Manu Dibango nach einer Covid-19 Erkrankung im Alter von 86 Jahren gestorben

Mit „Soul Makossa“ hatte Manu Dibango als erster afrikanischer Künstler einen Nummer-1-Hit in den USA. Während ihm zeitgenösssiche, afrikansiche Musik am Herzen liegt, hatte der Saxofonist seine ersten Bühnenauftritte jedoch dem Jazz zu verdanken. Seit mehr als 60 Jahren mischte er die Szene auf und präsentierte zuletzt seine neueste „Musik-Safari“ in Paris.Der kamerunische Saxofonist und Komponist ist nach einer Covid-19 Erkranckung im Alter von 86 Jahren gestorben. Die Infektion des als „Papa Groove“ bekannten Künstlers wurde vor rund einer Woche bekannt. Der 1933 in Douala in Kamerun geborene Dibango kam mit 15 Jahren nach Frankreich.  Die Bilder habe ich beim Africa-Festival 2008 machen können. Text: Arte

Spaziergang am Main – Corona im Landkreis Kitzingen

Immer wieder schön, auch wenn Regenwetter und Coronavirus irgendwie aufs Gemüt geht. Am Dienstagabend wurde der erste Coronavirus Fall im Kreis Kitzingen bekannt. Betroffen sei ein Mann aus dem Landkreis, der sich aktuell in Quarantäne befindet. Dies gab das Landratsamt bekannt. Familienangehörige und weitere Personen, die als Kontaktpersonen 1 eingestuft werden, befinden sich ebenfalls in Quarantäne. Es werden nicht die einzigen bleiben. Der Virologe Alexander Kekulé, Direktor am Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universität Halle, erklärt im Deutschlandfunk Kultur: „Wenn es warm ist, werden diese Coronaviren normalerweise schwächer, und die Krankheiten schwächen sich ab – das könnte eigentlich unser bester Verbündeter sein.“ Mit Brille tragen hatte er einen Tipp gestern Abend bei Markus Lanz abgegeben. Er als Kontaktlinsenträger würde beim Bahnfahren immer diese rausnehmen und eine Brille aufsetzen das schützt die Schleimhäute der Augen bei der sogenannten Tröpfcheninfektion beim Coronavirus.

Coronavirus breitet sich weiter aus

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Weltweit gibt es mittlerweile ca. 100000 Ansteckungsfälle, die Zahl der Todesfälle beträgt ca 3200. Das ist schon eine besorgniserregende Zahl. In Deutschland sind außer Sachsen-Anhalt alle Bundesländer betroffen. Im Main-Tauber Kreis ist bei einer Person das Virus nachgewiesen worden. Derzeit gibt es in Deutschland 250 Infektionsfälle, 111 davon in Nordrhein-Westfalen. Italien ist in der EU am stärksten betroffen 2500 Infektionsfälle und 79 Tote. InChina, dem Ausgangsland der Epidemie, gibt es weitere Neuinfektionen – allerdings geht die Zahl dort langsam zurück. Insgesamt wurden dort bis dato 80.422 Infektionen und fast 2.981 Todesopfer gezählt. Der Verzehr von Wildtieren aller Art wurde mittlerweile verboten. Hamsterkäufe in Deutschland nehmen zu. Ob es nötig ist wird sich zeigen. Viele Großveranstaltungen wurden bereits abgesagt, darunter fallen die Handwerksmesse in München und die Buchmesse in Leipzig. Weitere werden mit Sicherheit folgen. „Experten“ raten zur Besonnenheit. Husten-Etikette beachten, Hausarztbesuche nur wenn nötig. Offizielle Infos gibt’s hier: infektionsschutz.de.