Depesche # 3216: Kalten Kaffee aus der Schnabeltasse

Von vorne: Eigentlich wollte ich nur das abgestürzte Windrad fotografieren. Das ich im weiteren Teil der Fahrt dann selber abstürzte hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen können. Die Fahrt wollte ich gemütlich und ganz entspannt absolvieren, da ich ja wenige Tage später mit zwei Radsportfreunden aus Fürth und München zur Bikepacking-Tour Richtung Kopenhagen aufbrechen wollte. Wollte ich!! Ein großer Hund hatte etwas dagegen!! Ich war nach dem Crash lange ohnmächtig und wachte eigentlich erst wieder in der Intensivstation des Juliusspitals in Würzburg auf. Acht gebrochene Rippen, eine davon in der Lunge, zahlreiche Hämatome und Abschürfungen.
Die Betreuung durch das Pflegepersonal war super, das Essen Weltklasse, gut den Kaffee gabs aus der Schnabeltasse und ich ließ ihn meistens kalt werden.
Auch die Ärzte waren kompetent und mir kam es so vor als wüssten sie wovon sie Redeten.
Im Ohr u.a.: HÄMATOM feat. Hansi Kürsch – I want it all (Queen Cover)

45 Jahre Straßenradsport in Kitzingen

Angefangen hat alles mit der Radsportinteressengemeinschaft „Mainfalke“, kurz R.I.G., in Arturs Hadlakeller. Von den damaligen Mitgliedern fahren nur noch sehr wenige mit dem Rennrad durch die Gegend, einige sind auch schon im Radsporthimmel angelangt. Irgendwie funktionierte es mit den Mainfalken nicht so richtig bzw. sie wollten in einen richtigen Verein um Radrennen zu fahren. Deshalb schlossen sich Einige von Ihnen dem damals neugegründeten Radsportverein RSG Velo Würzburg an. Nachdem dann 1984 eine Radsportabteilung in der Turngemeinde Kitzingen gegründet wurde und es bei den Velosophen in Würzburg Unstimmigkeiten wegen der Fusion mit dem RMC Würzburg gab, wechselten die Kitzinger Radsportler geschlossen in die neu gegründete Abteilung der TGK. Die sich später, wegen eines Sponsors aus Bremen in TG Velosport Kitzingen umbenannte. In einer Kitzinger Radsportchronik kann man die Anfangsjahre von TG Velosport, die in ihrer erfolgreichsten Zeit über 150 Mitglieder zählte, nachlesen. Parallel dazu, fuhr der geborene Kitzinger Dieter Seuffert, den es beruflich nach Heidenheim verschlagen hatte sehr viele Radrennen mit zum Teil großem Erfolg. Die glorreichen Zeiten sind aber schon lange vorbei. Die Kitzinger Velosportabteilung steht seit vielen Monaten ohne Abteilungsleiter da. Die letzte sportliche Veranstaltung war der Airport-Sprint auf dem Kitzinger Flugfeld, organisiert von Dieter Seuffert. Es gibt dann noch auf Drängen von Sr. Dorothea Krauß die Steigerwald-Radrunde die heuer zum 20.mal gefahren wird. Das ist aber auch schon alles was an organisiertem Radsport in Stadt und Landkreis Kitzingen übriggeblieben ist.

Der Rückgang im Straßenradsport ist nicht alleine auf den zunehmenden Automobilverkehr zurückzuführen, spielt aber auch eine große Rolle. So haben sich die zugelassenen motorisierten Verkehrsteilnehmer fast verdoppelt auf jetzt rund 77 Millionen Fahrzeuge, davon 3,74 Millionen LKWs, davon 4,8 Millionen Motorräder. Der Platz auf den Straßen ist enger geworden. Die hohen Auflagen bei Radsportveranstaltungen tragen weiter dazu bei, dass der Straßenradsport deutlich zurück gegangen ist. Keine Rennen, keine Fahrer und Fahrerinnen. Das ist der Lauf der Zeit. Die Fahrradindustrie hat längst reagiert und das Gravelbike auf den Markt gebracht. In Wikipedia findet man zur Definition des Radtyps folgendes: „Ein Gravelbike (deutsch etwa „Schotter-Rad“) ist ein geländegängiges Fahrrad. Es stammt von den weniger alltagstauglichen Cyclocross-Rädern ab. Heute werden etwas breitere Reifen (28 Zoll, Breite ca. 35–47 Millimeter) benutzt, früher waren die größeren Schlauchreifen mit 27 Zoll und Breiten bis 35 Millimeter üblich. Üblicherweise werden die Räder ohne Straßenverkehrszulassung verkauft. Nicht unüblich unter reisenden Gravelbikern ist allerdings auch das „Bikepacking“ ohne angebrachte Gepäckträger; mitgeführte Taschen werden direkt an Rahmendreieck, Gabelholmen, Lenker und Sattelstütze („Arschrakete“) angebracht.

Buchtipp: Robert Steffen – Das Espresso-Prinzip

Botschaften sind nur so viel wert wie die Fähigkeit, sie zu kommunizieren

Wie du wirksam und überzeugend kommunizierst – 28,00 € – Enthält 7% Mwst.

Veröffentlichungsdatum: Februar 2026 Auflage: 1. Auflage

Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands, Österreich und der Schweiz.

Seiten: 240
ISBN: 978-3-96251-234-7
Format: Hardcover

In einer Welt, in der täglich mehr Worte und Informationen produziert werden als je zuvor, verlieren Botschaften nicht nur an Wirkung – sie gehen unter. Kommunikation durchzieht unseren gesamten Alltag: vom strategischen Meeting über Präsentationen und Produktpitches bis hin zur großen Bühne. Wir informieren, aber inspirieren selten – und selbst wichtige Ideen verpuffen, weil sie niemand wirklich erreicht.

Durch den Überfluss an Kommunikation entsteht ein Mangel an Tiefe. Kommunikation droht zur bloßen Performance zu werden. Doch wie Deniz Aytekin im Vorwort dieses Buches schreibt: „Kommunikation ist nicht Performance, sondern Verantwortung.“

Das Espresso-Prinzip – Ihre Botschaft auf den Punkt

Als Kommunikationstrainer, Sparringspartner und TEDx-Coach/TEDx-Speaker begleitet Robert Steffen seit vielen Jahren Menschen auf die kleinen und großen Bühnen dieser Welt. Aus der Arbeit an weit über tausend Präsentationen – von strategischen Vorstandspräsentationen bis zu internationalen Keynotes – hat er eine ebenso einfache wie präzise Erkenntnis gewonnen: Wirksame Kommunikation funktioniert wie ein Espresso.

Ein erfahrener Barista weiß: Ein guter Espresso entsteht nicht zufällig. Er beginnt mit sorgfältig gerösteten Inhalten und einer geklärten Persönlichkeit. Er braucht eine klare Struktur, um Essenz zu extrahieren. Und er verlangt eine bewusste Präsentation, die Präsenz erzeugt und eine Botschaft mit Energie auf die Bühne bringt.

Praxis, Persönlichkeit und Präzision

Dieses Buch ist kein klassisches Rhetorikhandbuch voller isolierter Techniken. Es liefert praxisnahes Handwerkszeug, um Botschaften so zu formen, dass sie gehört, verstanden und erinnert werden – und zeigt, wie Sie schon in Ihrer nächsten Präsentation Menschen überzeugen und bewegen.

„Dieses Buch hat eine Seele. Weil sein Autor eine hat.“ – Deniz Aytekin

Depesche # 3215: Frühmorgendlicher Start

Gelungener Auftakt in den Tag mit Schorsch und Dieter. Der Hitze ausgewichen. Schöne, etwas verlängerte Tour über den Frankenberg. Anscheinend gibt es neben der alten Mainbrücke in Kitzingen einen neuen Wohnmobilstellplatz 🙂
Im Ohr heute u.a.: Mit ihrem futuristischen Sound prägten Lime die Dancefloors der 80er. Nach dem Tod von Denis LePage ist nun auch Denyse LePage gestorben. Deshalb heute: Lime – Your Love

Depesche # 3214: Rund um die Vogelsburg und Fußball Relegation auf dem Siedler Platz bei großer Hitze

Perfekte Pfingstmontagtour mit Thomas. (Kitzingen, Großlangheim, Haidt, Stefansberg, Düllstadt, Reupelsdorf, Laub, Stadelschwarzach, Järkendorf, Lülsfeld, Frankenwinheim, Brünnstadt, Zeilitzheim, Obervolkach, Volkach, Vogelsburg, Prosselsheim, Neusetz, Schnepfenbach, Brück, Dettelbach, Mainstockheim, Kitzingen.) Alles auf Radwegen oder wenig befahrenen Landstraßen. 65km ein Tour zum nachfahren.
Im Ohr heute u.a. Bukahara – Border
Relegation Kreisklasse Schwarzach – Gnodstadt 1:0
An frühen Abend im Garten noch ein paar Rosen geknipst. Vlnr: Minrva Dufttrose, Max Rose (die hat unser verstorbener Nachbar Max vor 30 Jahren gepflanzt) und die buschwindröschen die von alleine aufgegangen sind.

Depesche # 3213: Lieblingsrunde Greuther Bastel und Relegation in Giebelstadt

Schon früher vor 50 Jahren zu Artur Rütters Zeiten bin ich gerne über den Greuther Bastel gefahren. Die Tour hat es bis in die Mainpost geschafft. 🙂 Heute bin ich sie in verlängerter Tour wieder einmal gefahren. Es war sehr warm und hatte wenig Wind, muss mich erst wieder an die Hitze gewönen. Die Thüringen – Rundfahrt hatten wir noch in langen Hosen vor einer Woche gestartet.
Im Ohr heute u.a. David Gilmour – Comfortably Numb Live in Pompeii 2016
Relegation KL WÜ 2 – FG Marktbreit-Martinsheim vs. (SG 1) Reichenberg / Rottenbauer 0:2

Buchtipp: KI und der Biber von Volker Schrader

Wo führt das mit KI eigentlich hin? Mit unserer Arbeit. Mit unserer Gesellschaft. Und überhaupt, inwieweit betrifft das dich? Wenn es das tut, wovon ehrlicher­weise auszugehen ist, was kannst oder musst du tun? Warum sollte sich in Zukunft jemand für dich ent­schei­den und nicht für einen dieser KI-Tausendsassa-Bots?

Screenshot

Aus diesen Fragen entstand eine sehr bes­on­dere Reise – denn wem reichen hierbei schon die nahe­lie­gendsten oder ein­fachen Ant­worten? Der Autor ist unter­wegs zu 7 außer­ge­wöhn­lichen Ge­sprächs­partnern, Begeg­nungen und Pers­pek­ti­ven auf Arbeit, Sinn, Werte und KI.

Das Buch gibt Einsichten, bietet Mög­lich­kei­ten und zeigt Lö­sungen, um heraus­zu­finden, was dich in deiner Arbeit wertvoll macht – trotz KI. Lernen wir also von den Besten und entscheiden dann selbst über unsere eigene Rolle im Zu­sam­menspiel mit Künstlicher Intelli­genz. Oder, wie der Biber von seinen Jungen sagt: »Sie schauen. Dann machen sie es falsch. Dann machen sie es besser.«

Volker Schrader
KI und der Biber. Was ist Deine Arbeit wert, wenn
KI alles macht?
7 ungewöhnliche Begegnungen und Perspektiven auf
Arbeit, Sinn, Werte und KI
Vigilia-Verlag
Softcover mit Klappen
ET 10.03.2026
160 Seiten
20,00 €
ISBN: 978-3-9828193-1-0

Depesche # 3210: Thüringen Rundfahrt

Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen. Es war grandios aber auch sehr anstrengend. Gestartet am Sonntagmorgen bei schönstem Wetter. Der Rückenwind hat uns nach Themar geblasen. In Schweinfurt fuhren wir ein kurzes Stück neben den Triathleten des dort stattfindenden MainCityTriathlon. Zwischendrin machten wir eine Pause am Badesee von Sulzfeld im Grabfeld. Leckere und preiswerte griechische Küche dort. Bei Frank Schmidt im Gasthof Linden-Eck hatten wir unsere erste Übernachtung, der Wirt macht eigenen Likör und sein Hobby ist Marmeladen kochen. Es gab mindestens 15 verschiedene zum Frühstück. Mein Favorit Holunderblüte mit Ingwer. Am Abend davor hatten wir mit Rinder Roulade und Hütes (Thüringer Klöße), Rotkraut und Brokkoli die nötigen Kalorien wieder aufgefüllt. Die Fahrt nach Eisenach war dann wie erwartet sehr kräftezehrend. Der Radweg nach Zella-Mehlis, der Partnerstadt von Marktbreit, war sehr schlecht beschildert und es kam wie es kommen musste wir standen plötzlich mitten im Thüringer Wald. Wir sind dann mit unseren umgebauten Rennrädern einen sehr steilen Downhill der übelsten Sorte hinuntergefahren. Es grenzt an ein Wunder das keiner von uns gestürzt ist. Vieleicht war es aber auch fahrerisches Können, 🙂 Kaffee und Kuchen in Zella-Mehlis stärkte uns für die Weiterfahrt nach Eisenach. Dort hatten wir mit der Pension „Zum Burschen“ eine schöne Unterkunft mit sehr reichhaltigem Frühstück. Am Abend nach einem Stadtbummel genossen wir bei im Bellagio Eiscafé Lounge Bar die gute Küche. Große Namen lebten in der Stadt von Martin Luther bis Johannes Sebastian Bach. Für Kultur wollten wir uns die Zeit nicht nehmen die dritte schwere Etappe wartete auf uns. Eigentlich sollte es das leichteste Teilstück der Rundfahrt werden mit Genussradeln an der Werra entlang. Aber das Wetter und die schlechte Beschilderung hatten etwas dagegen. Wobei wir auf dieser Etappe auch schöne Momente erleben konnten. Durchnässt in Meiningen angekommen fanden wir relativ schnell unsere Unterkunft in der Pension Schlemmerstube. Am Abend genossen wir dann Thüringer Hausmannskost im Gasthaus Linde. Viele Stammgäste, preiswertes Bier und jeder Gast der zur Tür hereinkommt klopft auf fast jeden Tisch. Man kennt sich hier. Essen war gut und reichlich. Das brauchten wir auch denn der Wettergott versprach nichts Gutes. Bei herrlichem Sonnenschein sind wir dann gestartet und wurden dann aber auf der weiteren Fahrt mehrfach geduscht. Nach Schweinfurt, wo wir uns im Straßencafé der Bäckerei Götz, nochmal stärkten, hatten wir herrlichen Sonnenschein aber auch immer noch gegen den starken Wind zu kämpfen. Glücklich und zufrieden trudelten wir dann in Kitzingen ein. Alles in Allem ein tolles Erlebnis dreier in die Jahre gekommenen älteren Herrn im Alter von 78, 73 und 72. 490 km und ca. 5000 Höhenmeter, können auch ein paar mehr gewesen sein, zeigten am Schluss die Tachos an. Die Zeit spielte für uns keine Rolle der Weg war das Ziel und alles mit dem Bio-Bike. 😉 Im Ohr heute u.a. J.S. Bach -Toccata & Fugue in D-minor BWV 565 – Stephanuskerk Hasselt