Besser Leben in Corona-Zeiten

Fotografie zählt ja zu meinen Leidenschaften, genauso wie der Sport. Gerade für Mannschaftssportarten ist dieses Jahr eine echte Herausforderung. Aktuell mehren sich wieder die Negativschlagzeilen rund um das Corona-Virus. Es werden nach langer Pause sogar erneut Konferenzen der Ministerpräsidenten einberufen. Egal, wo ich mich mit Freunden, Familienmitglieder und Bekannten unterhalte, höre ich von der Angst vor einem zweiten Lockdown.

Aber immer wieder lausche ich auch Geschichten, wie sich Menschen und Unternehmen Dinge ausdenken, die das Leben in der Pandemie sicherer und angenehmer machen.

So berichtete mir eine Bekannte nach der Einschulung ihrer Tochter, dass dabei die Klassenfotos auf eine unkonventionelle Art geschossen wurden. Zwar kam das Fotografenteam wie gewohnt in die Schule, um dort die Schnappschüsse zu machen, allerdings gab es keine Gruppenaufnahme. Stattdessen knipste die Mannschaft von Kizpix.de die Kleinen einzeln und aus sicherem Abstand. So bekam jeder Schüler seine eigenen Porträtaufnahmen.

Gleichzeitig wurde eine Collage mit den Bildern aller Klassenkameraden gefertigt. Die Bekannte berichtete außerdem, dass der erfahrene Bildermacher während der gesamten Zeit vorschriftsmäßig den Mund-Nasen-Schutz trug. Außerdem wurden Oberflächen desinfiziert.

Die Bilder kann der Kunde online nachbestellen und bekommt sie nach Hause geschickt. Ich finde das ist eine klasse Sache, die sich von der Schule auch in andere Bereiche ausweiten ließe. Dabei denke ich an Vereinsfotos unserer Sportmannschaften oder ähnlicher Gruppen.

Wenn wir schon bei den Kleinen sind, mache ich direkt dort weiter. Den meisten Eltern liegen in Bezug auf ihre Kids nicht unbedingt die Mannschaftsfotos schwer im Magen, sondern eher das mangelnde Sportangebot. Das gilt insbesondere im Falle eines möglichen zweiten Lockdowns.

In vielen Sport-Einrichtungen wie beispielsweise der Turngemeinde Würzburg existieren mittlerweile ausgefeilte Hygienekonzepte. Selbst wenn die Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionszahlen verschärft werden sollten, werden dort unter anderem Kurse wie “Babys in Bewegung” und vergleichbare Angebote normalerweise stattfinden können.

Kommt es wirklich hart auf hart, dann bleibt den Menschen immer noch der Sport alleine oder mit den engen Familienmitgliedern in der freien Natur. Da in Herbst und Winter das Wetter nicht jeden Tag einladend ist, lohnt ein zusätzlicher Blick ins Internet. Dort habe ich auf der Seite in-form.de von Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und Bewegung einige gute Angebote gefunden. So kann der Nachwuchs es selbst in Corona-Zeiten schaffen, sich täglich für die empfohlenen mindestens zwei bis drei Stunden zu bewegen.

So besorgniserregend die Nachrichten auch sind, wir haben alle die Möglichkeit, das Beste aus der Situation zu machen. Dafür lohnt es sich durchaus, ein wenig Zeit für Recherche zu verwenden. Wir sollten die findigen Unternehmer unterstützen, die ihre Betriebe coronafest machen. Genauso wichtig ist es, für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Gerade die mangelnde Bewegung wurde beim letzten Lockdown in einigen Familien körperlich und mental zum Problem. Deshalb kann es nicht schaden, sich schon jetzt für den Ernstfall vorzubereiten.