäischer Markt- und Technologieführer im Bereich der digitalen Buchpublikation und das Original im Self-Publishing. Seit 1997 ist BoD die Anlaufstelle für das Publizieren von Büchern und E-Books ab einem Exemplar und der erfahrene Partner für über 40.000 Autoren und mehr als 2.500 Verlage. BoD bietet seinen Kunden die professionelle Komplettlösung für Produktion und Vertrieb von Büchern und E-Books – in bester Qualität und zu 100 Prozent „Made in Germany“. Kunden profitieren dabei vom weltweit größten Vertriebsnetz, das alle Onlinekanäle und den stationären Buchhandel umfasst. Dabei behalten sie die maximale Freiheit bei der Gestaltung von Inhalt, Layout, Form und Preis. Nach persönlichem Bedarf gibt BoD professionelle Hilfestellung und Beratung. BoD-Kunden treten einfach und schnell in die professionelle Autorenwelt ein und veröffentlichen ihr Buch risikolos und verlagsunabhängig. Weitere Infos unter www.bod.de.



„Späte Zeit des Glücks“ war mein persönicher erster Regionalroman bzw. Krimi.

Späte Zeit des Glücks Neuauflage

Frisch aus der Druckerei kam heute die Neuauflage meines Erstlingswerkes „Späte Zeit des Glücks“
Geschichten aus Mainfranken 1. Der Zweite Teil wird zur Zeit gedruckt.

Hier ein kurze Leseprobe: Auf der Couch sahen sie einen Mann schlafen und auch im Sessel saß noch ein Schlafender, die Füße auf einem zweiten Sessel ausge-streckt. Von der undichten Regenrinne tropfte es in ungleichen Abständen in eine kleine Pfüt-ze, es machte jedes Mal: „bltsch“, wenn der Tropfen aufschlug. Gottfried rollte seine Mütze ab, so dass nur noch zwei Sehschlitze und die Mundöffnung zu sehen waren. Oleg musste grinsen und öffnete dabei leise die Terrassentür und ging in den Raum, die Uzi hatte er sich mit einem Riemen umgehängt und die Pistole eingesteckt. Dann nahm er den Zeigefinger und führte ihn an den Mund, um Gottfried zu zei-gen, dass er jetzt ganz leise sein sollte. Er zog einen Plastikbeutel aus der linken Seitentasche seiner schwarzen Militärhose………

Man kann das Buch entweder direkt beim Verlag bestellen Preis: 9.80 oder bei mir im Fuchsgraben abholen dann nur 8.50 Euro

#onthesamepage

Social-Media-Kampagne startet mit Beiträgen von Ingo Zamperoni, Ranga Yogeshwar und 2raumwohnung // Literaturempfehlungen zum Thema Menschenrechte von Ulrike Guérot, Olga Martynova, Wladimir Kaminer (siehe Bild oben) u.v.a.

2018 begehen die Vereinten Nationen (UN) den 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, zugleich findet die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr zum 70. Mal statt (10.-14. Oktober 2018). Gemeinsam mit ARTE, ZDF und DER SPIEGEL haben die Frankfurter Buchmesse und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sich deshalb zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen und mit Unterstützung der Vereinten Nationen und Amnesty International die Kampagne „On The Same Page“ gestartet. Mit der Kampagne lädt das Aktionsbündnis die internationale Buch- und Medienbranche ein, sich für die Einhaltung der Menschenrechte zu engagieren.

Mit einem Statement von Tagesthemen-Anchorman Ingo Zamperoni startet heute #onthesamepage in den Social-Media-Kanälen. Bis zur Buchmesse werden Autoren, Kreative und Personen des öffentlichen Lebens in kurzen, selbst gefilmten Videos verdeutlichen, welches der 30 Menschenrechte ihnen besonders am Herzen liegt. In den nächsten Wochen werden Beiträge von Regula Venske (PEN), dem Moderator Ranga Yogeshwar, der Band 2raumwohnung und vielen anderen folgen. Alle, die ein persönliches Zeichen für Menschenrechte setzen wollen, können die Kampagnenmotive mit dem Hashtag #onthesamepage auf ihren Kanälen teilen und dem Thema so eine möglichst große Reichweite schenken.

Zahlreiche internationale Autorinnen, Intellektuelle und Publizisten haben Literaturempfehlungen zum Thema Menschenrechte gegeben, darunter Axel Honneth, Friedrich Forßberg, Namita Gokhale, Arnon Grünberg, Ulrike Guérot, Srecko Horvat, Wladimir Kaminer, Olga Martynova, Laksmi Pamuntjak, Denis Scheck, Ismail Serageldin und Dr. Ruth Westheimer. Diese sind im Blog der Frankfurter Buchmesse zu finden: https://medium.com/@Book_Fair.

Die Kampagne unterstützen
Die gesamte Medienbranche ist aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen. Buchhändlerinnen und Buchhändler können etwa Büchertische mit ausgewählten Titeln gestalten, Verlage Lesungen und Veranstaltungen zum Thema Menschenrechte organisieren.

Die Frankfurter Buchmesse und der Börsenverein stellen ein Paket mit Materialien zur Verfügung, die Buchhändler und Verlage kostenlos zur Bewerbung und Sichtbarmachung ihrer Aktionen nutzen können. Das Material kann heruntergeladen oder angefordert werden unter https://www.buchmesse.de/onthesamepage.

Auf der Frankfurter Buchmesse (10.-14. Oktober 2018) sind zahlreiche Veranstaltungen zum Thema geplant. Erwartet werden u.a. Paul Beatty, Dmitry Glukhovsky, Cixin Liu, Meg Wolitzer, Deniz Yücel und Juli Zeh.

Hashtag: #onthesamepage