Landesliga Nordwest: FT Schweinfurt – TG Höchberg

Kurioses Match mit zwei Platzverweisen. Auf den Punkt bringt es Höchbergs Trainer Thomas Kaiser der in der Mainpost so zitiert wird: „Wenn man zwölf Minuten plus sechs Minuten Nachspielzeit mit zwei Mann weniger auskommen muss, dann müssen wir mit einen Punkt zufrieden sein. Ich möchte die Szene nicht weiter kommentieren, sie mir erst noch mal auf Video anschauen, ob das aber wirklich ein Foul war, werden wir dann sehen.“ Weitere Spielinfos gibt es hier.

Was ist mit der TG Höchberg los

Der heutige Gegener FT Schweinfurt postete folgenden Bericht auf seiner Facebookseite der den Umstand ganz gut beschreibt: “ Abstiegskrimi morgen an der Maibacher Höhe, zumindest wenn man die aktuelle Tabelle liest. Der TG Höchberg reist mit vier Zählern im Gepäck nach Schweinfurt, um bei der FTS, die zurzeit einen Punkt mehr auf dem Konto haben, ihren zweiten Sieg zu feiern. Beide könnten sich mit einem Erfolg von den Relegationsplätzen verabschieden. Nachdem die Höchberger letzte Saison nur knapp die Relegation um die Bayernliga verpasst hatten, galt die Truppe von Thomas Kaiser als einer der Anwärter um den Aufstieg. Gravierende Abgänge hatte die TG aus dem Würzburger Raum nicht, die den schwachen Start in die Runde mit nur einem Sieg am ersten Spiel gegen Kleinrinderfeld erklären würden. Mit nur vier erzielten Toren (in drei Spielen sogar torlos) stellt man die schlechteste Offensiv, mit nur sieben kassierten Gegentoren aber auch die zweitbeste Defensive der Liga! Praktisch das Gegenstück zu den Turnern, die vor allem offensiv glänzten, aber defensiv zu anfällig waren. Man kann gespannt sein, was für ein Spiel sich morgen an der Maibacher Höhe entwickelt.

Blumensträuße vor blauer Wand

Lundi ist eine große Liebhaberin von Blumenarrangements die ich dann immer vor einer blauen Wand fotografieren muss. Auf den Bildern sieht man deutlich bei welcher Tageszeit ich Lust oder Zeit hatte die foralen Schönheiten abzulichten. Zum vergrößern einfach anklicken.

Stefan Herrmann zieht Radteam zurück

Stefan Herrmann mit seinem Sportlichen Leiter Grischa Janorschke (r.) Foto: Radteam Herrmann

Das bayerische Continental Team mit Sitz im mittelfränkischen Baiersdorf wird sich zum Ende der Saison auflösen. Teamchef Stefan Herrmann, der seine Mannschaft zu Jahresbeginn mit dem Continental Status ins Rennen geschickt hatte und mit großen Ambitionen gestartet war, zeigt sich enttäuscht: „Wir mussten einmal mehr erkennen, dass sich Sponsoren nur schwer für unseren Sport begeistern lassen. Ich wäre gerne wieder einen Schritt weiter gegangen, doch das geht nur mit frischem Geld. Eine Weiterentwicklung für unsere gesamte Mannschaft benötigt einfach einen zusätzlichen Sponsor, um den wir uns massiv bemüht haben. Leider ist uns das trotz vieler Gespräche nicht gelungen“. Trotz zahlreicher Erfolge, national wie auch auf internationaler Bühne, sind die Baiersdorfer auch enttäuscht über die Wahrnehmung in den Medien und die Nichteinladung zur Deutschland Tour.„Der regionale Sport findet immer weniger Beachtung“, sagt Sportdirektor Janorschke. „Wir haben Bundesliga-Rennen gewonnen, Wertungstrikots bei internationalen Rennen geholt, wir kümmern uns intensiv um den Nachwuchs, das alles blieb ohne Resonanz. Wir haben in den vergangenen drei Jahren jede Saison bei den Deutschen Meisterschaften Medaillen geholt, Ende Juni gewann Miguel Heidemann zuletzt den DM-Titel im Zeitfahren, wir sind immer noch amtierender Deutscher Meister im Mannschaftszeitfahren. Und wir haben unseren jungen Rennfahrern im U 23 Bereich mit unserem Rundfahrt-Programm sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten und den Vergleich mit der internationalen Spitze geboten“.Teamchef und Hauptsponsor Stefan Herrmann hat seine Fahrer und das Team-Umfeld am Wochenende über seine Entscheidung unterrichtet. „Letzten Endes blieb mir keine andere Wahl – Stillstand ist Rückschritt. Ich denke jetzt erst einmal wieder an meine Familie und das eigene Unternehmen. Man soll aufhören, wenn`s am Schönsten ist. Das Thema Continental-Team ist vorbei. Ich danke allen unseren Sponsoren, Partnern und Unterstützern, es war eine schöne Zeit und wir bleiben natürlich mit unserem Herrmann-Radteam-Verein dem Sport treu, denn wir wollen für Schüler- und Jugendfahrer weiter ein Unterstützer sein und bleiben“. Text: Radteam Herrmann

A-Klasse: TSV Biebelried – SC Schernau 4:3

Die 60 Zuschauer sahen bei tropischer Temperatur auf dem gepflegten Biebelrieder Rasen ein packendes A-Klasse Spiel mit vielen Torraumszenen. Kreisklassen Absteiger Biebelried setzte sich dann knapp mit 4:3 gegen Aufsteiger SC Schernau durch. Weitere Informationen findet man hier. Vor 11 Jahren habe ich hier schon einmal fotografiert. Der TSV beschrieb das erste Spiel der Saison so auf seiner Facebookseite: „Zuhause empfing die neu konstituierte Yilamz-Elf den B-Klassen-Meister und Aufsteiger SC Schernau! Während sich die Hausherren von Beginn an mit dem Spielgerät anfreundeten, schnupperten die Gäste aus dem Dettelbacher Hinterland die erste A-Klassen-Luft! Ein Idyll das von @emreoez9 jäh gestört wurde, der die Heimelf nach 10 Minuten in Front brachte! Der Angreifer hatte schon kurz zuvor die SC-Defensive überwunden und war nur noch am Aluminium gescheitert! Gerade in den ersten 30 Spielminuten waren die Gastgeber spielfreudig und ließen Schernau keine Luft zum Atmen! Nach einem langen Flugball von Lukas Kraus auf den durchgestarteten @ruben_shelter vollendete dieser per Lupfer zum 2:0. Schernau strahlte meist über Standards größere Gefahr aus! Nach einem Foulspiel gelang sogar per direktem Freistoß der Anschluss zum 1:2. Die Antwort des TSV indes folgte sofort. @til.tsi wurde von @bgottschalk11 bedient und verwandelte via sehenswerten Flachschuss zum 3:1. in Halbzeit zwei verflachte das Spiel zunehmend und die Heimelf wurde nachlässig! So kam es, dass der SC Schernau nach einem Foulspiel im Strafraum zum 3:2 verkürzen konnte! Aber auch hier währte die Freude nicht lange, denn @bgottschalk11 erwies sich als Spielverderber und staubte zum 4:2 ab! In der Schlusssequenz gelang den Gästen ein letztes Aufbäumen, welches sich wieder auf der Anzeigetafel niederschlug! Mehr als der Treffer zum 4:3 Endstand sollte aber nicht mehr passieren! „

A-Klasse: Duo Dettelbach II – Bayern Kitzingen II – 2:1

Kein Glück für die Kitzinger in Euerfeld. Obwohl vier Spieler der Dettelbacher Zweiten dann in der ersten Mannschaft aushelfen mussten. (Sieben Stammspieler befinden sich noch im Kroatien-Urlaub) konnten die Kitzinger nicht zwingend das Match für sich entscheiden. Unten ein paar Bilder. Mehr zum Spiel gibt es hier. Auf ihrer Facebook Seite beschreiben die Dettelbacher den Spieltag nachfolgend so: „Trotz aufopferungsvollen Kampfes, vor allem der Jungs aus der Reserve, welche zuvor schon 90 Minuten in den Beinen hatten, verpassen es unsere Spieler, sich nach 0:3 Rückstand mit zumindest einem Punkt zu belohnen. Durch zwei verwandelte Strafstöße von Benedikt Schraud kam die Mannschaft nochmals ran, doch nach der Ampelkarte für Christian Graber schwanden zunehmend die Kräfte. Kurz vor Ende der Begegnung setzte der SV Sonderhofen einen Konter zum 2:4 und machte damit den Deckel auf die Partie. Trotzdem Respekt an die Einstellung der Akteure, die sich unermüdlich gegen die Niederlage wehrten.Bereits am Freitag geht es für die erste Mannschaft zum SB Versbach, dann auch wieder mit einigen Urlaubsrückkehrern und einem breiteren Kader. Was der ersten Garde nicht gelungen ist, hat unsere Reserve vollbracht: Nach 0:1 Pausenrückstand kommen unsere Jungs im ersten Saisonspiel zurück und drehen die Partie in Personalunion von Dominik Weickert mit einem Last Minute-Treffer zum Heimsieg. Weickert hatte bereits zuvor nach einem Foulelfmeter ausgeglichen.“