Ausgequakt

Die Sophie war gar nicht kalt. Die Fehrer Frösche sind weg. Das Rückhaltebecken wurde ausgepumpt. Ansonsten alles im Lot.

Mainfranken: Wann kommt 5G

Eigentlich gilt schnelles Internet und ein lückenloser Mobilfunkt längst nicht mehr als Luxus. Es ist eine Grundversorgung für die Bürger. Doch wer in Deutschland öfters reist findet immer wieder große Lücken. Auch in Mainfranken kennen wir das alle. Schnelles Internet ist zu manchen Zeiten wie ein 6er im Lotto.

5G ist im Kommen, doch es stockt überall. Die Chinesen sind uns da schon weit voraus. Sie planen bereits das 6G Netz. Doch das hilft uns derzeit nicht. Die Corona Krise hat vieles noch einmal erschwert. Der 5G Ausbau stockt überall.

Corona und die Folgen beim Ausbau

Als Corona anfing, über Deutschland wie ein Raubtier herzufallen, stellten die großen Konzerne den Ausbau ein. Viele begründeten das damit, dass die Sicherheit und Wartung der bestehenden Netze nun Vorrang hätten und dadurch der geplante 5G Ausbau zunächst warten müsse.

Mittlerweile nehmen einige den Ausbau wieder auf, aber nur sehr schleppend. Zudem ist unklar, wie stark die Krise die Mobilfunkanbieter belastet hat. Schon damals, nach Auktionsende, erklärten viele, dass es keinen flächendeckenden Ausbau geben könnte. Es sei zu teuer. Nun, nachdem das Virus die Wirtschaft stark angegriffen hat, dürfte es noch schlimmer aussehen.

5G wird laut von der Industrie gefordert

Es gibt kaum noch Zeitpläne für den 5G Ausbau. Der Fokus liegt zunächst in den großen Metropolen, mit den wichtigsten Industrien, wo es lautstark von den Konzernen gefordert wird. Für die digital gesteuerten Maschinen ist der Datentransfer im Millisekunden Bereich wichtiger denn je. Auch das autonome Fahren kann nur mit dem neuen 5G Standard funktionieren. Das neue Netz ist frei von Unterbrechungen.

Doch wie sieht es nun konkret in dem Gebiet Mainfranken aus. Tatsächlich wurden bereits einige Funkmasten errichtet. Insgesamt ist der Ausbau aber noch dünn gesät und nur wenige profitieren davon. Die breite Masse in den ländlichen Regionen ist weiterhin genervt und hat nur mit viel Glück Zugriff auf ein schnelleres Netz.

Was soll 5G können

Letztes Jahr betrug das Datenvolumen in Deutschland über mehrere Milliarden Gigabyte, eine unvorstellbar große Datenmenge. Das Volumen steigt von Jahr zu Jahr. Die Netze in Deutschland sind teilweise noch gar nicht für diese Datenmengen ausgelegt.

In dem Gebiet Mainfranken gibt es immer wieder große Beschwerden über bestehende Funklöcher. Die Staatsregierung greift mit Fördergeldern ein, um in der Region den Ausbau voranzutreiben. Unklar ist aber, wie sich die Lage nach Corona entwickeln wird.

5G beerbt LTE, das teilweise (manchmal mit Glück) in Mainfranken verfügbar war und ist. Die Datenraten werden dabei bis zu 100-mal schneller sein, als bei LTE. Downloads mit einer Geschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde sollen möglich sein. Ohne neue 5G Hardware wird das aber nicht gehen. Der Inhalt einer ganzen DVD könnte mit 5G in nur 3,6 Sekunden übertragen werden. Das ist fast 630-mal schneller als bei den herkömmlichen DSL Anschlüssen.

Der Ausbau von 5G wird vermutlich erst wieder ab Herbst so richtig in Fahrt kommen, vorausgesetzt, es kommt zu keinen weiteren Maßnahmen.

Hilfe für krebskranke Kinder

Otto´s Kräutertee ist jetzt im Handel. Wer ihn bei seiner Charity Aktion zu Gunsten krebskranker Kinder, unterstützen möchte, hat jetzt die Gelegenheit den Tee im E-Center zu erwerben. Ein Großes Dankeschön geht an die Firmen Kräuter Mix Abtswind und E-Center. Ohne die diese Aktion nicht möglich gewesen wäre. v.l.n.r. Michael Kämmerer Marketingleiter der Firma Kräutermix, Detlef Kautzmann Marktleiter E-Center und Otto Ellmauer der Initiator der Aktion. Viel Erfolg beim Verkauf. Kann gerne geteilt werden.

Buchtipp: Bauer trifft Bloggerin

Das Buch bricht eine Lanze für das Ehrenamt. Der Verlag schreibt dazu: „Landwirte waren schon immer überdurchschnittlich engagiert, stellen die Autoren des Buches fest. Dafür gibt es gute Gründe: Viele Bauern sind dankbar für das, was sie haben und wollen etwas zurückgeben. Andere, so wie auch der ehemalige Bauernpräsident Gerd Sonnleitner, sehen es schlicht als moralische Verpflichtung an, sich in Staat und Gesellschaft einzubringen. Doch wer als Ehrenamtlicher Zeit, Arbeit und Ideen investiert, bekommt auch eine Menge zurück, ist Agrarbloggerin Julia Nissen überzeugt. „Ich bin persönlich gereift und gewachsen. Viele wissen gar nicht, was einem das Ehrenamt zurückgeben kann“, stellt die zweifache Mutter klar.Sich beispielsweise in der Kirche, in Vereinen oder auf regional politischer Ebene einzubringen, ist für viele Landwirte beinahe selbstverständlich. Das stärkte die Solidarität unter den Landwirten in der Vergangenheit – und tut es heute wieder. Die Bewegung „Land schafft Verbindung“ ist in kurzer Zeit fast aus dem Nichts entstanden und hat große Wirkung entfaltet. Gleichzeitig wird der „normale“ Einsatz in Landjugend und Bauernverband weniger. Das ist schade. Langfristig wird es den Berufsstand schwächen, darüber sind sich Gerd Sonnleitner und Julia Nissen einig.Im Buch heißt es weiter: Um Ziele der Landwirte durchzusetzen und der Branche in der Politik Gehör zu verschaffen, braucht es Strukturen und Kanäle der direkten Kommunikation mit den politischen Entscheidern. Die Verbände haben diese bereits. „Auf die Dauer zeigt nur der Dialog Erfolg“, sagt Julia Nissen. Zudem solle sich die Branche nicht entzweien lassen, sondern mit aller Kraft an einem Strang ziehen. „Nur gemeinsam können wir etwas erreichen“, bringt es Gerd Sonnleitner auf den Punkt. Ein lesenwertes Buch das sehr gut in die jetzige Zeit passt. Die Liebevolle Ausstattung des Bandes macht es zudem zu einem Schmuckstück im Bücherregal und zu einem wertvollen Geschenk. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen. Ich vergebe fünf von fünf Sternen.

Kitzingen auf Platz acht einer bundesweiten Studie der familienfreundlichsten Städte

Einer aktuellen Studie zufolge zählt Kitzingen zu einer der familienfreundlichsten Städte, mit einer Einwohnerzahl zwischen 20.000 und 75.000 in Deutschland. Das Standortanalyse-Unternehmen „Contor“ hat im Auftrag des Kommunal-Magazins die Städte unter die Lupe genommen. Unten Bilder aus Kitzingen.

1.Platz: Passau, 2. Platz: Ilmenau, 3. Platz: Freising, 4. Platz:Bayreuth, 5. Platz: Reichenbach im Vogtland, 6. Platz: Traunstein, 7. Platz: Friedberg, 8. Platz: Kitzingen, 9. Platz Annaberg-Buchholz,10. Platz: Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Sonnenuntergang an Bonifatius

Heuer machten die Eisheiligen ihren Namen alle Ehre. Die vier Tage waren doch ziemlich frisch. Mal schauen was heute die „Kalte Sophie“ bringt. Unten ein paar Bilder von gestern Abend.