Otto Rau aus Großlangheim präsentiert seine wunderschöne Ostereier-Ausstellung

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Der pensionierte Lehrer und leidenschaftliche Sammler Otto Rau aus Großlangheim präsentiert seine wunderschöne Ostereier-Ausstellung vom 1.4. – 29.4.2018 (Ostersonntag). Weit über 500 kunstvoll verzierte Ostereier hat der leidenschaftliche Sammler im Laufe seines Lebens zusammengetragen. Die filigranen Kostbarkeiten stammen vor allem aus der Lausitz, aber es gibt die kleinen Kunstwerke seiner Sammlung auch aus China, Weißrussland, der Slowakei oder aus Leipzig. Sie stammen von verschiedensten Vögeln wie Haushuhn, Gans, Ente, Taube, Wachtel, Emu, Strauß oder dem Tinamu.

Die Verzierungsarten sind schier unerschöpflich. Sie reichen vom Bemalen mit Pinseln über Kratz- und Ätz-Techniken, Scherenschnitt und Lackmalerei bis hin zu Stick-und Fadentechnik sowie Klöppelspitzen-Belegung.

Wer, angeregt durch die vielgestaltigen und phantasievollen Symbole und Muster auf den Eiern, selbst kreativ werden möchte, ist herzlich eingeladen, sich am Donnerstag, den 5.4. im Rahmen des Volkskundetreffens um 18.00 Uhr im Stadtmuseum Kitzingen beim Basteln von Oster- und Frühlingsschmuck auszuprobieren und sich über pflanzliche Naturstoffe zum Eierfärben oder Motive von traditionellem Ostergebäck zu informieren. Für Nichtmitglieder beträgt die Teilnehmer-Gebühr 15.- € (Material wird gestellt, Voranmeldung unter 09321 927063 wird erbeten.)

Auch die Fotoausstellung „Kitzingen im Fokus“ läuft bis Ende April.

Mit dem neuen Beschluss des Stadtrates ist der Eintritt in das Städtische Museum Kitzingen ab sofort frei!

Kitzingen-im-Fokus

Wie in vielen Europäischen Städten mittlerweile üblich, hat sich jetzt auch die Stadt Kitzingen dazu entschlossen, ihr Städtisches Museum ab sofort für alle Besucher ohne Eintrittsgebühr zu öffnen. So können auch Menschen an Ausstellungen und Kulturveranstaltungen teilnehmen, die sich das vorher nicht leisten konnten! Das Museumsteam begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich, unser Dank gilt unter anderem dem Stadtheimatpfleger Herrn Dr. Knobling, dem Hauptamtsleiter Ralph Hartner, die sich seit Jahren für diesen Vorschlag einsetzten, weiterhin dem Künstler und Kulturschaffenden Klaus Christoph, sowie den Kulturreferentinnen Dr. Brigitte Endres-Paul und Elvira Kahnt, die als Stadträte für diesen Beschluss warben. Unser Dank gilt aber nicht zuletzt dem Stadtrat und dem Oberbürgermeister, die diesen Beschluss einstimmig verabschiedeten und damit die kulturelle Teilhabe aller Kitzinger Bürgerinnen und Bürger gemeinsam einen Schritt nach vorne brachten. Somit kostet es auch keinen Eintritt wenn man die Fotoausstellung „Kitzingen im Fokus“ besuchen will, die am Freitag mit einer tollen Vernissage gestartet ist.

 http://www.infranken.de/regional/kitzingen/Freier-Eintritt-ins-Stadtmuseum;art218,3214569

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Ausstellungskatalog „Kitzingen in Fokus“

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Die Silhouetten Kitzinger Türme ist das Coverfoto des Begleitbuches zur Ausstellung

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Auf der Rückseite sieht man das Golden Eye über Kitzingen

Das E-Book wird in Kürze in E-Book-Shops wie dem Amazon Kindle Shop, den Tolino Shops, Apple iBooks oder Google Play erhältlich sein, sowie in vielen anderen Online-Shops und bei über 2.000 Online-Buchhändlern. Wir vertreiben über zahlreiche Händler in 30 europäische Länder und über Apple iBooks und Kobo in die USA und nach Kanada.

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Bitte beachten Sie, dass aufgrund sehr unterschiedlicher Händlervorgaben und Sortimente nicht alle Titel überall erhältlich sind.

Ihr E-Book erscheint mit der ISBN 9783746027128. Es wird für 56 Tage zum Promotionpreis von 1.99 EUR und danach zum Verkaufspreis von 6.49 EUR angeboten.

Späte Zeit des Glücks

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Gottfried, durch Anlagebetrüger zum armen Mann geworden, wird durch einen, in der Endbetrachtung tragischen, Zufall zum mehrfachen Millionär in einem mainfränkischen Anlagebetrugsthriller. Seine große Liebe trifft er dann in einem Schwimmbad in Mainfranken.. Die flüssig geschriebene Story spielt in Kitzingen, Würzburg, Kleinrinderfeld und Enheim, aber auch in Bamberg und Nürnberg. Und hier kann man mein Buch bestellen.

Wanda erzählt

Wanda

Ilustration: Paula Will

Das Licht geht an und meine Lebensretterin betritt das Zimmer. Ja jetzt sind es schon zwei Jahre dass mich Lundi aus dem zugefrorenen Gartenteich des verstorbenen Nachbars Max gerettet hat. Seitdem bin ich in einem schönen warmen Aquarium unterbracht und beobachte interessiert was Lundi und ihre Kinder so alles anstellen. Mein Name ist übrigens Wanda und mein Platz ist genau neben dem Wickeltisch, was nicht immer angenehm ist. In meinem kleinen Becken sind noch drei weitere Goldfische untergebracht, der eine ist weiß , einer Rot und dann ist da noch Glubschi der ist schwarz und ich glaube das der gar kein Goldfisch ist.
Es ist jetzt 5 Uhr und Lundi schaut im Wohnzimmer ob alles aufgeräumt ist. Haenson, ihr Mann schaut nämlich bis spät nachts immer Fernsehen, was gar nicht gesund ist und räumt dann aber nix mehr auf. Das macht dann Lundi jeden Morgen, legt die Decken zusammen und setzt die Kissen wieder schön auf das Sofa. Danach macht sie Kaffee, was ich aber von meiner Position aus nicht sehen kann.
Lundi ist die Oma von Paula und manchmal schläft Paula auch im Haus ihrer Großeltern, meistens dann wenn die Mutti von Paula Nachtschicht im Krankenhaus hat, sie ist nämlich Krankenschwester und seit kurzen auch Stationsleiterin.
Lundi ist Tagesmutter und nach dem Frühstück kommen die ersten Kinder. Meistens kommt die kleine Lara zuerst oft schon um kurz vor Viertel Sieben, für Norddeutsche viertel nach sechs. Meistens isst die kleine Lara zuerst eine Kleinigkeit, bevor sie zu mir ins Zimmer kommt um zu spielen. Als erstes krallt sie sich dann das Feuerwehrauto und gibt es nicht mehr her, wahrscheinlich weil ihr Papi Berufsfeuerwehrmann ist. Wenn man bedenkt das ein Facharbeiter in der Metallindustrie fünfmal so viel verdient wie eine ausgebildete Tagesmutter dann merkt man so als Schleierschwantz das bei den Menschen etwas ziemlich falsch läuft. Autos sind mehr wert wie Kinder.

Ab sieben Uhr kommen dann so nach und nach Steve, Johann, Maria und Sepp, dann wird es erstmal richtig laut in der Bude, zumindest im Winter wenn die Kinder nicht hinaus in den Garten können.
Nach einem kurzen Frühstückssnack liest dann Lundi den Kindern aus einem Buch vor oder sie schauen alleine ein Buch an, was zum Beispiel Steve meistens tut, wenn dann jemand kommt deutet er immer auf was im Buch er grinst dabei und sagt immer „Kraka, Kraka“ oder so ähnlich. Lundi verstehe die Kindersprache ich leider nicht.
Gerade wickelt Lundi den kleinen Freidrich neu und ich schaue ihm dabei fest in die Augen. Noch bevor er fertig gewickelt ist schläft er ein, ja ja da habe ich wieder einmal so einen Zwerg hypnotisiert. Glubschi stösst vor lauter Freude darüber lauter Luftblasen aus. Als das Lundi sieht sagt sie nur:“ Oh nein, nicht schon wieder.“ Sie weiß jetzt das Jendrik mindestens 4 Stunden schlafen wird. Jendriks Eltern stammen aus Norddeutschland und sind eigentlich, so wie ich das beurteile locker drauf. Vor kurzem, wie es so kalt war im Januar, hat Haenson der Mutti von Jendrik beim überbrücken ihres Motors geholfen, hat er jedenfalls Lundi im Wohnzimmer erzählt, also besser gesagt die Mutter von Jendrick hat Haenson alles genau erklärt was er machen soll, er ist nämlich technisch total untalentiert. Jedenfalls hat es der Mutter von Jendrik sehr geholfen und wollte Haenson einen Bocksbeutel mitbringen.
Bocksbeutel sind typisch, fränkische Weinflaschen mit einem dicken Bauch die es nur in Franken gibt. Seit 2015 gibt es eine neue Bocksbeutelform, die an den Ecken etwas kantiger ist und er heißt Bocksbeutel PS.
Haenson lehnte aber ab und wollte keinen, erstens war der Anlass zu gering. Wenn man helfen kann sollte man auch helfen und zweitens kann Haenson nicht mehr so viel Wein trinken weil er Zucker hat. Die Zuckerkrankheit nennt man auch Diabetes und man kann sie auch bekommen wenn man als Kind zu viel Süßes ist. Ich bin zwar ein SÜSSwasserfisch, aber Diabetes kann ich nicht bekommen.
Jendrik hat wieder ausgeschlafen und erst mal Hunger. Heute gibt es Nudeln mit leckerer Tomatensoße, so wie ich das mitbekommen hatte als Lundis jüngster Sohn Moritz angerufen hatte und sich nach dem Essen erkundigt hat.
Am kleinen Tisch unterhalb meines Aquariums fängt Jendrik an, ausgestattet mit grüner Plastikgabel, weißer Porzellanschüssel und einem bunten Latz. Zuerst ging es mit der Gabel, nach einer Weile dann auch mit beiden Händen, es dauerte nicht lange und das Schüsselchen war leer und deutliche Klopfzeichen mit dem selbigen waren für die Lundi das Zeichen nochmal für einen Nachschlag zu sorgen. Was in so einem kleinen Kerl alles reinpasst.
William, Maya und Josef wurden mittlerweile von ihren Muttis abgeholt und die Spätschicht kommt auch gleich. Für Lundi Zeit den Geschirrspüler einzuräumen und einen Moment durch zu schnaufen. Dann klingelt es auch schon und Joris und Clemens kommen angewackelt. Heute wird es für Lundi ein extrem langer Tag. Wie ich beim Belauschen der Telefonanrufe mitbekommen habe sind bei einigen Eltern heute in den Grundschulen Elternabende angesetzt und so kamen um 13 Uhr Kassandra um 16 Uhr holt Lundi noch Max aus den Kindergarten in der Alemannenstraße und um 18 Uhr kommen dann noch die Geschwister Lisa, Sophia und Hannes. Oje das wird ein langer Tag.
Elternabende sind Veranstaltungen der Schulen zu denen die meisten Eltern nicht so gerne hingehen. Manchmal sind die Noten in den Keller gerutscht und die Versetzung in die nächst höherer Klasse ist gefährdet oder es geht um die Neueinschulung, dann bekommen die Eltern gesagt wo ihr Kind wahrscheinlich zur Schule kommt und wo sie dann mit ihrer Schultüte hinmuß. Schultüten bekommt jedes Kind am ersten Schultag. Meistens hat die Tüte die Mutti gebastelt, es kommt aber auch vor das wenn die Mutti keine Zeit hat und die Tüte der Papi bastelt oder sie wird irgendwo gekauft. Gefüllt wird die Schultüte meistens mit Süßigkeiten, kleinen Puppen, Legosteinen, Playmobilfiguren oder anderem Spielzeug.
Jedenfalls bis 20 Uhr hatten alle Eltern ihre Kinder abgeholt und Lundi konnte einmal tief durchschnaufen. Gott sei Dank hat sie uns nicht vergessen und für jeden von uns gab es dann noch ein leckeres Fresserchen. Und noch was zum Thema Schlafen, ihr fragt euch sicherlich ob Goldfische nachts auch Schlafen? Wir schlafen natürlich auch, bloß sieht man es nicht. Wir sinken zum Boden ab, haben die Augen offen weil wir keine Lider haben und schlafen halt. So dann mal Gute Nacht zusammen.
Heute sieht es aus als ob es ein ruhiger Tag wird, Lundi sitzt zusammen mit Hannes auf dem Sofa und schauen Bilderbücher an. Gibt es eigentlich auch Bilderbücher über Goldfische frage ich mich gerade. Da würde dann drinstehen das wir bis zu 30 Jahre alt werden können, manchmal sogar über 40. Natürlich würden in so einem Goldfisch Bilderbuch auch die unterschiedlichen Goldfischarten abgebildet werden sehr auffällige Goldfische sind zum Beispiel: der Schleierschwanz mit seiner langen und geteilten Schwanzflosse oder der Himmelsgucker, dessen Augen stark hervortreten wie der Glubschi bei uns im Aquarium.

Alle in diesem Post geschilderten Handlungen und Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen wären zufällig und sind nicht beabsichtigt.

Kalter Spaziergang durch die Stadt

Ein eiskalter Frühlingsstart auch in Kitzingen am 1. März.

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Der zugefrorene Bimbach

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Dick eingemummelte Gestalten hecheln über die windige Alte Mainbrücke

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Treibeis auf dem Main

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Blick auf die Alte Mainbrücke von der Tourist-Information

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Kitzinger Veranstaltungskalender im früheren Haushaltwarengeschäft von Heiner Dietz

Mein Lieblingsbild bei der World Press Ausstellung in Kitzingen

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Mit Schach assoziiert man eher Ruhe und Rationalität. Für manche bedeutet das Spiel aber Stress, Emotionen und Adrenalin. Das Bild von Michael Hanke zeigt einen jugendlichen Schachspieler der seiner Freude über den Sieg freien Lauf läßt. In einer Zeit der stoischen Computerspiele ein erfrischender Schnappschuß über kindliche Freude am klassischen Spiel.