Es war schon ein Hauch von Vorfrühling zu verspüren. Seit drei Wochen nun laufe ich jeden Tag eine Runde auf dem schönen Kitzinger Trimm-Dich-Pfad. Weiß gar nicht wie lange es den schon gibt. Ich weiß nur das ich vor 50 Jahren dort auch schon gelaufen bin. Man muss halt auf die Wurzeln aufpassen. Buntspecht gehört und Eichelhäher gesehen. Unten ein paar Bilder von Heute. Übrigens alle mit dem 10er Huawei mit dem Leica Objektiven geknipst. Die schwere Cam schleppe ich da nicht mit.
Die Würzburger Residenz aus Legosteinen
Der Kitzinger Reinhold Dukat verarbeitete nach eigener Aussage etwa eine Million Legosteine um das Weltkulturerbe, die Würzburger Residenz nachzubauen. Mehr dazu bei Google.
Volksbegehren zum Schutz der Artenvielfalt in Bayern
Diesen Donnerstag beginnt die Eintragungsfrist für das Volksbegehren zum Schutz der Artenvielfalt in Bayern. Bis spätestens 13. Februar hat jedeR Wahlberechtigte die Chance, sich mit einer Unterschrift für weniger Ackergifte, mehr ökologisch bewirtschaftete Flächen, eine bessere Biotopvernetzung und einen besseren Schutz unserer Gewässer vor Nitrateintrag auszusprechen.
Tragen sich mindestens eine Million Menschen (bzw. 10% der Wahlberechtigten) auf den Rathäusern ein, muß der Landtag über die geforderten Gesetzesänderungen abstimmen. Bei einer Ablehnung käme es anschließend zu einem Volksentscheid, was es zuletzt 2010 für den Nichtraucherschutz gegeben hat.
Das Volksbegehren wurde ursprünglich von der ödp auf den Weg gebracht, inzwischen wird es aber von weit über 100 verschiedenen Parteien, Verbänden, Vereinen und Firmen unterstützt: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/buendnis-partner/
Wer die Forderungen des Volksbegehrens, die man im Detail unter https://volksbegehren-artenvielfalt.de/ finden kann, unterstützen kann und möchte, sollte am besten auch Freunde, Verwandte und Nachbarn aufmerksam machen, damit die Million zu schaffen ist. Notwendig zur Eintragung ist lediglich ein Ausweis. Die Öffnungszeiten der Rathäuser findet man unter https://rathausfinder.volksbegehren-artenvielfalt.de/
Der Sonne entgegen
Große Fashion Show in Rothenburg ob der Tauber
Mehr dazu gibt es hier
Tiere auf dem Trimm-Dich-Pfad
Der Kapitän geht voran: Sebastian Schuppan verlängert seinen Vertrag beim FC Würzburger Kickers
Was sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet hatte, ist jetzt offiziell: Sebastian Schuppan hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim FC Würzburger Kickers bis zum 30.06.2020 verlängert – mit der Option auf eine weitere Spielzeit.
Der 32-Jährige, der vor dieser Runde das Kapitänsamt bei den Rothosen übernommen hat, setzt damit vor dem Start der Rest-Rückrunde ein klares Zeichen. Mit 164 Zweitliga- und 129 Drittliga-Einsätzen ist Schuppan der erfahrenste Spieler im Kickers-Kader.
In der aktuellen Saison stand der Abwehrspieler bis dato in allen 20 Drittliga-Partien über die volle Distanz auf dem Feld – lediglich eine Gelbsperre sorgt dafür, dass der Routinier, der vor seiner Zeit am Dallenberg unter anderem bei der SG Dynamo Dresden und dem DSC Arminia Bielefeld unter Vertrag stand, beim Auswärtsspiel in Duisburg gegen den KFC Uerdingen zuschauen muss.
„Die Vertragsverlängerung des Kapitäns stand in unserer Kaderplanung natürlich ganz oben auf dem Zettel“, sagt Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer: „Wir freuen uns, dass Sebastian sich frühzeitig ausdrücklich zu unseren Rothosen bekannt hat. Er ist sowohl auf als auch außerhalb des Platzes eine Person mit einer starken Meinung und einer, zu dem die jungen Spieler stets aufschauen.“
„Sebastian ist als absoluter Führungsspieler eine nicht wegzudenkende Säule unseres Teams“, sagt FWK-Cheftrainer Michael Schiele: „Er geht jederzeit voran, spricht auch intern eine deutliche Sprache und hat einen sehr guten Zugang zu den Spielern.“
„Ich habe mich nullkommanull mit anderen Vereinen beschäftigt. Wir fühlen uns als Familie hier in Würzburg sehr wohl, was unter anderem auch am familiären Umgang bei den Kickers liegt“, erklärt Rothosen-Kapitän Sebastian Schuppan: „Es steckt viel Potenzial in diesem Verein, das wir mit großer Hingabe gemeinsam voll ausschöpfen wollen.“
Leichter Schneefall in Kitzingen
The early bird catches the moon…
Norit-Cup in Dettelbach
Für Greuther Fürth stand der Dettelbacher Devin Angleberger in der heimischen Maintalhalle beim Norit-Cup und traf gegen Borussia Dortmund.
Zum besten Torhüter des Hallenturniers wurde Johannes Schenk (FC Bayern München) gewählt.
Mehr Bilder vom Turnier von mir gibt es in der Mainpost Galerie klick.
Lower Franconien sunsets and sunrises – Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge in Kitzingen und Umgebung
Backstubenluft – Leseprobe
Backstubenluft – Leseprobe
Teil 1: Vor über 200 Jahren.
Die handgeschmiedete Truhe drückte auf seiner rechten Schulter. Hergestellt von einem Schmid aus Lüneburg begleitete sie ihn durch die ganzen napoleonischen Kriege. Das barocke Deckblatt auf dem Schloss machte sie besonders kostbar. Sie wurde wahrscheinlich um das Jahre 1750 gebaut. Johannes Willinger konnte, als Marketender getarnt, in einem Ochsenfuhrwerk mitfahren. Die Schlacht ist die blutigste des 19. Jahrhunderts. Napoleon war im Oktober 1813 geschlagen. In Leipzig läuteten die Glocken. Er kämpfte für den Rheinbund auf der Seite des Kaisers. Bei Fulda musste er dann das Ochsenfuhrwerk verlassen.
Er war jetzt zehn Tage unterwegs, seine Schultern schmerzten und waren Wund. In Kitzingen such-te er eine Bleibe. Er war jetzt zehn Jahre als Söldner bei den Franzosen im Krieg gewesen. Der Schlaf tat ihm gut.
In Hanau kämpft in einer zweitägigen Schlacht Napoleons Restarmee gegen eine bayerisches-österreichisches Heer. Mit Erfolg für den Kaiser der sich absetzten konnte.
Fast zur gleichen Zeit werden in Berlin zwei Mitglieder einer Mordbrennerbande auf der dem Scheiterhaufen verbrannt. Es war die letzte Hinrichtung durch verbrennen in Deutschland.
In Leipzig wird Richard Wagner geboren.
Am nächsten Morgen versuchte Willinger Arbeit zu finden. Drei Tage sprach er bei Weinhändlern, Bauern und verschiedenen anderen Handwerkern vor. Er hatte in keinem Gewerk einen Gesel-lenbrief. Beim Bäckermeister Geitz in der Rosengasse fand er dann Arbeit. Bei freier Kost und Logis und 10 Kreuzer die Woche gewöhnte er sich nur langsam an die schwere Arbeit. Willinger ging zum Pflegschaftsrat und durch andere sachleitende Verfügungen musste er sich durch das bürokrati-sche Labyrinth in Kitzingen arbeiten. Am Ende stand die Verleihung des Bürgerrechts bei dessen Unterzeichnung dem Beamten der Stadt ein Fauxpas in der Form passierte das er das Tintenfäss-chen umstieß und man den Namen Willinger nur noch halb lesen konnte. Beim neuaufsetzen des Stadtdokuments wurde aus Willinger dann Will.
Grundlage der Geschichte ist ein Gedächtnisprotokoll mit Elisa Will vermischt mit der Phantasie von Autor Hans Will. So entsteht nun dieser zum Teil autobiographische Roman.







































